Tools

Semantic MediaWiki

Semantic MediaWiki ist eine Erweiterung der MediaWiki-Software (der Software hinter Wikipedia und vielen weiteren Websites). Sie ermöglicht es, semantische Daten auf formale aber einfache Weise in Wiki-Seiten einzubetten. Daten, die auf diese Weise eingepflegt wurden, können in semantischer Suche, komplexen eingebetteten Abfragen und Datenaggregation verwendet werden. Für Externe semantische Anwendungen können die Daten in RDF exportiert werden. Semantic MediaWiki wurde vom AIFB in Kooperation mit dem FZI entwickelt und ist als freie Software erhältlich. Das FZI bietet Dienste wie Installation, Wartung und Beratung zu kommerziellen Anwendungen von Semantic MediaWiki an.

Imagenotion - The New Way of Image Annotation and Search

ImageNotion ermöglicht die Erstellung von semantischen Beschreibung von Bildmotiven und Bildteilen durch einfach anzulegende semantische Elemente, die, einmal erzeugt, immer wieder gemeinschaftlich verwendet und inhaltlich verbessert werden können. Bildsuchmaschinen erkennen daran, was auf einem Bild zu sehen ist und ermöglichen einem Bildsucher die strukturierte Navigation durch ein Bildarchiv. Eine Demo-Version ist auf www.imagenotion.com verfügbar.

Stocks + Soccer = Stoccer

Während der FIFA Fußball Weltmeisterschaft stellte Stoccer eine Internet Handelsplattform zur Verfügung, auf der Fußballfans als Händler den Ausgang der WM aufgrund ihrer Erwartungen vorhergesagt haben. Das IPE erforscht z.Zt., wie die Prognosegüte weiter verbessert und das Design von Prognosemärkten gestaltet werden soll. Aktuell kann die Bundesligasaison 2007/2008 unter http://stoccer.de gehandelt werden.

KMIR - Knowledge Management Implementation and Recommendation Framework

KMIR („Knowledge Management Implementation and Recommendation Framework“) unterstützt Unternehmen bei der erfolgreichen Einführung von Wissensmanagement (WM). Best Practice Cases (BPCs) einer erfolgreichen WM-Einführung werden in eine ontologiebasierte Fallbasis gespeichert. Ein neu erstelltes Profil eines anfragenden Unternehmens kann mit existierenden BPCs verglichen werden. Der ähnlichste BPC wird dann an die neue Situation angepasst und als Empfehlung bereitgestellt. Bis auf weiteres ist das KMIR-Portal unter http://www.kmir.de zu erreichen

SOBOLEO - Social Bookmarking and Lightweight Ontology Engineering

SOBOLEO (Abk. für: “Social Bookmarking and Lightweight Engineering of Ontologies“) ist ein web-basiertes Werkzeug, das die Ontologieentwicklung in die Nutzung der Ontologien (z.B. zur Annotation und Suche) integriert, indem es „Social Bookmarking“ mit der kollaborativen Entwicklung einer gemeinsamen Ontologie, die zur Organisation der Bookmarks dient, vereint.

Das FZI bietet u.a. die Einbindung des Ontologieeditors in eigene Produkte, den Einsatz des Gesamtsystems für das interne Wissensmanagement oder die Verbesserung von tagging-basierten Anwendungen. Eine Demo-Anwendung und weitere Informationen: Social Semantic Bookmarking und kollaborative Ontologieentwicklung.

SemPIT - Service Mashup Planner

Das „Service Mashup Planner“-Tool unterstützt die Planung und Validierung von komplexen Diensten. Diese Dienste können basierend auf einem Ontologie-Framework entworfen werden, wobei der besondere Fokus auf der Modellierung von nicht-funktionalen und ökonomischen Diensteigenschaften liegt. Das SMP-Tool wurde im Rahmen eines Industrieprojekts mit IBM entwickelt. Nähere Informationen über das SMP-Tool inklusive eines Demovideos gibt es unter http://www.iw.uni-karlsruhe.de/smp.

Sparqlr - Joining the Semantic Web + Web 2.0

Sparql ist ein als freie Software verfügbarer Webservice, der die Semantik Web – RDF Welt mit der RSS/Atom/JSON Welt des 'normalen' Internets zusammenbringt. Der Webservice ermöglicht, dass man aus YahooPipes heraus jeden öffentlichen SPARQL-Endpunkt ansprechen, die Ergebnisse mit verschiedenen Daten kombinieren und die Ergebnisse als Webseite/RSS/Atom/JSON ausgeben kann.

