Projekt Potenzialanalyse SRM
Technologie-Potenzialanalyse von SRM-Systemen
Supplier Relationship Management ist derzeit in aller Munde. Der wissenschaftliche SRM-Ansatz ist eine Antwort auf die immer stärker abnehmende Fertigungstiefe bei Zunahme des Fremdbezugs an Zuliefererteilen. Permanente Unternehmensübernahmen, die weitere Diversifizierung der Angebotspalette an Zulieferteilen und neue Technologien wie E-Kataloge lassen den Markt an potentiellen Zulieferern und die Transparenz über deren Leistungsfähigkeit unübersichtlich werden. Jeder, der einmal ein Produkt in zu geringen Mengen eingekauft hat, dessen Produktion kurz darauf eingestellt wurde, oder der ein Produkt geordert hat, welches nicht rechtzeitig geliefert wurde, weil der Zulieferer selten rechtzeitig liefert, kennt den Wert von Informationen über Zulieferer und von automatisierten Routinen zur Verwaltung von Zulieferbeziehungen. All diese Funktionalitäten und vieles mehr bieten moderne Supplier Relationship Management Systeme. Unser Forschungsbereich BPEM hat gerade deutschlandweit einen der ersten Vergleichstests von SRM-Systemen verschiedenster Standardsoftwarehersteller abgeschlossen und dabei große Unterschiede in deren Unterstützungsfähigkeit von Geschäftsprozessen in der Beschaffung, im Einkauf, im Controlling und in der internen Informationslogistik festgestellt. Die Studie wurde von einem großen Systemhaus mit dem Ziel in Auftrag gegeben, ihre Individualentwicklung gegen die bestehenden Standardsysteme zu testen, um eine Antwort auf zwei wesentliche Fragen zu erhalten, nämlich:
a) Wie gut unterstützt derzeit verfügbare SRM Standardsoftware Geschäftsprozesse im After-Sales Bereich?
b) Wie könnte die eigene Software redesignt werden, um für eine breitere Kundschaft interessant zu werden?
Eine solche Aufgabe kann nur einer neutralen, nicht Hersteller-gebundenen Einrichtung wie dem FZI überlassen werden. Die Nähe zum neusten Stand universitärer Forschung wurde von unseren Kunden als ein weiterer Pluspunkt in der Zusammenarbeit mit dem FZI erwähnt.
- beteiligte Forschungsbereiche: BPEM

