Medizinische Informationstechnik

Innovative Lösungen für das Gesundheitswesen

Innovative Lösungen für künftige Gesundheitsanwendungen entwickelt das FZI im Forschungsfeld Medizinische Informationstechnik. Eine wichtige Rolle spielen dabei Systeme zur belastungsfreien, kontinuierlichen Erfassung und Bewertung des Gesundheitszustandes (z. B. über Aktivität, EKG, etc.). Das Spektrum umfasst die Entwicklung belastungsfreier Sensorik und Aktorik im Bereich intelligenter Textilien (smart textiles) und mobiler Systeme sowie ambienter Systeme. Zur Unterstützung von Diagnose und Therapie entwickeln wir dazu passende Algorithmen für eine automatische Echtzeitanalyse verschiedener Vitalparameter mit Hilfe eingebetteter Low-Power-Systeme. Integriert in e-Health-Programme, wie wir sie beispielsweise im Forschungsfeld Telemedizin und Healthcare Services entwickeln, ermöglichen die Forschungsarbeiten Verbesserungen in der medizinischen Versorgung und beim aktiven Selbstmanagement. Sie tragen so zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und auch zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen bei.

Daneben steht die Nutzung medizinischer Sensorik für nicht-medizinische Anwendungen verstärkt im Interesse der Forschung am FZI. So entwickeln wir auch Biofeedback-Anwendungen zur Unterstützung von Lernprozessen im Bereich Technology Enhanced Learning (TEL) und nutzen Vitaldaten für fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme im Automobil.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Bruno Rosales

Abteilungsleiter

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Werdegang

Bruno Rosales Saurer wurde in Las Palmas de G.C. (Spanien) geboren. Er absolvierte 2006 das Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe (TH). Der Schwerpunkt seines Studiums lag im Bereich Systems Engineering.

Seit Januar 2007 ist er im Forschungsbereich Embedded Systems and Sensors Engineering (ESS) im FZI tätig.

2013 promovierte er am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Aktuelle Projekte:

  • Wegweiser Alter und Technik (http://www.wegweiseralterundtechnik.de)
  • Selbstbestimmt und Sicher - Integrierte pflegerische Versorgung im ländlichen Raum durch technikgestützte Assistenz und Koordination (http://www.projekt.selbstbestimmt-und-sicher.de/)
  • AmbuNet - Sektorenübergreifende Kooperation zur Verbesserung der medizinisch/pflegerischen Versorgung im ländlichen Raum mittels innovativer Technologien und Servicekonzepte
  • KommmiT - Kommunikation mit intelligenter Technik
  • EmAsIn - Emotionssensitive Assistenzsysteme zur reaktiven psychologischen Interaktion mit Menschen
  • PflegeCoDe - Pflegecoaching für die optimale Unterstützung von  Menschen mit Demenz
  • GeriNetzBW - Unterstützung geriatrischer Netzwerke in Baden-Württemberg durch den IT-basierten Datenaustausch von Routinedaten (http://www.gerinetzbw.de)
  • ZeroKonf - Zero-Konfiguration für Smart Home: Konzepte zur Installation und Konfiguration von Smart Home Systemen durch das Handwerk

Abgeschlossene Projekte:

  • Entwicklung eines SD-Card-Controllers zur Anbindung neuer Funktechnologien
  • Machbarkeitsstudie zur Anwendung von Bewegungssignalen für Komfortanwendungen und zur Personenidentifikation
  • VitaBIT - Entwicklung einer offenen Plattform für sichere Anwendung mobiler Informationsdienste in der Pflegelogistik (http://www.vitabit.org/)
  • Alumin - Altersgerechte Unterhaltung, Motivation und Interaktion
  • easyCare - Lange selbstbestimmt zu Hause leben durch situative Assistenzsysteme und bedarfsgerechte Dienstleistungen für pflegende Angehörige (http://projekt-easycare.de/)
  • OptimAAL - Infrastruktur und Pilotstudie zum Monitoring von Alltagsaktivitäten
  • INSPIRE - Qualität und Produktivität von Gesundheitsdienstleistungen IT-gestützt steigern und gestalten (http://www.inspire-healthcare.de/)
  • enas - Effekte und Nutzen altersgerechter Assistenzsysteme – praktikable Vorgehensmodelle, Evaluationsmethoden und Werkzeuge
  • Integration von AAL-Techniken zur Notfallerkennung (http://www.projekt-notfallerkennung.de/)

Mitgliedschaften und Aktivitäten:

Publikationen

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-160
Fax: +49 721 9654-161
E-Mail: Rosales@dont-want-spam.fzi.de

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