Start von Zuhause

Onboarding im mobilen Arbeiten

Neben dem digitalen Kennenlernen und dem Wegfallen der Erlebnisse und den Gegebenheiten vor Ort, stellt das Einarbeiten neuer Mitarbeiter*innen, das sogenannte Onboarding, eine weitere Herausforderung dar, die wir uns stellen wollen, denn: Du startest von Zuhause aus in das Arbeitsleben am FZI. Damit die Einarbeitung neuer Kolleg*innen im mobilen Arbeiten gelingt, haben wir am FZI wichtige Punkte für das mobile Arbeiten etabliert, die einen guten Start für neue Mitarbeiter*innen sicherstellen.

Wie gelingt uns das?

Allen voran nehmen wir uns Zeit für Dich, um der besonderen Situation im mobilen Arbeiten gerecht zu werden: Vom Einrichten Deines FZI-Accounts und der technischen Ausstattung Deines Arbeitsplatzes (die Hardware wird Dir bei Bedarf gestellt), unsere FZI-weite Einführungsschulung und die abteilungsspezifische Einarbeitung. Uns ist es wichtig, dass Du das Arbeitsleben und die Welt des FZI trotz mobilen Arbeitens kennenlernst und stets das Gefühl hast, offene Fragen und Anliegen mit uns klären zu können. Neben der fachlichen Einarbeitung ist es deshalb wichtig, dass Du eine Bezugsperson wie beispielsweise eine* Mentor*in an Deiner Seite hast, der/die sich in regelmäßigen Abständen Deinen Belangen annimmt.

Wir wollen es uns nicht nehmen lassen, trotz des mobilen Arbeitens von Zuhause aus, das Miteinander unter Kolleg*innen zu stärken und gemeinsam Spaß an der Arbeit zu haben. So gibt es am FZI zahlreiche digitale soziale Events (z.B. eine virtuelle Mittagspause oder E-Sport), um sich während der Corona-Zeit virtuell zu begegnen und zusammen aktiv zu werden. Oder ein gemeinsames Mittagessen im Schlossgarten mit dem Team – natürlich mit entsprechendem Abstand und nur dann, sofern es die Situation erlaubt.

Um die bis bisher gelungenen Ablaufprozesse im mobilen Arbeiten weiterhin zu optimieren, befragen wir zudem regelmäßige unsere Mitarbeiter*innen über ihre Situation im mobilen Arbeiten, um herauszufinden, welche Änderungen und Anpassungen sich bewährt haben und welche das Potential mit sich bringen, die auch über die Corona-Zeit hinaus bestehen bleiben können.

Erfahrungsbericht

Wer könnte Dir den Start am FZI während des mobilen Arbeitens wohl besser beschreiben als Kolleg*innen, die genau das erlebt haben? Wir haben mit Thomas Heintz gesprochen, der im April zu uns ans FZI kam – und damit seit Beginn an mobil arbeitet. Thomas ist studentische Hilfskraft und arbeitet im Team von Communications.

„Der Start am FZI war – trotz der andauernden Situation um Corona – sehr angenehm. Mir wurde beim Onboarding per Videokonferenz alles sehr gut erklärt, was das Arbeiten und Einrichten des Laptops (wie z.B. die Errichtung des VPN-Zugangs) für das mobile Arbeiten betraf. Durch meine Bezugsperson bekam ich einen ausführlichen Einblick in das FZI und in die Arbeit des COM-Teams.“

Der persönliche Kontakt mit dem unmittelbaren Team-Kolleg*innen muss (leider) noch etwas auf sich warten, dennoch sagt Thomas:

Obwohl ich noch nicht vor Ort arbeiten konnte, habe ich bereits das Gefühl bekommen, Teil des COM-Teams zu sein. So haben wir bereits zu Beginn einige organisatorische Vorkehrungen getroffen, z.B. ein wöchentliches Meeting zu einem stets festen Zeitpunkt, die mir halfen, eine Struktur in meiner Arbeit im mobilen Arbeiten zu entwickeln. Ich denke, es ist gerade im mobilen Arbeiten wichtig, feste Rituale und Abläufe zu haben.“

Aufgrund der guten Erfahrung beim Onboarding und der positiven Einstellung der derzeitigen Situation gegenüber, rät euch Thomas:

„Lasst euch von der momentanen Corona-Krise nicht abschrecken, sondern nutzt diese vielmehr als Chance, Neues auszuprobieren und euch zu bewerben! Auch während des mobilen Arbeitens lernt man Dinge, die man in einem regulären Arbeitsalltag nach der Corona-Zeit sicherlich beibehalten kann. So ist für mich eine klare und gezielte Kommunikation per Mail noch wichtiger geworden, damit die Abläufe reibungslos funktionieren.“

Für Thomas steigt durch das mobile Arbeiten nicht zuletzt auch die Vorfreude auf die Zeit, in dem er die Gesichter hinter den E-Mail-Zeilen und Videobildschirmen endlich persönlich kennenlernen darf.