19.11.2019

Erste Ausgabe des FZI-Politikfrühstücks startete mit dem Thema „Digitale Identitäten“

Beim ersten Politikfrühstück des FZI „F5 – Refresh your Knowledge“ wurde gezeigt, dass Wissen sich auch während des Frühstücks sehr gut vermitteln lässt. FZI-Wissenschaftler Dr. Jan Sürmeli stellte das Konzept der selbstverwalteten Identität vor und diskutierte mit den Teilnehmenden darüber, wie freizügig man derzeit mit den eigenen Daten umgeht und welche Alternativen es dazu gibt.

Am 30. Oktober 2019 fand der Auftakt der Veranstaltungsreihe Politikfrühstück „F5 – Refresh your Knowledge“ in der FZI-Außenstelle Berlin statt. Als Networking-Format konzipiert, versteht sich „F5 – Refresh your Knowledge“ als Dialog-Plattform, von der alle Beteiligten vor Ort profitieren sollen: Mit seiner Expertise möchte das FZI politischen, zivilgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren fundierte Hintergrundinformationen und Wissen zu aktuellen wissenschaftlichen Forschungsthemen bieten. Dabei soll bei entspannter, vertraulicher Frühstücksatmosphäre die Diskussion, die Klärung von Fragen und der Erfahrungsaustausch in den Mittelpunkt gestellt werden.

Bei der ersten Ausgabe waren unter den Gästen VertreterInnen aus Bundesministerien, Verbänden, Forschungsinstituten und Wirtschaftsunternehmen. Luise Kranich, Leiterin der FZI-Außenstelle Berlin, begrüßte die Anwesenden und gab eine kurze Einführung in die Arbeit des FZI. Thema der ersten Ausgabe des Politikfrühstücks war ein Impulsvortrag von FZI-Wissenschaftler Dr. Jan Sürmeli mit dem Titel „Digitale Identitäten: Wem gehört das digitale Ich?“. In seinem Vortrag erklärte Dr. Jan Sürmeli das Konzept der selbstverwalteten Identität – ein Konzept, das dem Menschen volle Kontrolle aber auch Verantwortung über sein digitales Ich verleiht und dabei gleichzeitig Vertrauen, Privatsphäre und Datensparsamkeit erhalten soll. Laut dem FZI-Wissenschaftler sollen vertrauenswürdige Intermediäre nicht ersetzt, aber von Transaktionen entkoppelt werden, um so eine Dezentralisierung des Identitäts-Managements zu ermöglichen.

Zum Schluss beantwortete Sürmeli Fragen aus dem Publikum, das sich sehr interessiert an der Thematik zeigte.

Die nächste Ausgabe des Politikfrühstücks ist für Anfang 2020 geplant und hat schon ein Thema: Vorgestellt werden sollen rechtliche Rahmenbedinungen der IT-Sicherheitsforschung.