Wissen und Informationsdienste

Projekte

Adaptives, intuitives Assistenzsystem zur intelligenten Gebäudesteuerung (AICASys)

Im Projekt AICASys geht es darum, Menschen, die im Rollstuhl sitzen, ein autonomes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mithilfe eines autonom agierenden Rollstuhls und einer Eye-Tracking-Brille sollen die Blickmuster der betroffenen Person erkannt und anhand von Kontext-Informationen der Rollstuhl gesteuert, Gegenstände in der Wohnung geschalten, sowie Hilfestellung in bestimmten Situationen geboten werden. Dadurch sollen auch Pflegekräfte und Angehörige bei der Betreuung der betreffenden Person unterstützt werden.

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

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ALERT – Active support and reaL-time coordination based on Event pRocessing in FLOSS development

Ziel des EU-Projekts ALERT ist die Konzeption einer ereignisgesteuerten Plattform, um die Koordination von Entwicklern in Softwareprojekten maßgeblich zu verbessern.

Kontakt: Dr. Ljiljana Stojanovic

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AnyPPA – Anonymous Predictive People Analytics

Ziel des Projekts AnyPPA ist die Entwicklung einer Beschäftigten-freundlichen Software as a Service-Lösung, die es Unternehmen niedrigschwellig und datenschutzkonform erlaubt, fortgeschrittene prädikative Datenverarbeitungsverfahren (Predictive Data Analytics) auf Basis von Beschäftigtendaten aus einer Vielzahl von IT-Systemen  anzuwenden und für die Verbesserung von unternehmerischen Entscheidungen zu nutzen.

Kontakt: Miriam Kloepper

Artification

Ziel des durch das Land Baden-Württemberg geförderte Verbundprojekt Artification ist es gemeinsam mit der Staatsgalerie Stuttgart und der Hochschule der Medien Stuttgart digitale Strategien und Anwendungen zur Erweiterung des Museumserlebnisses zu entwickeln. Dabei steht das Erfahren der Staatsgalerie mittels gamifizierter, mobiler oder locationbasierter digitaler Anwendungen im Zentrum der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Gerade gelegentlichen Museumsbesuchern fällt es häufig schwer, ihre Vorlieben und Interessen bezüglich Kunst zu artikulieren. Um ihnen dennoch ein zielgerichtetes Museumerlebnis zu ermöglichen, entwickelt das FZI im Projekt eine innovative webbasierte Anwendung, die es Interessierten bereits vor ihrem Museumsbesuch ermöglicht, mittels zufällig angebotener Vergleiche ihre relativen Vorlieben zu erkunden - das System generiert dann im Hintergrund automatisch Bildvorschläge, die mit den Interessen des Besuchers übereinstimmen. Die Anwendung baut dabei auf neuesten Forschungsergebnissen bzgl. interaktivem maschinellen Lernen auf, eine noch junge Forschungsdisziplin, die die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI-Systemen durch kontinuierliche Interaktion verbessert und dadurch mit deutlich weniger Aufwand sehr genaue Vorhersagen erzeugen kann.

Kontakt: Dr.-Ing. Steffen Thoma

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ARtSENSE – Augmented RealiTy Supported adaptive and personalised Experience in a museum based oN processing real-time Sensor Events

ARtSENSE zielt auf die Entwicklung eines aktiven Assistenten, der dem Nutzer über die Schulter schaut (physische Welt) und auf jegliche Veränderung im Zustand des Besuchers reagiert (Welt des Nutzers), indem es die Führung entsprechend anpasst (digitale Welt). 

Das Projekt ARtSENSE wird im Rahmen des Programms "Zusammenarbeit" des siebten Forschungsrahmenprogramms (RP7) der Europäischen Kommission gefördert.

