08.05.2017

FZI Frühlingsfest: Grünes Licht für autonomes Fahren

Am Donnerstag, den 11. Mai 2017, findet zum zweiten Mal das FZI-Frühlingsfest in Berlin statt. Auf dem Gelände rund um den Wasserturm des EUREF-Campus dreht sich alles um die Mobilität der Zukunft. In einem spannenden Programm widmet sich die Veranstaltung dem autonomen Fahren auf Testfeldern und der Technologieforschung in Reallaboren. Anmeldungen sind noch möglich.

Karlsruhe/Berlin, 08.05.2017 – Genau auf die eigentlichen Bedarfe der späteren Nutzer abgestimmt und in der realen Einsatzumgebung getestet: diese zwei großen Vorteile bietet die Technologieforschung in sogenannten Reallaboren oder Testfeldern. Hier wird partizipative Forschung und Entwicklung betrieben und so können Akzeptanzfragen schon in der Frühphase der Innovationsgenerierung berücksichtigt werden. Doch sind diese Werkzeuge wirklich geeignet, die Folgen technisch hochkomplexer Entwicklungen zuverlässig abzuschätzen? Führen sie tatsächlich zu besseren Produkten und Dienstleistungen?

Unter dem Motto „Mobilitätswende – Grünes Licht für autonomes Fahren“ werden beim FZI-Frühlingsfest am 11. Mai 2017 diese und weitere Fragen diskutiert. Auf dem Berliner EUREF-Campus bieten das FZI und seine Kooperationspartner – darunter das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) und das European Center for Information and Communication Technologies (EICT) – außerdem Einblicke in aktuelle und zukünftige Technologien für autonomes Fahren wie verbesserte Sensoren, kooperative Fahrzeugtechnologien und adaptive Algorithmen.

Auch die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik sowie die entsprechenden rechtlichen, ethischen und sozialen Aspekte werden in interaktiven Sessions thematisiert. Während der gesamten Veranstaltung werden außerdem Fahrten mit dem autonom fahrenden Shuttlebus auf dem EUREF Campus angeboten.

Außenstellen-Leiterin Luise Kranich betont: „Ziel der Veranstaltung in diesem Jahr ist es vor allem, die baden-württembergischen FZI-Partner mit unseren Partnern auf Bundesebene zu Fragestellungen der partizipativen Technologieforschung und des autonomen Fahrens ins Gespräch zu bringen. Damit wollen wir allen beteiligten Institutionen eine Plattform bieten, um sich sehr anwendungsnah anhand konkreter Beispiele fachlich fundiert auszutauschen.“

Vielfältiges Programm mit Führungen, Vorträgen und Workshops

Beginn ist um 16:00 Uhr mit einem Empfang. Nach einer Begrüßung und thematischen Einführung durch FZI-Vorstand Jan Wiesenberger und die Leiterin der Außenstelle Berlin Luise Kranich beginnen ab 17:00 Uhr die thematischen Workshops und der Innovationsmarktplatz im Audimax im Wasserturm. Angeboten werden auch Führungen durch die ZeeMo.base und das InfraLab.

Im InnoZ finden Workshops zu „Erfassung und Analyse von Mobilitätsdaten“ und zu „Individuellem Öffentlichen Personenverkehr“ statt, im Seminarraum des Wasserturms drehen sich die Workshops um die Themen „Technologien für autonomes Fahren: Aktuelle und zukünftige Innovationen“ sowie „Mit Kooperation zu Innovation für zukunftsfähige und sichere Mobilität“.

Im „Streitgespräch“ werden ab 19:00 Uhr Professor Dr. Eric Sax und Professor Dr.-Ing. Johann Marius Zöllner aktuelle Aspekte der automatisierten und vernetzten Mobilität diskutieren. Beide FZI-Direktoren sind gemeinsam mit weiteren Akteuren am Aufbau des Testfelds Autonomes Fahren Baden-Württemberg beteiligt, bei dem das FZI Forschungszentrum Informatik die Leitung hat.

Die Herausforderungen, die sich durch umfassende Innovationen wie das autonome Fahren für Mobilitätsverantwortliche, Kommunen und Unternehmen, aber auch aus Sicht der Forschungsförderung ergeben, werden im Anschluss mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert: Die Podiumsdiskussion ab 19:30 Uhr steht unter dem Motto „Grünes Licht für autonomes Fahren – bieten Testfelder und Reallabore Möglichkeiten zur Stärkung und Verbesserung der Akzeptanz autonomer Fahrzeuge, zur Eröffnung neuer Forschungsmöglichkeiten und zu einem gelungenen Technologietransfer?“.

Dr. Wolfgang Fischer von der e-mobil BW GmbH, Prof. Dr. Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH, Dr. Christian Martin von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH sowie Nadine Rosin von der Robert Bosch GmbH stellen sich auf dem Podium der Diskussion.

Ab 20:00 Uhr bietet ein Get Together Gelegenheit, die Impulse und Themen in Gesprächen zu vertiefen.

Eine Möglichkeit zur Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung sowie weitere Informationen finden Sie unter http://fruehlingsfest.berlin.fzi.de/. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung an Johanna Häs, presse@dont-want-spam.fzi.de, wird gebeten.

Über das FZI Forschungszentrum Informatik

Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Alle Bereiche des FZI sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Hauptsitz ist Karlsruhe. Das FZI ist mit einer Außenstelle in Berlin vertreten.

Im Herzen Berlins in der Friedrichstraße 60 ist sie seit 2011 die Repräsentanz der Forschungseinrichtung in der Hauptstadt.

Weitere Informationen

Johanna Häs, FZI Corporate Communications and Media
FZI Forschungszentrum Informatik
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