10.06.2013

Forschungsprojekt „eID Connect“

„eID Connect“ verwaltet unterschiedliche elektronische Identitäten für beliebige Webdienste über OpenID und verifiziert das Alter mit Hilfe der CodeMeter-Technologie. Ein erster Prototyp wurde jetzt vorgestellt.

Das Forschungsprojekt „eID Connect“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert; es verwaltet unterschiedliche elektronische Identitäten für beliebige Webdienste über OpenID, kombiniert mit Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Dieses „Identity-as-a-Service“ nutzt zur Authentifizierung den neuen elektronischen Personalausweis (nPA) oder ein spezielles Dongle der Firma WiBu Systems als Sicherheitstoken: beides erweitert die klassische Identifizierung mit Benutzername und Passwort.

Am Ende der 16-monatigen Projektzeit zeigen das FZI Forschungszentrum Informatik und die Karlsruher Unternehmen CAS Software AG, fun communication GmbH und Wibu-Systems AG einen ersten Prototypen. Das Ergenis ist eine komplette Infrastruktur auf Basis von OpenIDs für virtuelle Identitäten, was beispielsweise bei manipulationssicherer Altersverifikation für Webseiten oder Video-on-Demand hilfreich ist. Das neue Verfahren kommt als SaaS-Lösung beim Provider und im mobilen Umfeld zum Einsatz und wird auf www.eid-connect.de beschrieben. Ein Test des Prototypen ist auf Nachfrage möglich.

Über einen OpenID-Server können Benutzer ihre virtuelle Identität selbst anlegen. Die virtuelle Identität kann mit Daten des neuen Personalausweises und eines CmDongles ergänzt werden. Der Benutzer bekommt so einen virtuellen Ausweis, den er nur in Kombination mit dem echten elektronischen Personalausweis, dem passenden Dongle oder der Kombination aus Benutzername/Passwort verwenden kann. Auf diese Weise werden Daten wie Name, Alter, Adresse oder das Überschreiten einer bestimmten Altersgrenze verifiziert.

Weitere Informationen

FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10–14, 76131 Karlsruhe
Ansprechpartner: Matthias Huber
E-Mail: mhuber@fzi.de