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BigGIS

Mit BigGIS soll eine neue Generation von GIS entwickelt und erforscht werden, die mit neuen Mechanismen in vielfältigen Szenarien Entscheidungen auf der Basis großer Mengen an heterogenen Daten besser und schneller unterstützen. Die Neuheit liegt besonders in der integrierten Betrachtung von Zeit und Raum in der Analyse, der Berücksichtigung wesentlich größerer Mengen auch unstrukturierter und unzuverlässiger Datenmengen, und einer durchgehenden Prozessierungspipeline, die neben deskriptiven auch prädiktive und präskriptive sowie visuelle Analysen unterstützt. In den drei Anwendungsfällen „Katastrophenschutz“, „Umwelt“, sowie „Smart City und Gesundheit“ werden prototypische Problemstellungen adressiert und Lösungen erarbeitet sowie empirisch validiert und weiterentwickelt.

Kontakt: Dr. Tim Straub

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BigPro: Einsatz von Big-Data-Technologien zum Störungsmanagement in der Produktion

Ziel des Projektes BigPro ist es, resiliente und reaktive Produktionssysteme durch den Einsatz einer echtzeitfähigen Big-Data-Plattform mit reaktivem und proaktivem Störungsmanagement zu ermöglichen.

Innerhalb des Projektes beschäftigen sich die FZI-Wissenschaftler/innen mit der Konzeption und Umsetzung von Diensten zur reaktiven und proaktiven Störungserkennung sowie zur dynamischen Störungsbehebung.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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Bioökonomie 4.0

Durch den Wandel zu einer nachhaltigen industriellen Produktion und Energieversorgung nimmt die biobasierte Wirtschaft einen steigenden Anteil weltweit ein. Die Forstwirtschaft ist dabei eine tragende Säule der Bioökonomie. Obschon einzelne ökonomisch-ökologische Fragen in der politischen Debatte immer wieder eine Rolle spielen, gibt es praktisch keine relevante gesellschaftliche Diskussion zu Zukunftsfragen einer holzbasierten Bioökonomie. Unser Projekt zielt auf eine breite gesellschaftliche Debatte zu ökologischen und ökonomischen Fragen der Zukunft der Forstbewirtschaftung. Ausgangspunkt ist die Idee des Kunstprojekts „terra0“, das mithilfe der Blockchain-Technologie einen Wald sich autonom selbstverwalten lassen möchte.

Kontakt: Sven Willrich

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C/sells

Die Energiewende führt zu mehr erneuerbaren Energien und Dezentralität. Die sich ergebende größere Vielfalt, die umfassende Partizipation und die höhere Komplexität mit kürzeren Reaktionszeiten erfordern dabei einen tiefgreifenden Umbau der Infrastruktur zur Verteilung und Speicherung von Energie. Zentral ist die spartenübergreifende, intelligente Vernetzung der technischen Elemente sowie der Geschäftsprozesse und Marktmechanismen. Das FZI beteiligt sich in C/sells durch die Ausgestaltung neuer Marktmodelle und die Emanzipation von Liegenschaften zu selbstorganisierenden Zellen.

Kontakt: Julian Huber

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Cloud Enabling

Im Projekt Cloud Enabling bearbeitet das FZI die Frage, wie Cloud Computing bei der Deutschen Telekom eingesetzt werden kann, um einerseits interne (Entwicklungs-)Prozesse kosteneffizienter zu machen und um andererseits neuartige Produkte auf den Markt zu bringen. Im Rahmen des Cloud-Enabling-Projekts mit den Deutschen Telekom Laboratories (T-Labs), T-Systems und Technologieanbietern für Cloud-Infrastrukturen entstand am FZI ein Demonstrator, mit dem komplexe Systemlandschaften unter Berücksichtigung von Kosten, Systemlast und verfügbaren Ressourcen verwaltet werden können.

Kontakt: Dr. Alexander Lenk

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CloUIT

Das Projekt CloUIT befasst sich mit der Etablierung neuartiger IT-Sourcing-Modelle bei einer Investmentgesellschaft in Frankfurt am Main. Im Kontext einer bereits vollständig ausgelagerten Infrastruktur- und Servicelandschaft rückt die Auswahl neuartiger Service-Angebote und Anbieter zusammen mit Datenschutz und Datensicherheit in den Vordergrund. Die sichere Auswahl und nahtlose Integration neuartiger Dienste in bestehende Infrastrukturen, mit der Option auf einen jederzeitigen Wechsel, erfordert explizite Kenntnisse über die bestehende IT-Risiko-Situation. Diese sollen über die Analyse von Monitoring-Daten mit Methoden des Data-Mining erlangt und aggregiert werden.

