Projekt HFSPO Grants Management Analyse & Ausschreibungsbetreuung

Technologieanalyse und Ausschreibung für Grants Management in Life Sciences

1989 wurde auf Initiative des früheren japanischen Ministerpräsidenten Yasuhiro Nakasone, und mit Unterstützung der damaligen G7-Staaten das Human Frontier Science Program etabliert. Von der breiten Öffentlichkeit noch wenig wahrgenommen, gehört es unter Biologen und Medizinern zu den renommiertesten internationalen Förderprogrammen. Sein Ziel: Forschung in den Lebenswissenschaften im Dienst der Menschheit. 11 seiner Stipendiaten wurden bereits mit dem Nobelpreis geehrt.

Ein kleines Team, zum großen Teil selbst frühere Wissenschaftler, betreut von Straßburg aus den weltweiten Auswahlprozess für Stipendien und die Projektförderung. Von Beginn an kommt dabei IT zum Einsatz, und seit einigen Jahren ist der Auswahlprozess webbasiert.

Damit die IT auch in Zukunft flexibel die sich ändernden Bedürfnisse der wissenschaftlichen Community bewältigen kann, wurde das FZI damit beauftragt, alternative Entwicklungsplattformen und Integrationsstrategien für die Zukunft zu identifizieren und zu bewerten. Die Vor- und Nachteile allgemein verfügbarer Technologien (etwa: Java und .NET), von Rapid-Application-Development(RAD)-Ansätzen (4th Dimension, Microsoft Access) und von ERP-Plattformen (Microsoft Axapta) wurden gegeneinander abgewogen und ihre jeweiligen Folgekosten abgeschätzt. Am Ende stand die Empfehlung, die Grants-Management-Software neu zu entwickeln und stark mit Standardmodulen für Corporate Finance zu integrieren.

Das FZI erstellte anschließend die Ausschreibung und begleitet zur Zeit den weiteren Prozess der Auswahl und Zusammenarbeit mit Standardsoftwareherstellern und IT-Dienstleistern.

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  • beteiligte Forschungsbereiche: IPE