23.07.2019

Premiere im FZI House of Living Labs

Der erste Frühstücksworkshop des Fördervereins FZI e. V. fand am 22. Juli im FZI House of Living Labs zum Thema „Staatliche F&E-Förderung erreicht den Mittelstand nicht!“ statt.

Bildquelle: FZI Forschungszentrum Informatik

Das FZI feierte mit einem neuen Veranstaltungskonzept Premiere und lud am Montag, 22. Juli gemeinsam mit dem DIZ | Digitales Innovationszentrum ins FZI House of Living Labs zum ersten Frühstücksworkshop ein. Wissenstransfer, Frühstücken, Netzwerken standen auf der Tagesordnung.

Gewusst wie: Beantragung von staatlichen Fördermitteln

Nach der Begrüßung durch FZI Abteilungsleiter Roman Korf startete der Workshop mit einem Impulsvortrag von Tabea Dick. Die Referentin ist Projektleiterin im Referat 43 "Existenzgründung und Unternehmensnachfolge" des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Das Referat 43 hat unter anderem die Aufgabe, baden-württembergische Startups und KMUs zu unterstützen. Innerhalb des Referats betreut sie das Förderprogramm „Innovationsgutscheine“ für kleine und mittlere Unternehmen und innovative Existenzgründer. Das Zuschussprogramm richtet sich an  Unternehmen, die Forschungs-und Entwicklungsdienstleistungen in Anspruch nehmen möchten.

Haben Sie schon mal daran gedacht, einen Innovationsgutschein zu beantragen? 

Tabea Dick berichtete aus der Praxis und erklärte detailliert die Vorgehensweise der unkomplizierten Antragstellung von Innovationsgutscheinen: „Was wird gefördert? Wer wird gefördert? Wie wird gefördert?“. Dick ging auf diese Fragestellungen ein und erklärte Gegenstand, Art und Umfang der Förderung sowie weitere Rahmenbedingungen, die der Antragsteller erfüllen muss. In einem aufschlussreichen Vortrag brachte sie den Frühstücksworkshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern die Idee der einfachen und relativ unbürokratischen Fördermittelbeantragung beim Land Baden-Württemberg anschaulich näher.

Kennen Sie sich aus mit anderen Möglichkeiten der Fördermittelbeantragung?

Jana Deckers, Abteilungsleiterin am FZI sowie Sprecherin für das Anwendungsfeld „Produktion und Logistik“, stellte das Förderprogramm „KMU-innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vor und erläuterte an praktischen Beispielen, wie KMU-innovativ-Projekte zustande kommen und beantragt werden können. Sie berichtete insbesondere aus dem Arbeitskreis „IT-Innovationen in der Produktion“, den das FZI im Rahmen der Förderinitiative leitet. Ihren lebendigen Vortrag „Forschen, aber wie?“ begann sie mit der Definition des Begriffs Forschung, referierte über den Kreislauf der Forschung und ging auf Projektdetails, Projektziele und Fördermöglichkeiten ein. Deckers bot einen wissenswerten Einblick in die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie.

Am Frühstücksbuffet wurden angeregt die vorgetragenen Themen nachbesprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Die Referentinnen standen persönlich für individuelle Fragen zur Verfügung. Der Frühstücksworkshop endete nach zwei Stunden mit einer Führung durch die Living Labs des FZI. Das neue Format des Frühstücksworkshops des Fördervereins FZI e.V. fand großen Anklang. Der Förderverein ist ein Netzwerk von Firmen und anderen rechtsfähigen Organisationen, die die Arbeit des FZI unterstützen und hierzu den Kontakt untereinander sowie zum FZI pflegen. Die nächste Veranstaltung des Fördervereins FZI e. V. findet am 22. Oktober 2019 statt. Mehr über den Förderverein finden Sie auf unserer Website.

Weitere Informationen zum Thema „Innovationsgutscheine“ erhalten Sie auf der Website des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums.

Bei Interessen an einem gemeinsamen Forschungsprojekt freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Wie eine Zusammenarbeit aussehen kann, haben wir hier für Sie dargestellt.