Projekt AMICA

AMICA, ein Projekt zum Selbstmanagement der Krankheit COPD

Im Rahmen des AAL Joint Programms AAL-2008-1 beteiligt sich das FZI an dem EU Projekt AMICA. Kernpunkt des Projektes ist die Entwicklung eines Gerätes zum Management der Lungenerkrankung COPD. Hierbei ist es wichtig, die Exacerbationen (schubweise Verschlechterung der Erkrankung) vorauszusagen. Das FZI übernimmt die Sensordatenverarbeitung und das Disease Management durch die Bereiche ESS und IPE.

COPD stellt aktuell die vierthäufigste Todesursache dar. Somit erfährt das Projekt AMICA zur Selbstverwaltung der Krankheit eine besondere Bedeutung. Ziel ist es, den Patienten zu einer größeren Unabhängigkeit und somit zu einer besseren Lebensqualität zu verhelfen. Weiterhin sinkt die Notwendigkeit von Krankenhausaufenthalten, was zu Einsparungen im Gesundheitssystem führt.

Die Plattform AMICA fördert selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden. Weiterhin bietet AMICA die Möglichkeit, Kontakt zu Fachleuten aus dem Gesundheitsbereich zu halten. Der Patient kann selbst im Urlaub immer mit seinem Hausarzt in Kontakt bleiben. Es besteht auch die Möglichkeit, im Notfall mit Spezialisten des Aufenthaltslandes über AMICA zu kommunizieren. Eine Art "Gesundheitstourismus" ist geplant.

Die Interaktionssprachen des Systems sind zunächst auf Englisch, Deutsch und Spanisch beschränkt, werden sich später aber einfach erweitern lassen.

Das Projekt erhält eine Förderung von 2.941.362 Euro. Die EU fördert gemeinsam mit den Ländern Deutschland, Spanien und Griechenland ca. 50% der Gesamtkosten.

  • URL: http://www.amica-aal.com/
  • Ansprechpartner: Tom Zentek ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können )
  • beteiligte Forschungsbereiche: IPE, ESS