27.09.2017

FZI mit iBoss-Projekt auf dem IAC in Adelaide

Das FZI ist bereits zum zweiten Mal auf dem International Austronautical Congress (IAC), der in diesem Jahr in Adelaide stattfindet, vertreten.

Das FZI präsentiert das Projekt iBoss auf dem International Astronautical Congress in Adelaide.

Auf dem International Astronautical Congress (IAC) im australischen Adelaide stellen Wissenschaftler des FZI Forschungszentrum Informatik vom 25. bis 29. September 2017 das Projekt iBoss vor.

Dabei präsentieren die Wissenschaftler gemeinsam mit dem iBoss-Konsortium einen Zusammenbau - das robotische Assembly - von modularen Satelliten.

Das Projekt iBoss wurde bereits beim Tag der offenen Tür der deutschen Bundesregierung in Berlin im August diesen Jahres vorgestellt. Anders als in der Hauptstadt, können die Besucher in Adelaide die Konfiguration des modularen Satellitenaufbaus jedoch selbst in einem virtuellen Testumfeld, einem sogenannten Testbed, festlegen. Dies kann entweder an einem Bildschirm in zweidimensionaler Darstellung, oder durch eine Virtual Reality Brille in 3D durchgeführt werden.

Sobald die Konfiguration festgelegt ist, übernimmt der robotische Planer die Ausführung um die Module effizient und sicher anzubringen.

iBoss ist eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Studie, deren Ziel es ist, Kosten im Bereich der Satellitenwartung durch Normierung, Standardisierung und Modularisierung signifikant zu senken.

Es handelt sich bei der Präsentation in Adelaide um die zweite Teilnahme des FZI am IAC. Bereits im vergangenen Jahr war das Forschungszentrum mit iBoss beim IAC in Mexiko vertreten.