03.09.2013

BMWi-Projekt CultLab3D

Bereits im Januar startete das vom BMWi geförderte Forschungs­projekt CultLab3D. Das Ziel dieses Projektes ist es, die Geschwin­digkeit, mit der Kulturgüter digital und in 3D erfasst werden können, in einer ähnlichen Weise zu revolutionieren, wie das Fließband die Automobilproduktion revolutioniert hat.

Den Lösungsansatz bildet ein mobiles Digitalisierungslabor namens CultLab3D, bestehend aus flexibel einsetzbaren, modu­laren Komponenten für die Akquisition von 3D-Geometrie und Materialeigenschaften von Kulturgütern.

Die Abteilung Wissensmanagement des Forschungsbereichs IPE verantwortet die Einbettung von 3D-Modellen in semantische Informationsstrukturen. Dazu werden zunächst die 3D-Modelle in semantisch bedeutsame Teilbereiche unterteilt und diese Teilbe­reiche über entsprechende assoziative Verbindungen mit weiteren Informationen verknüpft. Darüber hinaus soll durch ein feingra­nulares Modellieren von Objektmerkmalen eine Klassifizierung von Kulturobjekten innerhalb der Ontologie mittels Schlussfolge­rungsmechanismen teilweise automatisiert erfolgen, beziehungs­weise die manuelle Einordnung von Objekten dadurch verifiziert werden.

CultLab3D ist ein Verbundprojekt mit den Partnern, Fraunhofer-Institut für graphische Datenverarbeitung IGD, Polymetric GmbH und Architectura Virtualis GmbH, sowie den Anwendungspartnern Liebieghaus Frankfurt am Main und Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin