FZI auf der CeBIT 2015: Sicherheit in einer Smarten Welt

Das FZI Forschungszentrum Informatik und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln ganzheitliche Ansätze, die intrinsische Sicherheit versprechen. Die neusten Konzepte werden kommende Woche auf der CeBIT  auf dem gemeinsamen Stand D13 in Halle 9 vorgestellt.Themen des FZI sind Sicherheit zu Hause ohne Notrufknopf, Softwareschutz für Industrie 4.0 und Modell-basiertes Security-Engineering.

Softwareschutz für die Industrieautomatisierung: Maßnahmen gegen Produktpiraterie und Sabotage

Im CeBIT-Demonstrator wird der Schutz einer Robotersteuerung veranschaulicht. Dabei wird ein manipulationssicherer USB-Dongle als Hardwareanker verwendet, der die für das Schutzverfahren notwendigen kryptographischen Mechanismen bereitstellt. Die geschützte Steuerung funktioniert nur zusammen mit dem Dongle. Fehlt dieser, ist die Software nutzlos und die gesamte Anlage und alle am Prozess beteiligten Komponenten werden deaktiviert. Angreifer können die Software somit nicht kopieren oder ihre interne Funktionsweise analysieren, wodurch auch Manipulationen und Sabotage erschwert werden.

Mehr unter http://url.fzi.de/softwareschutz und unter www.fzi.de/sicherheit

easierLife: FZI-Ausgründung zeigt Sicherheit zu Hause ohne Notrufknopf

Ein Assistenzsystem, das nicht nur leicht zu installieren und zu bedienen ist, sondern auch Gewissheit gibt, dass es älteren Angehörigen und Bekannten gut geht – mit diesem Ziel haben vier junge Wissenschaftler das System easierLife entwickelt.

Die eingesetzten Sensoren, die den herkömmlichen Hausnotrufknopf ersetzen, wurden in Forschungsprojekten des FZI und seiner Partner aus der Gesundheitswirtschaft bereits in rund 100 Haushalten erfolgreich getestet. Die vier an der Studie beteiligten Forscher haben mit easierLife den Sprung in die freie Wirtschaft gewagt.

http://url.fzi.de/easierlife
www.easierlife.de

Modell-basiertes Security-Engineering: Modell-basierte Entwicklung und Analyse sicherheitskritischer eingebetteter Systeme

Auf der CeBIT wird ein wissenschaftlicher Prototyp für eine Tool-Unterstützung zum strukturierten Vorgehen in Bezug auf Security vorgestellt. Durch den Modell-basierten Ansatz wird die Verknüpfung der Einzeldisziplinen wie Anforderungen aus Normen und Standards über Vorgehensmodelle bis hin zu Systemarchitekturen ermöglicht. Das soll Transparenz und Nachverfolgbarkeit entlang der Entwicklung schaffen. Weiterhin können Analysen und Bewertungen von Lösungsalternativen aus unterschiedlichen Betrachtungsperspektiven vorgenommen werden. Grafische Highlights sowie die erforderliche Dokumentation werden direkt aus dem Modell unterstützt.