Kontakt: Dr. Tim Straub

CLUSS - Cloud Services Scalability

Innerhalb des KMU-innovativ-Projekts CLUSS wird an der technischen Realisierung granular skalierbarer internetbasierter Dienste und an deren dynamischer Bepreisung gearbeitet. Durch den Einsatz diagonaler Skalierungstechniken wird eine bedarfsgerechte Anpassung notwendiger Ressourcen ermöglicht. Primär realisiert durch die geeignete Bedienung von Lastspitzen zeigen Simulationsergebnisse und Testimplementierungen eine effiziente Ressourcennutzung auf.

Kontakt: Kevin Laubis

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CoPoT

Ziel des durch das BMBF geförderte Verbundprojekt CoPoT – Connected Power Tools – Verbesserte Sicherheit im Do-it-yourself-Bereich ist es „Power Tools“ zu intelligenten Assistenten weiterzuentwickeln. Die Integration in ein digitales Ökosystem soll die Anwender vollumfassend unterstützen und vor Fehlbedienung schützen. Hierzu wird der Anwender virtuell angeleitet und in der Handhabung unterstützt. Aus einer zentralen Cloud bezieht er die vorgeschlagenen Einstellungen sowie weitere Handlungsempfehlungen. Das „Power Tool“ stellt seine Betriebsparameter automatisch ein, während ein intelligenter Werkzeugkoffer die Ausgangsbasis zur Anleitung der Anwender bildet. Die anonymisiert generierten Messdaten werden zurück an die Cloud gesendet und mit Machine-Learning-Algorithmen für die weitere Optimierung von Betriebsparametern und Anleitungen genutzt. Innerhalb des Projekt-Konsortiums verantwortet das FZI Forschungszentrum Informatik unter anderem die dynamische Verteilung von Berechnungsalgorithmen auf Edge-Geräten sowie die Machine-Learning Algorithmen im Umfeld des Themenkomplex Federated Learning.

Kontakt: Dr.-Ing. Steffen Thoma

CultLab3D

Das Ziel von CultLab3D ist ein umfassender Ansatz zur 3D-Massendigitalisierung von Kulturgut. Das FZI entwickelt für CultLab3D Methoden und Werkzeuge, um die dabei erzeugten 3D-Modelle semantisch zu annotieren, die Objektmetadaten an internes und externes Wissen zum Kulturerbe anzubinden und neue Verknüpfungen im Sinne der Linked-Open-Data-Bewegung zu erstellen.

Fördergeber: BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Kontakt: Dr. Stefan Zander

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Cyberwehr Baden-Württemberg

Ziel der Cyberwehr Baden-Württemberg ist der landesweite Aufbau regionaler Infrastrukturen für die Ersthilfe im Falle eines IT-Sicherheitsvorfalls in kleinen oder mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg. Aktuell befindet sich die Cyberwehr in einer Explorationsphase im Raum Karlsruhe und steht Unternehmen aus dem Stadtgebiet zur Verfügung. Im Rahmen dieser Explorationsphase wird eine Leitstelle samt Hotline eingerichtet. Diese ist über die Rufnummer 0800-CYBERWEHR sieben Tage die Woche an 24 Stunden erreichbar und agiert auf Basis eingehender Anrufe.

