Projekt KMIR
KMIR - Knowledge Management Implementation and Recommendation Framework
Das webbasierte Softwarewerkzeug KMIR ermöglicht die ontologiebasierte Speicherung von so genannten Best Practice Cases (BPCs) einer erfolgreichen Einführung von ganzheitlichem Wissensmanagement. Bei der Beschreibung dieser BPCs werden sowohl traditionelle Unternehmenskennzahlen wie Unternehmensgröße, -branche-, Umsatz, Gewinn, als auch normative, strategische und operative Wissensziele, organisatorische, technische und kulturelle Wissensprobleme, Lösungen und Methoden mittels einer ontologiebasierten Fallbasis strukturiert und gespeichert. Auf dieser Basis können dann Organisatorische Audits für Unternehmen durchgeführt werden, die vor einer Neueinführung von Wissensmanagement stehen. Hierfür kann für das anfragende Unternehmen ein entsprechendes Unternehmensprofil beschrieben und dieses dann über ein ontologiebasiertes Matching mit bereits in der Fallbasis existierenden BPCs verglichen werden. Dabei werden sowohl syntaktische als auch semantische Ähnlichkeiten kombiniert. Auf der Basis des oder der gefundenen ähnlichsten BPCs können nun Lösungsansätze und Vorgehensweisen, sowie der damit verbundene qualitative und quantitative Nutzen, bzw. Einsparungspotentiale für das anfragende Unternehmen bereitgestellt und bei Bedarf auch an die neue Situation angepasst werden. Nach erfolgter Anpassung, Überprüfung und Wiederverwendung des vom System identifizierten ähnlichsten BPCs im neuen Unternehmen entsteht in der Regel ein neuer BPC der anschließend in die Fallbasis aufgenommen wird.
KMIR kombiniert synergetisch Technologien des Semantic Web mit bewährten Ansätzen und Methoden aus dem Case-based Reasoning (CBR). Aus Gesichtspunkten einer Wissensmanagement-Einführung verfolgt KMIR einen ganzheitlichen Ansatz, indem sowohl organisatorische und technische Aspekte, als auch der Mensch und die dem Unternehmen zugrunde liegende Kultur gleichermaßen berücksichtigt werden.
Die Zielgruppe des Softwarewerkzeuges KMIR stellen Beratungsunternehmen dar, die Unternehmen bei der Einführung und Durchführung von Wissensmanagement-Projekten begleitend unterstützen. Beginnend mit einer systemunterstützten Diagnose des Unternehmens vor Ort können somit Probleme und Ziele abhängig von der Unternehmensstruktur, der technischen Infrastruktur und dem weiteren Umfeld des Unternehmens (z.B. Kunden und Zulieferer) erfasst und basierend auf den in KMIR gespeicherten Erfahrungen Vorschläge für eine individuelle Lösung gemacht werden.
Ein funktionsfähiger Prototyp des KMIR-Werkzeuges mit 30 Best Practice Cases einer erfolgreichen Wissensmanagement-Einführung und über 130 damit verbundenen Problem-Lösungs-Paaren ist über den direkten Weblink zugänglich.
Dokumentationen zum Download: KMIR - Bedienungsanleitung
How-To Problem-Matching
Dipl.-Wirt.-Ing. Mark Hefke
IPE - Information Process Engineering
Tel.: +49-721-9654-864
Email:
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- URL: http://www.kmir.de