KAON - Karlsruhe Ontology

KAON ist eine als freie Software verfügbare Ontologie-Management-Infrastrukur für Unternehmensanwendungen. Es enthält eine umfassende Werkzeugsammlung, die die Erstellung und das Management von Ontologien, sowie die Entwicklung von ontologie-basierten Anwendungen unterstützt. Dabei wird ein Hauptaugenmerk auf effizientes Schlussfolgern mit Ontologien gelegt.

KAON2 - Ontology Management for the Semantic Web

KAON2 ist ein System zum automatisierten Schlußfolgern mit Ontologien und semantischen Metadaten. Es unterstützt insbesondere die Ontologiesprache OWL neben einigen Erweiterungen für regel-basirtes Schlußfolgern mit SWRL und F-Logik. Durch neuartige Algorithmen ist KAON2 speziell auf den Umgang mit großen Instanzmengen ausgelegt, für die es eine besonders schnelle Beantwortung von Abfragen realisiert.

Das FZI bietet neben dem Einbinden der Ontologieinfrastruktur in spezifische Anwendungen auch eine Beratung bezüglich des Umgangs mit modernen Ontologiesprachen und W3C-Standards wie RDF(S) und OWL. Bis auf weiteres ist KAON2 für nicht kommerzielle Zwecke frei verfügbar.

RDF2Go - Eine einheitliche API für verschiedene RDF Metadatenspeicher

Mit der freien Software RDF2Go können Programmier unanbhängig vom schnellebigen Markt der Metadatemspeicher ("triple stores") arbeiten. Ohne Änderungen im Quellcode und ohne Abhängigkeiten zur Kompilierungs-Zeit können z.B: Jena 2.4 oder Sesame 2.0 verwendet werden. Neue RDF-Speicher können leicht angebunden werden.

RDFReactor - generiert verständliche Java Geschäftsmodell-Klassen für RDF-Zugriff

Aus jeder Ontologie-Klasse erzeugt die freie Software RDFReactor eine leicht zu benutzende Java-Klasse. Die generierten Klassen können auch von in semantischen Technologien nicht geschulten Entwicklern benutzt werden um RDF-Daten zu lesen und zu schreiben.

OpenProposal - Vorschlagen, Diskutieren, Mitgestalten

Grundüberlegung zu OpenProposal ist, dass bei den meisten heutigen Softwareprodukten die Anforderungen der Anwender einen direkten Bezug zur grafischen Benutzeroberfläche haben. Daher bietet es sich an, diese Anforderungen grafisch in Anlehnung an Bildschirmmasken ergänzend zur textbasierten Beschreibung zu erfassen. OpenProposal soll so Anwendern von Software ermöglichen, ihre Wünsche, Fehlerberichte und Verbesserungsvorschläge direkt auf der Anwendungsoberfläche zu notieren und diese dem Anforderungsmanagement zu übermitteln.

In OpenProposal werden hierfür zwei Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe des Annotationswerkzeuges kann der Anwender seine Ideen grafisch formulieren und auf der Kollaborationsplattform publizieren. Die Kollaborationsplattform bietet eine Übersicht über die eingereichten Vorschläge und erlaubt fachlichen Entscheidern und Entwicklern eine Diskussion mit den Anwendern.

Stroke Angel – Telemedizin im Rettungswagen

Im Rahmen des Stroke Angel Projekts kommen mobile Geräte, so genannte Future.Pads zum Einsatz. Ein Future.Pad ist ein kleiner tragbarer Computer, auf dem sich eine spezielle Software befindet, die es dem Rettungsassistent bereits am Unfallort ermöglicht, wichtige Informationen über den Patienten in das Gerät einzugeben und diese dann per Funkverbindung über GPRS an das Zielkrankenhaus zu übermitteln.

Während der Rettungswagen auf das Krankenhaus zu steuert, kann die Neurologischen Klinik alle relevanten Informationen über den Schlaganfallpatienten am PC in der Notaufnahme abrufen und alle notwendigen Vorbereitungen durchführen. Beim Eintreffen des Rettungswagen kann der Patient sofort in der Stroke Unit aufgenommen und mit der Behandlung begonnen werden.