Projekt LIP

Learning in Process

LIP (Learning In Process) geht von der Grundannahme aus, daß die Einarbeitung von Mitarbeitern und der Wissenstransfer innerhalb eines Unternehmens am besten dadurch erfolgt, daß aufbereitete Lerneinheiten (Lernobjekte) in den konkreten Arbeitssituationen bereitgestellt werden, in denen sie auch gebraucht werden, so daß das zu Lernende konkret motiviert wird und das Gelernte auch sofort in die Praxis umgesetzt werden kann. Dies erfordert eine starke Kontextualisierung der Lerninhalte und der Lernprozesse. LIP zielt auf eine Lernplattform ab, die das Erstellen und Bereitstellen solch kontextualisierter Lerninhalte für kursbasiertes Lernen, selbstgesteuertes Lernen und kontextbasiertes Lernen ermöglicht.

Zentrale Herausforderung ist dabei zum einen die Beschreibung der modularisierten Lerninhalte und ihre Verankerung im Arbeitsumfeld der Lernenden. Hierzu werden Ontologien eingesetzt, die Inhalte, Prozesse und Organisationsstrukturen beschreiben. Zum anderen muß das System dazu in die Lage versetzt werden, für einen konkreten Lernenden in einer konkreten Arbeitssituation ein didaktisch sinnvolles Lernprogramm aus einzelnen Lernobjekten zusammenzustellen. Hierzu müssen didaktische Strukturen zwischen den Lernobjekten beschrieben und Informationen über den Kontext des Benutzers gesammelt und analysiert werden, z.B. die gerade bearbeitete Aufgabe, seine Lernhistorie, sein Lernpräferenzen, seine Rolle etc.

Weitergehende Informationen

Allgemeiner Kurzüberblick
Flyer
Technischer Überblick (Delfi 2004)
Konzeptioneller Überblick (WM 2005, engl.)

Kontakt: Andreas Schmidt