29.04.2013

Neues Finanzierungsmodell erleichtert strategische Investitionen für das FZI

FZI-Vorstand Michael Flor begrüßt das neue Finanzierungsmodell für unabhängige Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg als zukunftsträchtige Förderregelung / Land schafft Planungssicherheit / Alle Mitglieder der Innovationsallianz Baden-Württemberg innBW zeigen sich sehr zufrieden

Logo der Innovationsallianz Baden-Württemberg

Karlsruhe, 29.04.2013 ? Mit dem von Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid am 22. April vorgestellten neuen Finanzierungsmodell für unabhängige Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg zeigen sich die  Mitglieder der Innovationsallianz Baden-Württemberg innBW sehr zufrieden. Michael Flor, Vorstand des FZI, sagte: „Dies ist ein zukunftsträchtiges Finanzierungsmodell für das FZI und die weiteren Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg.“

Das neue Finanzierungsmodell legt fest, dass rückwirkend ab dem Geschäftsjahr 2013 das bisherige System einer Fehlbedarfsfinanzierung durch eine Festbetragsfinanzierung ersetzt wird. Teil des Pakets ist außerdem eine dynamische Anpassung der Festbetragsförderung um jährlich drei Prozent für die Dauer von 5 Jahren. Wirtschaftsminister Schmid erklärte dazu, dass die Landesregierung mit dem neuen Finanzierungsmodell Planungssicherheit für die Forschungsinstitute schafft und erfolgreiches Wirtschaften belohnt.

Die mit jährlich insgesamt rund 23 Millionen Euro Landesmitteln geförderte Innovationsalli­anz, zu der auch das FZI gehört, ist ein Bündnis von zwölf unabhängigen wirtschaftsnahen Forschungsinstituten in Baden-Württemberg. Die zwölf Institute mit einem Haushaltsvolumen von über 120 Millionen Euro und insgesamt rund 1.100 Beschäftigten setzen derzeit jährlich rund 1.800 Industrieaufträge und fast 500 öffentliche Forschungsprojekte um. Zielgruppe der Allianz sind kleine und mittlere Unternehmen.

Das FZI Forschungszentrum Informatik arbeitet jährlich an rund 170 nationalen und interna­tionalen Forschungsprojekten. Ein aktuelles Beispiel ist das Projekt „Wegweiser Pflege und Technik“, das einer breiten Öffentlichkeit umfassende Information über technische Assistenz­systeme und Dienstleistungen für die häusliche Pflege und selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden zugänglich macht. Eine Modellwohnung, die als rollende Ausstellung durchs Land fährt, zeigt die Assistenztechnologien. Parallel dazu gibt das interaktive Inter-netportal www.wegweiserpflegeundtechnik.de umfassende Auskunft über die Produkte auf dem Markt, nennt Dienstleister und gibt Einsatzbeispiele. Projektpartner ist das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg.

Weitere Informationen

FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Johanna Barsch, FZI Corporate Communications and Media
Telefon: +49 721 9654-904
E-Mail: barsch@fzi.de
Internet: www.fzi.de

Über das FZI Forschungszentrum Informatik

Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Ein­richtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit.

Alle Bereiche des FZI sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert; Bereiche mit Anwendungsfor-schung für Medizinprodukte auch nach DIN EN ISO 13485:2010. Hauptsitz ist Karlsruhe.

Das FZI ist mit einer Außenstelle in Berlin vertreten.

Über innBW

Die Innovationsallianz Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss von zwölf außeruniversitären wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen mit insgesamt 1.100 Mitarbeitern. Die Institute orientieren sich am Bedarf der Wirtschaft und erschließen Technologiefelder, die für die Wirtschaft bedeutsam werden. Mit rund 2.500 Forschungsprojekten in den Zukunftsfeldern Gesundheit und Pflege, Nachhal­tige Mobilität, Energie und Umwelttechnologie sowie Information und Kommunikation ist die innBW ein Leuchtturm an Innovation und Technologietransfer. Für die Entwicklung innovativer Produkte stehen die Querschnittstechnologien Werkstoffe und Oberflächen, Mikrosystemtechnik/- elektronik, Nanotech­nologie, Biotechnologie, Photonik, Produktionstechnik und Managementsysteme im Fokus. In den letzten 10-15 Jahren wurden bereits 45 Firmen ausgegründet.