18.11.2015

FZI auf der deutschlandweiten Online-Landkarte „Industrie 4.0“ der Plattform Industrie 4.0

Die deutschlandweite Online-Landkarte „Industrie 4.0“ der Plattform Industrie 4.0 ist online. Auch das Forschungsprojekt SensIDL von FZI und Hahn-Schickard ist eines von rund 200 Beispielen aus der Industrie 4.0-Praxis, die auf der Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 präsentiert werden. Erstmals vorgestellt wurde sie von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gemeinsam mit weiteren Leitungsmitgliedern am 19. November im Rahmen des Nationalen IT-Gipfel in Berlin.

Karlsruhe, 18.11.2015. „Deutschland ist international führend in der Umsetzung von Industrie 4.0. Mit der Plattform Industrie 4.0 konnten hier bereits wichtige Impulse gesetzt werden. Klar ist aber auch, dass wir weitere Schritte brauchen und vor allem kleine und mittlere Unternehmen auf diesen Weg mitnehmen und begleiten müssen, damit auch der Mittelstand einen koordinierten Zugang zu den neuen Technologien erhält. Ein Umdenken anstoßen, inspirieren und Hilfestellung leisten – das ist es, was die Plattform Industrie 4.0 leisten soll, um Unternehmen in ganz Deutschland auf ihrem Weg durch die vierte industrielle Revolution zu begleiten. Ergebnisse und Empfehlungen der Plattform aber auch die Übersicht über Anwendungsbeispiele und Testumgebungen sollen daher mit der neuen Online-Karte illustriert werden und helfen, diesen Weg gemeinsam erfolgreich zu gehen“, so Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Auf dem Nationalen IT-Gipfel in Berlin stellte er am 19. November 2015 gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Siemens-Vorstand Prof. Dr. Siegfried Russwurm die virtuelle Landkarte vor (www.plattform-i40.de/I40/Landkarte).

Das FZI geht im Bereich Industrie 4.0 mit gutem Beispiel voran. Mit dem Forschungsprojekt SensIDL und unterstützt es gemeinsam mit dem Forschungspartner Hahn-Schickard insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen Anwendungsbranchen-übergreifend bei der Entwicklung und Anbindung von Sensoren und deren Kommunikationsschnittstellen. Intelligente Sensorsysteme sind eine Basis für den Mehrwert von Industrie 4.0 und das Bindeglied für die Überführung von realen Informationen in die Datenwelt. Eine einfache und leichtgewichtige Entwicklung und Integration unterschiedlicher Sensoren eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten von intelligenteren Produkten selbst über verbesserte Produktionsabläufe bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.

Damit zählt SensIDL zu einem von rund 200 Beispielen aus der Industrie 4.0-Praxis, die auf der deutschlandweiten Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 präsentiert werden. Ziel ist es, den Nutzen der Digitalisierung für den Anwender im industriellen Kontext in den Vordergrund zu stellen. Die Plattform Industrie 4.0 hatte alle Teilnehmer dazu aufgerufen, Anwendungsbeispiele aus der Umsetzung von Industrie 4.0 zur Verfügung zu stellen und diese dann katalogisiert.

Weitere Informationen

Unternehmen erhalten auf www.plattform-i40.de konkrete Einblicke in die Welt der Industrie 4.0 – und Impulse für ihren eigenen Weg in eine digitalisierte Produktion.

Weitere Informationen zum Projekt: www.sensidl.de
Ansprechpartner am FZI: Dr.-Ing. Henning Groenda

Nationaler IT-Gipfel und die Plattform Industrie 4.0

Der Nationale IT-Gipfel fand am 18. und 19. November 2015 in Berlin statt. Unter dem Motto „Digitale Zukunft gestalten – innovativ_sicher_leistungsstark“ präsentierten neun Plattformen ihre Arbeit zu zentralen Themen einer digital vernetzten Wirtschaft in Deutschland – darunter auch die Plattform Industrie 4.0 (www.plattform-i40.de). Die Plattform Industrie 4.0 ist die zentrale Allianz für die koordinierte Gestaltung des digitalen Strukturwandels der Industrie in Deutschland. Die Plattform Industrie 4.0 vereint alle, die Industrie 4.0 gestalten und bündelt Kräfte und das Wissen unterschiedlichster Akteure – aus Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik. Als nationaler und internationaler Netzwerkknotenpunkt unterstützt sie deutsche Unternehmen insbesondere den Mittelstand dabei, Industrie 4.0 zu implementieren. Mit Beispielen aus der bundesweiten Unternehmenspraxis, konkreten Handlungsempfehlungen und Testumgebungen gibt sie ihnen entscheidende Impulse.