Smart Home und Ambient Assisted Living (AAL)

Forschung für ein sicheres und komfortables Wohnen und Leben

Schlafzimmer des FZI Living Lab smartHome

Unter den Begriffen „Smart Home“ und „Ambient Assisted Living“ werden bei uns Forschungsaktivitäten zusammengefasst, die sich mit der Entwicklung von Technologien und deren Integration in den privaten Wohnbereich befassen – für mehr Sicherheit und Komfort im Alltag.

Schwerpunkte am FZI

Für die erfolgreiche Entwicklung und Evaluation von Lösungsansätzen beschäftigt sich das FZI unter anderem mit Methoden und Werkzeugen zur Integration verteilter Sensoren, innovativer Sensorik, Signalverarbeitung, heterogener Kommunikationsnetze, mobilen Informationsdiensten, Middleware-Technologien und adaptiven Benutzerschnittstellen in innovative IT-Anwendungen. Außerdem werden geeignete Methoden, Technologieplattformen und Netzwerke verwendet, die die Beherrschung dieser extrem interdisziplinären Strukturen (Wohnraumberater, Pflegedienstleister, Architekten, Elektroinstallateure, Ingenieure etc.) unterstützen. Hierzu hat sich der Living-Lab-Ansatz am FZI als äußerst geeignet herausgestellt.

In diesem Umfeld werden Technologien und Systeme eingesetzt, die aufgrund einer Datenvernetzung und Fernsteuerbarkeit zusätzliche Funktionen bieten. Durch die Entwicklung und standardisierte Integration von Geräteschnittstellen in übergeordnete Middleware-Lösungen können diese Systeme und Technologien in verschiedenen Anwendungsdomänen, z. B. für Gebäude-Energiemanagementsysteme, genutzt werden. Außerdem sollen diese mehr Komfort, Selbstständigkeit, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Sicherheit in verschiedenen Lebensphasen schaffen. So soll auch älteren Menschen ein selbständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden. Der betreute Mensch und seine Hilfspersonen wie Angehörige oder Pfleger sollen dabei mittels der IKT-gestützten Assistenzsysteme in ihren alltäglichen Handlungen bestmöglich unterstützt werden. Themenfelder wie Heimautomation und Telemonitoring spielen hier eine zentrale Rolle. Vernetzt lassen sich aus diesen Anwendungen eine ganze Reihe von Dienstleistungen wie Pflege- und Sicherheitsdienste, Lieferservices sowie Energiemanagementlösungen ergänzen und unterstützen.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Bruno Rosales

Abteilungsleiter

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Werdegang

Bruno Rosales Saurer wurde in Las Palmas de G.C. (Spanien) geboren. Er absolvierte 2006 das Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe (TH). Der Schwerpunkt seines Studiums lag im Bereich Systems Engineering.

Seit Januar 2007 ist er im Forschungsbereich Embedded Systems and Sensors Engineering (ESS) im FZI tätig.

2013 promovierte er am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Aktuelle Projekte:

  • Wegweiser Alter und Technik (http://www.wegweiseralterundtechnik.de)
  • Selbstbestimmt und Sicher - Integrierte pflegerische Versorgung im ländlichen Raum durch technikgestützte Assistenz und Koordination (http://www.projekt.selbstbestimmt-und-sicher.de/)
  • AmbuNet - Sektorenübergreifende Kooperation zur Verbesserung der medizinisch/pflegerischen Versorgung im ländlichen Raum mittels innovativer Technologien und Servicekonzepte
  • KommmiT - Kommunikation mit intelligenter Technik
  • EmAsIn - Emotionssensitive Assistenzsysteme zur reaktiven psychologischen Interaktion mit Menschen
  • PflegeCoDe - Pflegecoaching für die optimale Unterstützung von  Menschen mit Demenz
  • GeriNetzBW - Unterstützung geriatrischer Netzwerke in Baden-Württemberg durch den IT-basierten Datenaustausch von Routinedaten (http://www.gerinetzbw.de)
  • ZeroKonf - Zero-Konfiguration für Smart Home: Konzepte zur Installation und Konfiguration von Smart Home Systemen durch das Handwerk

Abgeschlossene Projekte:

  • Entwicklung eines SD-Card-Controllers zur Anbindung neuer Funktechnologien
  • Machbarkeitsstudie zur Anwendung von Bewegungssignalen für Komfortanwendungen und zur Personenidentifikation
  • VitaBIT - Entwicklung einer offenen Plattform für sichere Anwendung mobiler Informationsdienste in der Pflegelogistik (http://www.vitabit.org/)
  • Alumin - Altersgerechte Unterhaltung, Motivation und Interaktion
  • easyCare - Lange selbstbestimmt zu Hause leben durch situative Assistenzsysteme und bedarfsgerechte Dienstleistungen für pflegende Angehörige (http://projekt-easycare.de/)
  • OptimAAL - Infrastruktur und Pilotstudie zum Monitoring von Alltagsaktivitäten
  • INSPIRE - Qualität und Produktivität von Gesundheitsdienstleistungen IT-gestützt steigern und gestalten (http://www.inspire-healthcare.de/)
  • enas - Effekte und Nutzen altersgerechter Assistenzsysteme – praktikable Vorgehensmodelle, Evaluationsmethoden und Werkzeuge
  • Integration von AAL-Techniken zur Notfallerkennung (http://www.projekt-notfallerkennung.de/)

Mitgliedschaften und Aktivitäten:

Publikationen

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-160
Fax: +49 721 9654-161
E-Mail: Rosales@dont-want-spam.fzi.de

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