14.03.2016

FZI auf der CeBIT

Auf der CeBIT stellt das FZI anwendungsnahe IKT-Forschung für den Mittelstand vor. Sie finden uns gemeinsam mit dem KIT in Halle 6, Stand A30. Die FZI-Forscher zeigen Lösungen für einen Software-Schutz, stellen Herausforderungen und Forschungsansätze für die smarte Mobilität vor und demonstrieren, welche Rolle Software-Updates als Grundlage für Sicherheit im Internet der Dinge spielen. Zu Industrie 4.0 stellt das FZI StreamPipes vor, eine Lösung, die es insbesondere KMU ermöglicht, mit geringem Aufwand eine Big-Data-Umgebung aufzubauen und mit graphischer Tool-Unterstützung echtzeitfähige Verarbeitungspipelines zu erstellen.

"Discover d!conomy – Die digitale Transformation ist da" heißt es kommende Woche bei der CeBIT 2016 in Hannover. Und das mit Recht: Längst hat die Digitalisierung sämtliche Bereiche des Lebens erreicht und formt sie massiv um. Im Zentrum der digitalen Transformationen stehen dabei Smartphone, Tablet und Datenbrille, aber auch Flugzeug, Bahn, Auto und nicht zuletzt – vernetzte Produktionsanlagen in der Industrie 4.0. Wie lassen sich die Früchte der digitalen Revolution effektiver und vor allem sicherer nutzen? Antworten liefern das FZI Forschungszentrum Informatik und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam – auf der CeBIT 2016 in Hannover (Halle 6, Stand A30).

Exponate

Blurry-Box lässt Hacker scheitern

Eine hochgradig digitale und vernetzte Welt, die vor allem auf Software beruht, ist angreifbar. Hacker kopieren, manipulieren, sabotieren Software auf der ganzen Welt und richten damit enorme wirtschaftliche Schäden oder Schlimmeres an. Einen effektiven Schutz von Software vor Cyberkriminalität bietet Blurry-Box. Besucherinnen und Besucher schlüpfen auf der CeBIT selbst in die Rolle eines Hackers, der eine Software – in diesem Fall ein Computerspiel – "knacken" soll. Auf einem 3D-LED-Kubus spielen sie per Joystick eine Flugsimulation und führen typische Angriffstechniken durch, die Blurry-Box effektiv abwehrt. Mehr ...

Wie sicher ist Ihr Smartphone?

Smartphones sind weit verbreitet und speichern in vielen Fällen hochsensible Daten wie Kontakte, Fotos und E-Mails, aber auch Bankdaten und Passwörter. Speziell bei Android-basierten Smartphones werden Sicherheitslücken meistens erst Monate nach Bekanntwerden geschlossen. Auf der CeBIT zeigt das FZI den Besucherinnen und Besuchern mithilfe eines Demonstrators des Kompetenzzentrums IT-Sicherheit bekannte Sicherheitslücken für die jeweils verwendeten Versionen ihres Smartphone-Betriebssystems (Android und iOS) auf. Viele dieser Sicherheitslücken können mit geringem Aufwand ausgenutzt werden und ermöglichen einem Angreifer im schlimmsten Fall vollständigen Zugriff auf das Smartphone - und damit die Daten des Nutzers.

Im Rahmen des Digitalen Innovationszentrums unterstützt das FZI den Mittelstand bei der Digitalisierung und den dadurch entstehen-den neuen Geschäftsmodellen und Herausforderungen. Die Standbetreuer informieren, wie Prozesse und Update-Strategien für Hersteller von smarten Geräten gestaltet werden müssen, um auf Sicherheitslücken rechtzeitig und angemessen zu reagieren. Mehr: http://url.fzi.de/smartphony-cebit

IT-Sicherheit für Smarter Mobility

Welche Fragen stellen sich für Forschung, Industrie und Anwender im Bereich "Sicherheit und Mobilität"? iPads rund um das Forschungsfahrzeug CoCar Zero, ein für das autonome Laden und Parken umgerüstetes Elektrofahrzeug aus dem Projekt AutoPles, stellen aktuelle und künftige Herausforderungen im Bereich der Sicherheit für die Mobilität der Zukunft vor. Woran am FZI bereits geforscht wird und welche Hürden noch zu meistern sind, beantworten Forscherinnen und Forscher am Stand und geben Einblick in aktuelle Projekte. Mehr ...

StreamPipes: Echtzeitfähige Big-Data-Anwendungen ohne Programmieren

Die Integration von Sensordaten aus Produktionsmaschinen und -prozessen ist inzwischen verhältnismäßig einfach und hat häufig das Ziel, Produktionsstörungen möglichst frühzeitig durch die Echtzeit-Analyse großer Datenmengen zu erkennen. Allerdings benötigt die Erstellung solcher Anwendungen heute noch sowohl technische Expertise (Big-Data-Infrastruktur) als auch fachliche Expertise (Data Scientists).

Auf der CeBIT stellt das FZI mit StreamPipes eine Lösung vor, die es insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglicht, mit geringem Aufwand eine Big-Data-Umgebung aufzubauen und mit graphischer Tool-Unterstützung echtzeitfähige Verarbeitungspipelines zu erstellen. StreamPipes ist eines der ersten Modellierungstools für verteilte Echtzeitsysteme im Big-Data-Maßstab. Es ist dabei nicht auf eine bestimmte Laufzeitumgebung beschränkt, sondern erlaubt über eine semantische Integrationsebene die Anbindung heterogener Verarbeitungsknoten sogar innerhalb einer Verarbeitungspipeline. >> Mehr: http://url.fzi.de/streampipes

Vorträge auf der CeBIT

Direktoren und Mitarbeiter des FZI beteiligen sich auch am begleitenden Messeprogramm. Vorträge des FZI auf der CeBIT:

Montag, 14.03.2016

  • 15:00–15:45 Uhr, future talk (Halle 6, Stand B54)
    Smart-Data-Dialog (Podiumsdiskussion): Smart Data, Smart Services und Smart Everything, u. a. mit Prof. Dr. Jörn Müller-Quade

Dienstag, 15.03.2016

  • 13:00–13:30 Uhr, Business Security Forum (Halle 6, Stand G06)
    Vortrag "Smart Data – Smart Privacy?", Prof. Dr. Jörn Müller-Quade

Mittwoch, 16.03.2016

  • 11:00–11:30 Uhr Ort, future talk (Halle 6, Stand C56)
    Vortrag "Zukünftige Prozessortechnologie für sicherheitskritische Systeme", Prof. Dr. Jürgen Becker
  • 15:30 – 15:45 Uhr, BMWi-Forum (Halle 6 Stand C38)
    Vortrag "Thesen zu den wirtschaftlichen Potenzialen von Smart Data", Dr. Alexander Lenk

Donnerstag, 17.03.2016

  • 13:30 – 14:00 Uhr, BARC-Forum für Business Intelligence & Big Data (Halle 5, Stand B36)
    Vortrag "Thesen zu den wirtschaftlichen Potenzialen von Smart Data", Dr. Alexander Lenk

Termin Details

Datum
14. März 2016 - 18. März 2016, 9:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Halle 6 / Stand A30
Messe Hannover
Ansprechpartner
Johanna Häs
Mehr Informationen
http://www.cebit.de/aussteller/fzi-forschungszentrum-informatik/K966573