Kontakt: Dr. Dirk Achenbach

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DAM4KMU - Digitaler Assistent für das Anforderungsmanagement zur agilen Produktentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Ziel ist es, Methoden und Konzepte zu entwickeln, um das Anforderungsmanagement mit Hilfe eines webbasierten digitalen Assistenzsystems auch für KMU effizienter und prozessintegrierter gestalten zu können. Zum einen soll durch eine semantische Verknüpfung von Anforderungen untereinander sowie mit relevantem Kontext, der (teil-)automatisiert erfasst wird, kann eine ganzheitliche Betrachtung der Anforderungen zu jedem Entwicklungsstatus ermöglicht werden. Darauf aufbauend können Echtzeitanalysen bezüglich der Qualität, Redundanz, Abhängigkeit und Auswirkung auf das gesamte Anforderungsnetz durchgeführt werden. Zum anderen soll der Bediener methodisch und kontextsensitiv bei der Erfüllung der AM-Aufgaben unterstützt werden. So können alle betroffenen Stakeholder aktiv in den Anforderungsmanagementprozess integriert werden, wodurch sich die Qualität der Produkte nachhaltig verbessern wird.

Kontakt: Simon Fritz

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Data Quality Management im Corporate Financial Controlling

Im Projekt Data Quality Management im Corporate Financial Controlling entwickelt das FZI gemeinsam mit der Bayer AG fortschrittliche analytische Verfahren zur Ableitung von Frühindikatoren für Planfehler bei Finanzplanungen. Basierend auf  robusten Prognosetechniken, neuen  Qualitätsmetriken für Planungsqualität sowie reduzierten, temporalen Bayes-Netzwerken werden hierfür aus Millionen von historischen Planungs- und Planungsrevisionsdaten von diversen Unternehmensbereichen komplexe Regeln identifiziert, um eventuell fehlerhafte Plandaten bereits bei der Anlieferung zu identifizieren und zu validieren.

Kontakt: Prof. Dr. Thomas Setzer

digital@KA

Gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe (Konsortialführer), der ISB AG, der CAS-Gruppe und dem CyberForum konzipiert das FZI Forschungszentrum Informatik im Projekt digital@KA eine mobile Plattform für Karlsruher Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Wissenschaft und Wirtschaft um. Ziel ist es über eine Plattform sowohl hoheitliche Bürgerdienste als auch Angebote aus Vereine und von lokalen Unternehmen zugänglich zu machen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen also in die Lage versetzt werden, sowohl kommunale Bürgerdienste, als auch sonstige von der Stadt Karlsruhe angebotene Dienste (z. B. WebKita oder KA-Feedback) und Angebote kommerzieller Anbieter sowie von gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen über eine einzige App mobil abzuwickeln. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg. Digital@KA wurde zudem als „Bestes Digitalisie­rungsprojekt in Städten und Regionen" beim 18. Bundesweiten eGovernment-Wettbewerb ausgezeichnet.

Kontakt: Dr.-Ing. Sascha Alpers

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InDiNet – Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet

In diesem Projekt wird eine Plattform entwickelt, die Anbieter emergenter Softwarekomponenten bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen durch erprobte Vorgehensweisen, Richtlinien und Vorlagen unterstützen wird, sodass sie die Angebote auf offenen Marktplätzen positionieren können. Die technische Realisierung und der Betrieb der zugehörigen Dienste werden durch geeignete Dienstleistungen und Werkzeuge unterstützt. Ein wichtiges Instrument hierfür ist eine für kleine und mittelständische Unternehmen leicht zu konsumierende Umgebung bzw. Plattform, die sowohl die Aspekte Platform-as-a-Service (PaaS), als auch Composition-as-a-Service (CaaS) abdeckt.

Intelligente Diagnostik

Bislang ist die visuelle Inspektion der Patienten durch den Arzt eine der wichtigsten Säulen in der Diagnostik von Hauttumoren. Schon heute werden jedoch mehrere zehntausend digitale Fotos mittels KI Methoden klassifiziert, um anschließend einen Diagnosevorschlag auf Basis eines neuen Bildes abzuleiten.
Um die Diagnostik weiter zu verbessern untersucht das FZI im Rahmen des Forschungsprojekts zusammen mit weiteren innBW Instituten wie sich Diagnosevorschläge durch den Einsatz einer höheren Datendichte in den Trainingsdaten verbessern lassen. Im Projekt sollen gezielt neue Datensätze mittels quantitativer bildgebender Verfahren aufgebaut werden, welche eine signifikante Steigerung des Datenumfangs je Bild versprechen. Ziel ist dann, durch die verbesserten KI-Modelle die digitale medizinische Diagnostik von Hauttumoren auf eine neue Stufe zu heben.

