23.04.2018

FZI auf der Hannover Messe 2018

Erstmals präsentiert sich das FZI mit einem eigenen Stand auf der Hannover Messe. Besuchen Sie uns in Halle 2, Stand B01!

Dort zeigt das FZI Ergebnisse aktueller Forschung aus der Robotik, zu Big Data Analytics und zum autonomen Fahren. Auch mit dabei: das Kompetenzzentrum IT-Sicherheit.

Damit geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FZI Einblicke in aktuelle Projekte und in das Angebot für kleine und große Unternehmen. Im persönlichen Gespräch mit unseren Experten erfahren die Messebesucher außerdem, wie das FZI Forschungsvorhaben unterstützen kann und welche Form der Zusammenarbeit die richtige ist.

CAD-2-PATH: Intuitiv komplexe Roboterpfade erstellen

Die Programmierung von Roboterbewegungen ist heute oft immer noch zeitaufwendig und kompliziert. Mit CAD-2-PATH können auch extrem aufwendige Pfade in kürzester Zeit intuitiv erstellt, modifiziert und wiederverwendet werden. Der Nutzer „zeichnet“ in der Web-App (zum Beispiel auf einem Tablet) direkt auf dem 3D-Modell, welches aus CAD-Daten des Werkstücks erstellt wurde. Der Pfad passt sich automatisch der Oberfläche des Werkstücks an und kann roboterunabhängig exportiert oder sofort zum Beispiel mit ROS-Industrial ausgeführt werden.

StreamPipes: Self-Service-Analytics für Produktion und Logistik

Mit StreamPipes stellt das FZI eine integrierte Self-Service-Lösung vor, die komplexe Datenanalysen für Endanwender zugänglich macht – von regelbasiertem Monitoring über Bilderkennung mit künstlicher Intelligenz bis hin zu komplexer Mustererkennung in Echtzeit.

StreamPipes unterstützt zum Beispiel bei der Überwachung der Supply Chain: Mit der integrierten Monitoring-Lösung können Nutzer eine unsachgemäße Behandlung ihrer Lieferungen bereits auf dem Transportweg entdecken. Zusätzlich verbessern sie mit StreamPipes die Datenqualität, wodurch das Fundament für die Anwendung von Methoden der künstlichen Intelligenz gebildet wird. Schließlich unterstützt StreamPipes seine Nutzer bei der Erkennung komplexer Situationen wie der Fehlmengendetektion in ihrer Inbound-Logistik mittels Bilderkennung.

Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg: Das Testfeld virtuell erleben

Am 3. Mai 2018 wird das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg offiziell eröffnet. Die Besucher der Hannover Messe haben vorab die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Anwendungszenarien zu informieren.

Auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg können künftig Firmen und Forschungseinrichtungen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen und um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben, etwa automatisiertes Fahren von Autos, Bussen oder Nutzfahrzeugen wie Straßenreinigung oder Zustelldienste. Dafür wurden in der Aufbauphase unter anderem Verkehrsflächen unterschiedlichster Art vorbereitet und Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrs und dessen Einflussfaktoren installiert.

Kompetenzzentrum IT-Sicherheit: Simulation von Angriffserkennung in der Vehicle-to-X-Kommunikation

Das FZI arbeitet an einer Simulationslösung, die Angriffe auf Vehicle-to-X-Systeme in einer realitätsnahen Nachbildung der Kommunikation und des Fahrverhaltens berechnet und verschiedene Angriffe auf das Vehicle-to-X-Netzwerk durchführt. In dieser Umgebung lässt sich die Erkennungsleistung verschiedener Verfahren testen und objektiv vergleichen.

Der simulative Ansatz ermöglicht eine kostengünstige und schnelle Evaluierung verschiedener Verfahren zur Angriffserkennung, ohne mehrere voll ausgestattete Versuchsfahrzeuge einzusetzen. Zudem können vielfältige und detaillierte Szenarien modelliert werden, die so im echten Verkehr kaum reproduzierbar wären.

In Verbindung mit aufgezeichneten Verkehrsdaten aus dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg kann die Simulation in Zukunft besonders realitätsgetreu durchgeführt werden.

Termin Details

Datum
23.04.2018 - 27.04.2018
Veranstaltungsort
Hannover Messe
Halle 2, Stand B01
Ansprechpartner
Frieda-Sophie Lammert
Mehr Informationen
http://www.hannovermesse.de/