Konzeption und Implementierung von Abfragestrategien an ein APS-System für konfigurierbare Produkte mit Alternativen
Der Forschungsbereich IPE (Information Process Engineering) am FZI bietet Dir ab sofort eine interessante Abschlussarbeit im Bereich Logistik/Produktionsplanung.
Webbasierte Produktkonfiguratoren ermöglichen es heutzutage variantenreiche Produkte (wie z.B. PCs, Maschinen, PKWs oder sogar Flugzeuge) je nach Kundenwunsch zusammenzustellen. Konkrete Liefervorhersagen für diese Produkte zu treffen ist jedoch schwierig, da sie häufig erst nach Bestellung gefertigt werden und das Ergebnis einer globalen Supply-Chain sind. Auf Seiten der Produktionsplanung finden bereits sogenannte Advanced Planning and Scheduling Systeme (APS-Systeme) Anwendung, welche die Fertigungs- und Transportplanung für die gesamte Supply-Chain übernehmen und damit auch qualifizierte Lieferdatenvorhersagen machen können. Die Vorhersagen dieser APS-Systeme automatisiert für den Vertrieb bzw. den Produktkonfigurator verfügbar zu machen ist ein Ziel des Forschungsprojektes INTELOK.
Aufgrund der unterschiedlichen Zielsetzungen und der Komplexität von Konfiguratoren und APS-Systemen ist es derzeit keine Option diese Systeme direkt zusammenzuführen. So stellt der Konfigurator die technische Baubarkeit des Produktes (z.B. über Constraints) sicher, während das APS-System die logistische Baubarkeit im Zusammenspiel mit allen anderen Aufträgen prüft. Darüber hinaus arbeiten die Konfiguratoren häufig mit Präferenzen statt harten Vorgaben für jedes Bauteil, während das APS-System konkrete Produkte einplanen muss. Aus diesen Präferenzen ergibt sich eine (möglicherweise sehr große) Menge an konkret zu prüfenden Produktalternativen.
Das Thema dieser Arbeit ist es, ein Verfahren zu entwickeln, welches auf Basis früherer APS-Abfragen und deren Ergebnissen die Reihenfolge der Prüfung der Alternativen bestimmt. Das Ziel ist dabei lieferbare Produkte nahe am ursprünglichen Kundenwunsch mit wenigen Abfragen, d.h. möglichst schnell zu finden. Zu Beginn der Arbeit steht die Recherche nach relevanten und aktuellen Arbeiten aus der wissenschaftlichen Literatur, gefolgt vom Entwurf mindestens einer eigenen Abfragestrategie. Der Aufbau der Verfahren, ihrer einzelnen Schritte und die Untersuchungsergebnisse sollen nachvollziehbar und verständlich dokumentiert und illustriert werden.
Kontakt:
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Zeitraum: ab sofort (aber auch später möglich)
Studien-/Diplom-/Bachelor-/Masterarbeit im Themenbereich „Agentenbasierte Simulation/Logistik“
Umfeld
Die Diplomarbeit findet im Rahmen des Projekts LogoTakt statt. Das Ziel von LogoTakt ist die Entwicklung von Technologien, Prozessen und Werkzeugen für offene, robuste, getaktete Logistiknetzwerke, die eine Reduktion des Straßengütertransports ermöglichen sollen. Dabei greift LogoTakt den Trend getakteter Transporte, angeregt durch den zunehmenden Einsatz getakteter Produktionssysteme, auf und versucht, durch Transportkonsolidierung und eine enge Kopplung des Straßen- und Schienentransports in Form von multimodalen Transporten den Anteil der Gütertransporte im Straßenverkehr zu verringern.
Tätigkeit im Detail
In getakteten Logistiknetzwerken haben Störungen, wie z. B. Stau oder Verladeverzögerungen, eine deutlich größere Auswirkung. Umso wichtiger ist daher die Robustheit dieser Netzwerke, die zu einem großen Teil von einer effizienten Störungserkennung und -behandlung abhängt.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Implementierung einer agentenbasierten Architektur für ein Framework, mit dem sich die Transportabläufe und Transportstörungen simulieren lassen. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf folgende Schwerpunkte:
· Abbildung eines Logistiknetzwerks auf eine agentenbasierte Architektur
· Agentenbasierte Simulation von Transport- und Tourabläufen innerhalb eines Logistiknetzwerks
· Agentenbasierte Simulation von Störungen, die während eines Transportvorgangs auftreten können
Wir erwarten
· Hohe Eigenmotivation, Interesse am Thema und das Einbringen eigener Ideen
· Lernbereitschaft, selbständiges Arbeiten und Teamfähigkeit
· Gute Programmierkenntnisse in Java
· Gute Modellierungserfahrung (UML, Datenbanken, …)
· Kenntnisse im Umgang mit Entwicklungswerkzeugen (Eclipse, SVN, ...)
Wir bieten
· Mitarbeit an neuen Technologien in spannendem Forschungsumfeld
· Intensive begleitende Betreuung
· Lockere, nette Arbeitsatmosphäre (Klimatisierte moderne Arbeitsplätze, Espressomaschine, Kicker, ...)
· Flexible Zeiteinteilung
Erforderliche Unterlagen
· Motivationsschreiben mit Angabe der Studienschwerpunkte, Interessensgebiete und praktischer Erfahrungen
· Lebenslauf
· Aktueller Notenauszug
· Referenzen
Weitere Informationen
Start: ab sofort
Projekt-Homepage: http://www.logotakt.de/
Kontakt
Natalja Pulter (Tel.: 0721-9654-844, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können )