Das FZI verantwortet im Projekt insbesondere die Entwicklung der Daten- und Modell-Managementplattform und die Verwaltung der KI-Modelle mit Hilfe eben jener Plattform.

Kontakt: Dipl.-Wirt.Inform. (FH) Christoph Becker

INTUITEL

Ziel des EU-Projektes ist es, existierende eLearning-Systeme derart zu erweitern, dass diese sich individuell an den Lerner und dessen Lernumgebung anpassen können. Das INTUITEL-System übernimmt dabei Aufgaben, für die traditionell ein menschlicher Tutor notwendig ist.

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Klassifikation von Produktstammdaten mittels Semantik (Semantik@IFCC)

Firmen fehlt es nicht an Daten, es fehlt Ihnen an Überblick über Methoden und Modelle der datengetriebenen Entscheidungsunterstützung. In Zusammenarbeit mit der Master Data Management Firma IFCC GmbH liegt der Fokus in diesem Projekt auf zwei Entscheidungsproblemen: 1) die automatische Klassifikation von Stammdaten (z.B. Produkte, Kunden, Werkzeuge) anhand eines gegebenen Klassifikationssystems wie eCl@ss; hierbei werden auch Herausforderungen der Datenqualität, der Multilingualität und von großen Datenmengen berücksichtigt; 2) das automatische Mapping zwischen Elementen eines Klassifikationssystems gegenüber eines anderen Klassifikationssystems. Vielversprechend bei diesen Problemen sind neben allgemeinen Ansätzen zur Automatisierung und Beschleunigung von datengetriebenen Entscheidungsunterstützungsprozessen insbesondere die Berücksichtigung der Semantik von Stammdaten- und Klassenbeschreibungen. Das dadurch verbesserte semi-automatische Management von Stammdaten ist zum Beispiel im Industrie-4.0-Kontext relevant, denn Stammdaten sind eine wichtige Referenzquelle für Produktionsprozesse.

Präsentation von Projektergebnissen auf PasDas Summit 2016: DIZ-Konfigurator: Eine Fallstudie zur Empfehlung von Methoden und Modellen zur automatischen Stammdatenklassifikation mittels Semantik

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

Konkurrent und Komplementär

Enterprise Social Software (ESS) wird in immer mehr Unternehmen in Deutschland eingesetzt. Sie kann für mehr Partizipation von Mitarbeiter*innen sorgen, birgt gleichsam aber auch Risiken – besonders unter Gesichtspunkten des Beschäftigtendatenschutzes. Die zentrale Forschungsfrage des Projektes lautet: "Wie gestalten sich Strukturen und Prozesse betrieblicher Mitbestimmung angesichts des zunehmenden Einsatzes von digitalen Unternehmens-Plattformen für Partizipation und Kollaboration, insbesondere für Betriebsräte?" Der Fokus wird auf den Einsatz unternehmensinterner Plattformlösungen für Beschäftigtenpartizipation, sogenannte Enterprise Social Software (ESS), gelegt.

Kontakt: Thomas Wagenknecht

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MATURE

MATURE ist Integrierendes Projekt (IP), das von der Europäischen Kommission im 7. Rahmenprogramm (FP7) gefördert wird. Mit einem Projektbudget von 9,6 Millionen Euro über vier Jahre bringt das Projekt die führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Informelles Lernen, Organisationales Lernen, Wissensmanagement, Geschäftsprozessmanagement und semantische Technologien zusammen. MATURE baut auf der am FZI entwickelten Wissensreifungstheorie auf und stellt die Fortführung der Forschungsaktivitäten im Bereich der partizipativen und kollaborativen Ontologieentwicklung dar.

