Tätigkeit als Hilfswissenschaftler im Bereich (Wirtschafts-) Informatik in Kooperation mit der EnBW AG
Geschäftsprozess monitoring auf Basis von Complex Event Processing (CEP )

Aufgrund des immer stärker werdenden Trends weg von einer produktorientierten und hin zu einer serviceorientierten Wirtschaft werden in der Regel Services zur Unterstützung von Geschäftsprozessen (GPs) verwendet. Die Nutzungsintention des Service-Kunden besteht in der Regel darin, einzelne Prozessschritte eines übergeordneten GPs durch den Service zu unterstützen bzw. zur Verfügung zu stellen. Nicht-funktionale Eigenschaften (Verfügbarkeit, Durchsatz, Durchlaufzeit…) sind dabei nur auf Serviceebene bekannt. Unter dem Gesichtspunkt der Kunden- und v.a. Prozessorientierung ist die Kenntnis auf Prozessebene viel wichtiger, da Kunden in der Regel die Anforderungen aus der Gesamtprozesssicht ableiten (von ihrer Kernkompetenz ausgehend). Somit ist für den Kunden eine Aussage über die Ausfallwahrscheinlichkeit oder die Durchlaufzeit des Prozesses entscheidend und weniger eine Aussage über entsprechende Kennzahlen auf der darunterliegenden Service-Ebene.
Folglich erfordert dies ein Konzept, welches es ermöglicht, die nicht-funktionalen Eigenschaften der
einzelnen Services auf Prozessebene zu aggregieren und somit eine Aussage über den gesamten GP inkl. aller daran beteiligten Services zu ermöglichen.
Unter der Annahme, dass ein solches Konzept besteht, müssen auch die überwachenden Systeme angepasst werden. Derzeit etablierte Monitoringsysteme überwachen in der Regel Einzelsysteme hinsichtlich deren Verfügbarkeit und anderer Kriterien.
Ziel der Tätigkeit ist es, ein fundiertes Konzept auf der Basis von Complex Event Processing (CEP) zu entwickeln, welches ein Geschäftsprozessmonitoring über die Grenzen der beteiligten IT-Services hinweg erlaubt. CEP ist ein Bereich der Informatik, der sich mit der Erkennung, Analyse, Gruppierung und Verarbeitung voneinander abhängiger Ereignisse (engl. Events) in real-time beschäftigt.
Eine parallele Implementierung mit Unterstützung durch mindestens einen weiteren Studenten (Abschlussarbeit/Hiwi/Werkstudent bei EnBW) ist Teil der Arbeit.
Erwünschtes Profil/Qualifikationen
- Bachelor-/Diplom-/Masterstudiengang WiWi, InWi, Info, Mathe und verwandte Studiengänge
- Strukturierte und systematische Denkweise sowie solides technisches Verständnis
- Java (EE)
- Unix/Linux
Vorkenntnisse in den folgende n Bereichen sind wünschenswert aber keine Voraussetzung
- Adobe Flex und/oder Ruby
- SQL Basiswissen
- Prozessmodellierung (EPKs, Petri-Netze, BPMN,…)
WIR BIETEN
- Praxisbezug (Arbeit in Kooperation mit der EnBW AG )
- Austausch mit anderen Studenten am FZI (Diplomanden-Kolloquium)
- Moderne Kaffeemaschine und einen Kicker für die Pausen
Ansprechpartner
FZI Forschungszentrum Informatik | Forschungsbereich IPE
Dipl.-Math. techn. Rico Knapper |
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
| Tel.: +49 721 9654-886
Mehr Informationen unter www.fzi.de/ipe

