Projekt SEALS
Evaluation Semantischer Technologien
Ziel des Projekts SEALS (Semantic Evaluation At Large Scale) ist die Bereitstellung der SEALS Plattform, einer offenen Infrastruktur für die Evaluation semantischer Technologien. Die SEALS Plattform wird in zwei weltweiten und öffentlichen Evaluationskampagnen genutzt werden. Die Ergebnisse dieser Evaluationskampagnen werden dazu verwendet werden Semantic Technology Roadmaps zu erstellen, in denen Kombinationen effizienter und zueinander kompatibler Tools für die Entwicklung semantischer Anwendungen identifiziert werden. Evaluationsdienste und Testsuiten werden zunächst für fünf verschiedene Typen semantischer Technologien verfügbar sein (Ontology Engineering Tools, Storage und Reasoning Systeme, Matching Tools, Semantic Search Tools, und Semantic Web Service Tools), sowie für diverse Evaluationskriterien (Interoperabilität, Performanz, Skalierbarkeit, etc.).
Das FZI beteiligt sich an der Evaluation von Ontology Engineering Tools und Reasoning Systemen, ist verantwortlich für die Definition einer Sprache zur Beschreibung von Evaluationen, und entwickelt eine Softwarekomponente zum Speichern, Zugreifen und Browsen von Evaluationsbeschreibungen als Teil der SEALS Plattform.
SEALS ist ein EU Projekt mit einem Budget von 7 Millionen Euro, welches zwischen Juni 2009 und Mai 2012 läuft. Das SEALS Konsortium besteht aus zehn Partnerorganisationen aus unterschiedlichen europäischen Ländern, welche allesamt langjährige Erfahrungen im Bereich semantischer Technologien besitzen. Geleitet wird das Projekt von der Ontology Engineering Group der Universidad Politécnica de Madrid (UPM).
- Gefördert: EU FP7 (e-Infrastructure)
- URL: http://www.seals-project.eu/
- Ansprechpartner: Stephan Grimm ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können )
- Beteiligte Forschungsbereiche: IPE