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

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OCROSS

Im Rahmen des Projekts OCROSS (Open Data Crowd Sensing Service für die einfache Fusion annotierter und schwarmbasierter Massendaten) sollen zum einen große "Trainings-Datensätze" erzeugt und bereitgestellt werden, um die Investitionsschwelle für zukünftige Akteure/Startups zu reduzieren und somit die Grundlage für innovative Lösungen zu schaffen. Außerdem soll die Nutzung dieser Datensätze sowie deren zukünftige Anreicherung über ein Rahmenwerk mit einer angeschlossenen Marktplatzplattform realisiert werden. Teil dieses Rahmenwerks ist auch die Entwicklung von Verfahren zur verbesserten Kombination und Harmonisierung der durch die Crowd gesammelten Daten.

 

Kontakt: Dr. Tim Straub

Open HoLL

Das Projekt Open HoLL verfolgt einen einzigartigen Ansatz: Es verbindet den Gedanken der Open Innovation, also den innovationsfördernden Transfer von Wissen zwischen Unternehmen, mit der realen und virtuellen Forschungsumgebung des FZI House of Living Labs (HoLL). Open HoLL bündelt vorhandene Kompetenzen der Partnerunternehmen des HoLL und anderer Forschungseinrichtungen zentral, um den Wissens- und Technologietransfer unter allen betroffenen Akteuren zu erleichtern. Das Projekt verfolgt das Ziel, relevante Akteure möglichst frühzeitig zu vernetzen und sie in die Entwicklung von Lösungen der digitalen Zukunft miteinzubeziehen.

Kontakt: Simon Fritz

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RealMoves

Moderne Fahrzeuge werden serienmäßig mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, durch welche der Betriebszustand und zu einem gewissen Grad auch das Umfeld der Fahrzeuge erfasst werden können. In einem Kooperationsprojekt soll geprüft werden, inwiefern eine weitergehende Auswertung dieser Routinemessungen mittels statistischer Auswertung Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der Straßeninfrastruktur erlaubt. Das Gesamtvorhaben umfasst die sensorbasierte Merkmalserfassung, deren Vorverarbeitung, die Datengenerierung zur Funktionsabsicherung, die statistische Auswertung geo-temporaler Daten durch Methoden des statistischen Lernens sowie die Entwicklung der zugrundeliegenden Datenverarbeitungsinfrastruktur.

Kontakt: Stefan Otten

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ReApp - Wiederverwendbare Roboterapplikationen für flexible Roboteranlagen basierend auf ROS Industrial

Im Rahmen des ReApp Projekts verfolgt das FZI das Ziel, semantische Technologien und Beschreibungssprachen in wiederverwendbare "Roboter-Apps" für die geplante industrietaugliche Integrationsplattform verfügbar zu machen, um vor allem auch KMUs bei der Modellierung, Programmierung und dem Deployment von Roboterapplikationen zu unterstützen. Zusammen mit zahlreichen Projektpartnern wie zum Beispiel dem Fraunhofer IPA, KIT, Sick, Ruhrbotics und BMW versucht das FZI mittels ROS Industrial und "Roboter-Apps" die Programmierkosten zu reduzieren und so Robotik mittelstandtauglich zu machen.

Kontakt: Dr.-Ing. Arne Rönnau

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ReKoNeT

Im Rahmen des Verbundprojekts ReKoNeT werden Unternehmen eines Netzwerks – insbesondere KMU – befähigt das Netzwerk ganzheitlich zu betrachten und gemeinsam im Sinne eines Systemoptimums zu agieren. Hierfür werden Industrie 4.0 Konzepte unter Berücksichtigung von ökonomischen, sicherheitstechnischen und datenschutzrechtlichen Aspekten zu digitalisierten Kollaborationstools weiterentwickelt.

Kontakt: Wolfgang Badewitz

SaDaaS – Erfolgsbasiertes Pay-per-Use: Bezahlt werden nur erfolgreich ausgeführte Dienstleistungen

Herkömmliche Abrechnungsverfahren für Dienstleistungen, die als Online-Service über das Internet bereitgestellt werden, gehen davon aus, dass die eingekaufte Dienstleistung nach dem Auslösen störungsfrei bis zum Ende ausgeführt wird. Am FZI wurde ein Modul für Internet-Abrechnungssysteme entwickelt, das den korrekten Transaktionsablauf überwacht. Abgebucht werden nur erfolgreich ausgeführte Leistungen.

