Projekt RAN
RFID-Based Automotive Network
Individuelle Fahrzeugwünsche, neue Antriebstechnologien und ständige Innovationen erzeugen eine stetig wachsende Variantenvielfalt. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Automobilhersteller auf ihre Kernkompetenzen und reduzieren ihre Fertigungstiefe. Dies führt zur Entwicklung komplexer Lieferantennetzwerke. Im Projekt „RFID-Based Automotive Network“ (RAN) wird das Ziel verfolgt, diese komplexen Netzwerke besser zu steuern und zu beherrschen.
Beschreibung
Zu diesem Zweck soll mit standardisierten Prozessen, unter Einsatz modernster RFID-Technik, ein effizienter Informationsaustausch mit Hilfe eines Infobrokerkonzeptes für die gesamte Automobilindustrie ermöglicht werden. Hierbei werden erstmals branchenweite Standards geschaffen, die alle an der Wertschöpfung beteiligten Unternehmen mit einbeziehen.
Assistenzsysteme machen die über den Infobroker echtzeitnah ausgetauschten Prozessinformationen für die Steuerung und Optimierung der Wertschöpfungskette nutzbar. So können beispielsweise Prozesse automatisch auf Abweichungen von Soll-Zuständen überwacht und dem Nutzer bei Abweichungen Handlungsempfehlungen gegeben werden oder Suchaufwände mittels Track & Trace-Funktionalitäten minimiert werden.
Projektziele
Zu den Aufgaben der Abteilung LSE gehört die Entwicklung eines Supply Chain Disruption Management-Tools. Auf Basis mathematischer Modelle und Algorithmen sollen durch das Tool Prozessstatusmeldungen analysiert sowie situationsgerechte Maßnahmen zur Prozessstabilisierung ausgewählt und bewertet werden. Durch kurzfristige Vorausplanung soll zusätzlich eine proaktive Prozessabsicherung unterstützt werden. Umsetzungsziel ist ein Prototyp des Supply Chain Disruption Management-Tools für das Anwendungsszenario eines Projektpartners.
Darüber hinaus übernimmt die Abteilung LSE koordinierende Tätigkeiten bei der Dokumentation der Anwendungsszenarien. Die Dokumentation soll Unternehmen, die an RAN interessiert sind, die Nutzenpotenziale von RAN sowie exemplarische Umsetzungen aufzeigen.
Konsortium
- Daimler AG
- BMW AG
- Adam Opel AG
- Robert Bosch GmbH
- Johnson Controls
- REHAU AG+Co
- BLG Logistics Group
- DHL
- EURO-LOG AG
- IBM Deutschland GmbH
- IBS AG
- SAP AG & Co KG
- Dimension Data
- Siemens AG
- BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH
- Fraunhofer IML
- FZI Forschungszentrum Informatik
- HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
- ibw Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften, TU München
Weitere Informationen
- Gefördert: BMWI
- E-Mail: m Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
- Laufzeit: 3 Jahre
- Beteiligte Forschungsbereiche: IPE

