Konzeption und Entwicklung eines Verfahrens zur Kopplung von Verzeichnisdiensten und (H)RM (SA/BA)
Stichworte: Geschäftsprozessmodellierung, Ressourcenmodellierung, Verzeichnisdienste, LDAP, Metamodellierung
Beschreibung
Im modernen Unternehmensumfeld werden kritische Geschäftsprozesse IT-unterstützt ausgeführt. Bei der Modellierung dieser Prozesse muss zur umfassenden Beschreibung auch der Einsatz von Ressourcen modelliert werden. Hierzu ist am FZI ein Modellierungsverfahren (HRM) entwickelt worden, das im speziellen auch menschliche Ressourcen und Organisationshierarchien abbilden kann.
Aufgabenstellung
Bislang ist es notwendig, die entsprechenden Sachverhalte manuell, innerhalb einer Prozessaufnahme zu erfassen und entsprechend
zu modellieren. Da in den Verzeichnisdiensten, die in Unternehmen eingesetzt werden (ActiveDirectory™, LotusNotes™, o.ä.) diese Informationen jedoch bereits teilweise vorhanden sind, soll eine Anbindung dieser Dienste, mit dem Ziel der automatischen Erzeugung der entsprechenden Ressourcenmodelle, erfolgen. Hierzu wird es notwendig sein, einerseits ein Mapping zwischen den Elementen aus Verzeichnisdienst und Ressourcenmodell zu erzeugen, andererseits kann gegebenenfalls auch eine Anpassung am Ressourcenmodell vorgenommen werden, falls dies erforderlich sein sollte. Die angestrebte Abbildung soll dann als Eclipse-Plugin entwickelt und in das Prozessmodellierungswerkzeug HORUS integriert werden. Weitere Informationen zu HORUS (http://www.horus.biz/) und seinem Vorgänger INCOME2010 (http://www.aifb.unikarlsruhe.de/Forschungsgruppen/BIK/income2010/) sind auf den jeweiligen Webseiten zu finden.
Profilanforderungen
Kenntnisse im Bereich der objektorientierten Programmierung (z.B. mit Java, C++ oder C#) sind wünschenswert. Erfahrungen
mit Verzeichnisdiensten und LDAP können hilfreich sein, stellen jedoch keine Voraussetzung dar. Vorkenntnisse im Bereich der
modellgetriebenen Softwareentwicklung und der Eclipse-Plugin-Entwicklung können hilfreich sein, sind aber nicht zwingend
erforderlich und können auch während der Arbeit erlangt werden.
Interesesse?
Aufbauend auf dieser Arbeit kann auch eine weiterführende Diplom-/Masterarbeit im Rahmen des HORUS-Projektes am
FZI angefertigt werden. Weitere Informationen zu Projekt und Arbeiten können gerne im persönlichen Gespräch erfragt
werden.
Betreuung
Prof. Dr. Andreas Oberweis, KIT, Institut AIFB
Dipl.-Inform. Thomas Schuster, FZI, Forschungsbereich Software Engineering (SE)

