Smart Home und Ambient Assisted Living (AAL)

Forschung für ein sicheres und komfortables Wohnen und Leben

Schlafzimmer des FZI Living Lab smartHome

Unter den Begriffen „Smart Home“ und „Ambient Assisted Living“ werden bei uns Forschungsaktivitäten zusammengefasst, die sich mit der Entwicklung von Technologien und deren Integration in den privaten Wohnbereich befassen – für mehr Sicherheit und Komfort im Alltag.

Schwerpunkte am FZI

Für die erfolgreiche Entwicklung und Evaluation von Lösungsansätzen beschäftigt sich das FZI unter anderem mit Methoden und Werkzeugen zur Integration verteilter Sensoren, innovativer Sensorik, Signalverarbeitung, heterogener Kommunikationsnetze, mobilen Informationsdiensten, Middleware-Technologien und adaptiven Benutzerschnittstellen in innovative IT-Anwendungen. Außerdem werden geeignete Methoden, Technologieplattformen und Netzwerke verwendet, die die Beherrschung dieser extrem interdisziplinären Strukturen (Wohnraumberater, Pflegedienstleister, Architekten, Elektroinstallateure, Ingenieure etc.) unterstützen. Hierzu hat sich der Living-Lab-Ansatz am FZI als äußerst geeignet herausgestellt.

In diesem Umfeld werden Technologien und Systeme eingesetzt, die aufgrund einer Datenvernetzung und Fernsteuerbarkeit zusätzliche Funktionen bieten. Durch die Entwicklung und standardisierte Integration von Geräteschnittstellen in übergeordnete Middleware-Lösungen können diese Systeme und Technologien in verschiedenen Anwendungsdomänen, z. B. für Gebäude-Energiemanagementsysteme, genutzt werden. Außerdem sollen diese mehr Komfort, Selbstständigkeit, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Sicherheit in verschiedenen Lebensphasen schaffen. So soll auch älteren Menschen ein selbständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden. Der betreute Mensch und seine Hilfspersonen wie Angehörige oder Pfleger sollen dabei mittels der IKT-gestützten Assistenzsysteme in ihren alltäglichen Handlungen bestmöglich unterstützt werden. Themenfelder wie Heimautomation und Telemonitoring spielen hier eine zentrale Rolle. Vernetzt lassen sich aus diesen Anwendungen eine ganze Reihe von Dienstleistungen wie Pflege- und Sicherheitsdienste, Lieferservices sowie Energiemanagementlösungen ergänzen und unterstützen.

Ansprechpartner

Christoph Zimmermann

Abteilungsleiter

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Werdegang

Christoph Zimmermann studierte Elektro- und Informationstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der Schwerpunkt des Studiums lag hierbei in der biomedizinischen Technik. Seine Diplomarbeit mit dem Titel "Entwicklung und Evaluation von Algorithmen für die Online- und Offline-Analyse von EDA-Signalen" fertigte Christoph Zimmermann bei der movisens GmbH an. Seit Juli 2013 war Christoph Zimmermann als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich "Embedded Systems and Sensor Engineering" (ESS) tätig und arbeitete unter anderem im interdisziplinären Umfeld an innovativer ambienter Sensorik zur Prozessunterstützung in der Pflege.

Seit Oktober 2016 ist Christoph Zimmermann als stellvertretender Abteilungsleiter in der Projektleitung und als Leiter des FZI KNX-Testlabors tätig. Aktuelle Forschungsschwerpunkte seiner Arbeit befinden sich im Smart Home und der Mensch-Technik-Interaktion, der Prozessunterstützung im Gesundheitswesen durch Digitalisierung, sowie vernetzte ambiente oder am Körper getragene Sensorik (Wearable Devices/IoT).

 

Aktuelle Projekte

Abgeschlossene Projekte

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-764
Fax: +49 721 9654-765
E-Mail: czimmer@dont-want-spam.fzi.de

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