Home News + Press Press Reports 24.06.2010 FZI legt Jahresbericht 09|10 vor

24.06.2010 FZI legt Jahresbericht 09|10 vor

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25 Jahre Wissens- und Technologietransfer: Das Erfolgsmodell FZI bewährt sich auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise / Enge Wirtschaftskooperationen und strategische Forschung tragen Früchte / FZI Living Labs AAL und mobileIT/SatNav eröffnet / Forschung und Entwicklung zu den Zukunftstechnologien Elektromobilität, Multicore und Cloud Computing wird verstärkt

Karlsruhe, 24. Juni 2010 – Das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe wächst weiter: Die Planzahlen wurden übertroffen, das Direktorium von 18 auf 20 Professoren vergrößert. Im 25. Jahr ihres Bestehens legt die wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung mit ihrem soeben erschienenen Jahresbericht 09|10 eine eindrucksvolle Dokumentation erfolgreichen Wissens- und Technologietransfers vor. Auf 132 spannend geschriebenen, farbig illustrierten Seiten informiert der Bericht über die 2009 neu eingerichteten FZI Living Labs, über strategische Forschung und Einzelprojekte, Menschen, Entwicklungen und Ereignisse am FZI. Aus innovativen F&E-Projekten mit Partnern aus der Wirtschaft und aus öffentlichen Einrichtungen entstanden wieder zahlreiche neue oder verbesserte Produkte, Geschäftsprozesse und Dienstleistungen.

Höhepunkt 2009: FZI Living Labs eröffnet

Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Eröffnung der ersten FZI Living Labs "Ambient Assisted Living" und "mobileIT/SatNav" Ende Mai (Jahresbericht S. 14-19 und S. 94-95). Mit diesen Laboren,in denen reale Umgebungsbedingungen nachempfunden und die im Betrieb aufeinandertreffenden Technologien bereitgestellt sind, hat das FZI einen Meilenstein in seiner strategischen Ausrichtung gesetzt: Es etabliert damit eine neue wissenschaftliche Dienstleistung zur Umsetzung von Innovationen in marktfähige Produkte und positioniert sich in seiner Funktion als Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und praktischer Anwendung noch näher an der Wirtschaft. Die Einrichtung der FZI Living Labs wurde durch die Förderung nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz (ZInVG) durch den Bund mit entsprechender Beteiligung des Landes Baden-Württemberg möglich. Labore zu weiteren Themen sind in Vorbereitung.

Strategische Forschung

Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg konnten die strategische Forschung weiter ausgebaut und erste Erfolge in der Akquise neuer Aufträge erzielt werden. Themenfelder der strategischen Forschung am FZI waren im Jahr 2009:

  • mobileIT/Satellitennavigation (S. 22-25)
    (mit Fokus auf einem nahtlosen Übergang zwischen Außengelände und Gebäudeinnenräumen)
  • Automotive (S. 26-29)
    (mit Schwerpunkt Fahrerassistenzsysteme für teilautonome benutzeradaptive Automobile und Verkehrsleittechnik)
  • AAL - Ambient Assisted Living (S. 30-34)
    (Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die selbstständiges Leben im Alter sowie bei mobilitätseinschränkenden Krankheiten fördern, indem sie unterstützende Technologien in das Wohnumfeld integrieren)
  • SOA - Serviceorientierte Architektur (S. 35-39)
    (als Managementkonzept und Konzept für Softwarearchitekturen)
  • Software-Qualitätsbewertung (S. 40-42)
    (Entwicklung von Methoden, Verfahren und Werkzeugen für die Bewertung der Qualität von Software)
  • Logistik (S. 43-45)
    (Supply Chain Management unter besonderer Berücksichtigung des Risikomanagements in der Lieferkette)

Für 2010 kündigt der Vorstand im Bericht (S. 4-8) den intensiveren Einstieg in die Forschung und Entwicklung zu drei weiteren Zukunftstechnologien an: Elektromobilität, Multicore und Cloud Computing.

Die Menschen am FZI

Als neue Direktoren mit an Bord sind zwei Professoren des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Der Sicherheitsspezialist Prof. Dr. Jörn Müller-Quade und Prof. Dr. Hartmut Schmeck, der großes Fachwissen zu eEnergy und eMobility mitbringt (S.103). Sie komplettieren das nun aus 19 Professoren und einer Professorin bestehende Direktorium des FZI (S.70-71). Im Jahresdurchschnitt arbeiteten rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am FZI; 140 davon als Forscherinnen und Forscher in wissenschaftlichen Projekten. Neun Promotionen, 60 Diplomarbeiten und 12 Studienarbeiten im Jahr 2009 belegen eindrucksvoll die wissenschaftliche Erfolgsbilanz des FZI. Die hohe Qualität der wissenschaftlichen Arbeit konnte in zahlreichen Konferenzbeiträgen und Publikationen unter Beweis gestellt werden. Eine Auswahl der Veröffentlichungen ist im Bericht dokumentiert (S.122-127).

Der Jahresbericht kann bei der Unternehmenskommunikation, Frau Johanna Barsch ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it , Tel. 0721/9654-904) angefordert werden.

Erfolgsmodell: 25 Jahre FZI – Presseinladung zur Teilnahme

2010 besteht das FZI 25 Jahre. Der "Geburtstag" wird am 01. Oktober mit einer Jubiläumsveranstaltung gefeiert. Pressevertreter/innen sind herzlich dazu eingeladen.

Weitere Informationen

FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Johanna Barsch, FZI Unternehmenskommunikation
Telefon:+49 721 9654-904
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Internet: www.fzi.de

Vera Münch PR+TEXTE
Telefon: +49 5121 82613 mobil: +49 171 38 25 545
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Über das FZI Forschungszentrum Informatik

Das FZI ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH), jetzt Karlsruher Institut für Technologie (KIT), in der Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Es hat die Aufgabe, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie aus Informatik, Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verfügbar zu machen. In Kooperationsprojekten und in Auftragsforschung entwickelt das FZI für seine Geschäftspartner Konzepte für betriebliche Organisationsaufgaben sowie Software- und Systemlösungen und setzt diese in innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse um. Wissenschaftliche Exzellenz und Interdisziplinarität sind in der Organisation verankert: Für den Technologietransfer engagieren sich am FZI Professorinnen und Professoren, die am KIT und weiteren Universitäten in verschiedenen Disziplinen Informatik und ihre Anwendungen erforschen. Das FZI ist Innovationspartner des KIT, das aus dem Zusammenschluss der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) entstanden ist.

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