Projekt DESIRE

DESIRE - Deutsche Servicerobotik-Initiative

Methodische Grundlagen der Servicerobotik und ihre Anwendungen im Alltag sind die Schwerpunkte in diesem Projekt. Ziel ist dabei die Sicherung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Servicerobotik. Eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit im Zeitalter der Globalisierung und die Überalterung der Gesellschaft erfordern eine stetige Steigerung der Produktivität und der Wertschöpfung in der Produktion, aber auch die Entwicklung von intelligenten Assistenzrobotern, deren Aufgabe es ist, den Menschen bei einer Vielzahl von Tätigkeiten zu unterstützen.
Ziel der Forschung ist es deshalb, den Technologiesprung in Richtung alltagstauglicher Schlüsselfunktionen und Schlüsselkomponenten zu forcieren, die Schaffung einer Referenzarchitektur, die Konvergenz der Technologien über eine Technologieplattform zu ermöglichen, neue Spin-offs zu gründen und Produktideen zu realisieren. Durch Analyse von Anwendungen sollen sowohl Anforderungen für die zu entwickelnde Referenzarchitektur als auch Verfahren und Komponenten identifiziert werden. Die erzielten Grundlagenergebnisse werden nach einem festgelegten Integrationsplan in die entstehende Technologieplattform "Alltag" eingebunden.
Der Vorhabensteil DESIRE-Grundlagen adressiert wissenschaftliche Querschnittsthemen wie Architektur, Modelle und Ontologien, Mechatronik, Manipulation, Wahrnehmung und Interaktion. Der Vorhabensteil DESIRE-Alltag zielt auf die Integration und Evaluierung dieser Grundlagen in einer gemeinsamen Technologieplattform und weiteren spezifischen Anwendungen ab.
Während der gesamten Laufzeit des Projekts ist eine schritthaltende Evaluierung der Verfahren und Komponenten mit klar definierten Indikatoren bezüglich der Alltagstauglichkeit geplant. Die Entwicklung der Technologieplattform "Alltag" wird das Instrument sein, mit dessen Hilfe eine Konvergenz der Technologien hergestellt wird. Eine kurz- bis mittelfristige Verwertung mit hohem Marktpotenzial wird über mehrere spezifische Anwendungsentwicklungen wie "Serviceroboter für Krankenhäuser" und "Personentransport für Outdoor" vorangetrieben. Neben mehreren Forschungseinrichtungen sind die Siemens AG, SCHUNK GmbH & Co. KG, InMach GmbH, Visage Technology AG, KUKA Controls GmbH und die Gesellschaft für Produktionssysteme GmbH an dem Projekt beteiligt.