Wissensmanagement und Social Media für Enterprise 2.0

Überblick

Die wichtigste Ressource eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter und das Wissen, das in ihren Köpfen steckt. Ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg ist es daher, Mitarbeiter dazu zu befähigen, ihr Wissen effektiv und effizient zu verwalten, untereinander auszutauschen, sowie Mehrwert daraus zu generieren.

Wissensmanagement als Paradigma für Mehrwertdienste in Unternehmen geht dabei weit über die Bereitstellung neuer Desktopanwendungen für Unternehmensmitarbeiter hinaus. So können beispielsweise Unternehmensprozesse durch wissensbasierte Systeme und semantische Technologien flexibel abgebildet und automatisiert werden. Ebenso lassen sich Lösungen zur intelligenten, kontextbasierten Informationsbereitstellung mittels wissensbasierter Systeme realisieren. Dabei erfordert die Beschreibung komplexer Zusammenhänge im Fachgebiet eines Unternehmens die korrekte und, je nach Verwendungszweck mehr oder weniger ausdrucksmächtige Repräsentation und Verarbeitung von Wissen. Neben automatischen Schlussfolgerungsdiensten stehen dabei auch intelligente Datenintegrations- und Suchverfahren im Fokus.

Das FZI berät und unterstützt Unternehmen bei der Auswahl und dem Einsatz von Wissensmanagement- und Social Media-Lösungen. Insbesondere unterstützt das FZI Unternehmen dabei durch Recherche, Technologie-Scouting, Machbarkeitsanalysen, sowie individuelle Anpassung von universellen Lösungen und neuesten Forschungsergebnissen. Des Weiteren führt das FZI Schulungen unter anderem in den Bereichen Wissensmanagement, semantische Technologien und Social Media durch: zielgerichtet, individuell und dem Unternehmenserfolg zuträglich.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Dominik Riemer

Abteilungsleiter

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Werdegang

Dominik Riemer studierte Informationswirtschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Von 2011 bis 2016 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Projektleiter am FZI bei Prof. Dr. Studer im Forschungsbereich IPE mit dem Schwerpunkt Complex Event Processing (CEP). Seit Januar 2017 leitet er die Abteilung "Wissensmanagement" am FZI.

2016 promovierte Dominik Riemer am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) summa cum laude zum Thema "Methods and Tools for Management of Distributed Event Processing Applications".

Forschungsprojekte:

  • ALERT (EU FP7): Echtzeitkoordination und Kollaboration von Entwicklern in Softwareprojekten (Industriepartner: ATOS SE)
  • ReFLEX (EU FP7 SME): Ad-hoc Prozessadaptionen im Logistikumfeld (Industriepartner: Vajomag)
  • PartSense (DE KMU-Innovativ): Anwendungen und Technologien für Participatory Sensing (Industriepartner: Disy Informationssysteme GmbH)
  • ProveIT (DE Zukunftsfähige Logistiknetzwerke): Echtzeitbasierte Störungserkennung und -behebung in Logistikprozessen (Industriepartner: Robert Bosch GmbH, ZF Friedrichshafen AG)
  • ProaSense (EU FP7): The Proactive Sensing Enterprise, Datengetriebene proaktive Erkennung von Störungen in Produktionsprozessen  (Industriepartner: Hella Saturnus, MhWirth)
  • StreamPipes: Flexible Modellierung echtzeitfähiger Datenpipelines (http://streampipes.fzi.de)

Forschungsinteressen:

  • Stream Processing & Complex Event Processing
  • Self-Service Big Data Modeling
  • Semantic Web
  • Distributed Systems
  • Participatory Sensing

Publikationen

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-724
Fax: +49 721 9654-725
E-Mail: riemer@dont-want-spam.fzi.de

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