21.12.2015

Drei FZI-Projekte bei BMBF-Abschlussveranstaltung "Assistierte Pflege von morgen"

Über 400 pflegeinteressierte Menschen kamen am 10.12.2015 in Erlangen zusammen, um sich auf der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Abschlussveranstaltung "Assistierte Pflege von morgen" über die Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte zu informieren und auszutauschen. Mit dabei waren drei Projekte des FZI.

Gleich drei Projekte des FZI findet man im Tagungsband der Veranstaltung. Das Projekt "TrinkTracker", das Projekt "Selbstbestimmt und sicher" und das Projekt "QuatrBack".

Trink Tracker

Das Projekt TrinkTracker will für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung bei älteren Menschen sorgen. Dazu wird ein technikgestützter Trinkassistent entwickelt, der neben der automatischen Erfassung und Dokumentation der getrunkenen Flüssigkeitsmenge den Nutzer auch animieren soll, täglich eine ausreichende Menge zu trinken. Das TrinkTracker-System soll somit Sicherheit im Trinkmanagement geben und wird sowohl für die professionelle als auch die häusliche Pflege entwickelt. Es soll die Pflegenden unterstützen und entlasten sowie die Älteren zum ausreichenden Trinken motivieren.

Selbstbestimmt und sicher

Das Projekt Selbstbestimmt & Sicher entwickelt ein integriertes und quartiersbezogenes Vernetzungskonzept für alle an der Pflege beteiligten Akteure. Die konkrete Ansätze sind: die IT-gestützte Vernetzung der Beteiligten über ein regionales Internetportal, die IT-Unterstützung für die Organisation und Koordination kooperativer Pflege, die Integration innovativer häuslicher Monitoringsysteme mit Anbindung an eine Service-Zentrale und die IT-Unterstützung von strukturierter Fallsteuerung (Case Management) zur Optimierung der Versorgung durch die Akteure des Pflegenetzwerkes.

QuatrBack

Im Projekt "QuatrBack – Pflege im Quartier und in den Regionen" sollen quartiersnahe "Ermöglichungsstrukturen" geschaffen werden, die sich auf die Bedürfnisse und Belange von Menschen mit Demenz und auf die Entlastung ihres Hilfesystems in allen Stadien der Erkrankung konzentrieren. Dazu werden ein intelligentes Unterstützungs- und Notrufsystem entwickelt und damit die Freizügigkeit, Unabhängigkeit sowie die soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz gestärkt. An der Konzeptentwicklung werden interessierte Bürgerinnen und Bürger von Beginn an im Sinne der Nutzerintegration beteiligt. Das Verbundprojekt soll für eine Schnittstelle zwischen einem ehrenamtlichen Helfernetz und Technologien für Ortung, Monitoring, Information sowie professioneller Dienstleistung sorgen. 

Weitere Informationen

Den Tagungsband mit spannenden Einblicken in die alle Themen und Projekte des Veranstaltungstages finden Sie online unter: www.iis.fraunhofer.de/content/dam/iis/de/doc/muv/2015/Tagungsband_Assistiert e_Pflege_von_morgen_2015.pdf