Name Bär, Tobias (Dipl.-Inform.)
Funktion Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Tobias Bär studierte Informatik an der Universität Karlsruhe (TH). Die Schwerpunkte des Studiums lagen in den Bereichen der Mechatronik, Robotik und Parallelverarbeitung. Seine Diplomarbeit absolvierte er im Automotive Bereich auf dem Gebiet der Fußgängererkennung / PreCrash.


Seit Januar 2009 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Technisch Kognitive Assistenzsysteme (TKS) am FZI. Im Fokus seiner Arbeit am FZI steht die individuelle Anpassung  von Fahrerassistenzsystemen auf den Fahrer und dessen Fahrstil.

 

Angebote für Studenten

Im Living-Lab Automotive des FZIs entsteht ein Fahrsimulator, mit dem ein gefahrenfreies und kosteneffizientes Testen von Fahrerassistenzsystemen ermöglicht wird. Der Fahrsimulator besteht aus einem umgebauten Smart ForTwo vor dem die Fahrszene auf einer 270° Panoramaleinwand dargestellt wird. Für diesen Fahrsimulator fallen kleinere und größere Programmieraufgaben an, welche oft durch studentische Unterstützung realisiert werden. Nicht immer sind alle anfallenden Arbeiten als Stellenausschreibung publik gemacht, deshalb lohnt sich bei Interesse die direkte Nachfrage immer.
Für die Entwicklung zukünftiger Fahrerassistenzsysteme muss der Fahrer, sowie dessen Aufmerksamkeit stärker berücksichtigt werden. Ein vieversprechender Weg ist die Blickrichtung des Fahrers über eine Kamera zu erfassen um so eine Aussage treffen zu können, welche Verkehrsteilnehmer der Fahrer gesehen und welche übersehen wurden. Auch zu diesem Thema fallen immer wieder Programmieraufgaben im Bereich der Visualisierung von Daten und der Gesichtsfeatureerkennung an. Außerdem gibt es bezüglich dieses Themas immer wieder interessante Studien- und Diplomarbeiten.

Der individuellen Anpassung des Systems auf den Fahrer kommt bei der Entwicklung zukünftiger FAS eine immer größer werdende Rolle zu. Gerade die Komfortgrenzen im Bereich Sicherheit sind von Fahrer zu Fahrer grundverschieden. Während der eine Fahrer sich bei einem gewissen Abstand zum Vorausfahrenden noch wohl fühlt, stuft einem anderer Fahrer diese Situation schon als gefährlich ein. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass ein generelles, abstandsbezogenes Warnen ohne Berücksichtigung der individuellen Komfortgrenzen des Fahrers dem einen lästig ist und den anderen zu spät erreicht. Auch im Bereich der Fahrstilerkennung und der Bestimmung von fahrerspeziefischen Komfortgrenzen gibt es immer wieder interessante Studien- und Diplomarbeiten.

 


 

 

 

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