Kontakt: Natalja Kleiner

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SEAMLESS - Simulationsgestützte, assistenzsystem-basierende Engineering- und Maintenance-Dienstleistungen für Lean Aftersales-Services

Produkte, Prozesse und Dienstleistungen werden zunehmend miteinander zu intelligenten Dienstleistungen (Smart Services) verknüpft und entsprechend „veredelt“. Eine zentrale Bedeutung kommt hierbei dem Internet als vernetzende Infrastruktur zu: Sowohl bei IT-Anbietern als auch bei IT-Anwendern eröffnen internetbasierte Dienstleistungen große Wachstumspotenziale für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen.

Beispielsweise führen internetbasierte Dienstleistungen zu Betriebsoptimierungen von Anlagen durch neue Wissensplattformen und zur Virtualisierung von IKT-Infrastrukturen. Ziel des BMBF-Förderschwerpunkts ist die Entwicklung und Erprobung von innovativen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen, die aus der konsequenten Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette hervorgehen. Im Fokus stehen flexible wie skalierbare Assistenzsysteme, auf Basis von Augmented und Virtual Reality. Damit können deutsche Unternehmen neue Smart Services - gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und Nutzern - generieren, um sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Kontakt: Janek Bender

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Sensorium 4.0

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ein universell anwendbares modulares Ortungs- und Interaktionssystem zu entwickeln, um Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) basierte Anwendungen zu unterstützen und hohe Ansprüche an Latenz, Präzision und Zuverlässigkeit bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems zu ermöglichen. Diese Daten dienen zur Steuerung von kontextsensitiven Events in der Realität als auch in VR und AR Umgebungen. Unter der Lokalisierungsinformation ist nicht nur eine genaue Ortung des Objekts (z.B. Personen, Fahrzeuge, Roboter), sondern ebenso die Ausrichtung und Beschleunigung zu verstehen. Zudem sollen die über Sensor-Module erfassten Statusdaten der Objekte und Subjekte in aufbereiteter Form in die Analyse einfließen und entsprechend an das Gesamtsystem weitergegeben werden. Die Herausforderung besteht darin, Sensor- und Trackingsysteme modular, in der Größe frei skalierbar zu gestalten und trotzdem die Verarbeitung aller Daten in Echtzeit zu gewährleisten.

Kontakt: Matthias Jaenicke

SeRoNet - Servicerobotik-Netzwerk

Das Projekt »SeRoNet – Servicerobotik-Netzwerk« mit seiner IT-Plattform zur arbeitsteiligen Entwicklung von Serviceroboter-Lösungen wird die Kosten der Software-Entwicklung für Roboterlösungen deutlich reduzieren. Indem vorhandene Hardware- und auch Software-Komponenten standardisiert und mit interoperablen Schnittstellen versehen werden, sinkt der Integrationsaufwand neuer Lösungen erheblich. Dadurch sollen in Zukunft neue und innovative Roboterlösungen kostengünstig und flexibel eingesetzt werden können.

Kontakt: M.Sc. Georg Heppner

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SLA@SOI

Im Projekt SLA@SOI wurde erforscht, wie Qualitätseigenschaften von IT-Diensten bei der Konstruktion Service-orientierter Architekturen systematisch sichergestellt und im Betrieb überwacht werden können. Das FZI steuerte Verfahren zur Qualitätsvorhersage beim Software-Entwurf bei, integrierte die Vorhersage in die entstandene SLA-Plattform und schuf neue Methoden für die Qualitätsplanung bei der Dienstkomposition

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SmartCheck-RZ

Ziel des Projektes SmartCheck-RZ ist es die energieeffiziente Planung von Rechenzentren (RZ) zu unterstützen. Die RZ’s stehen heute unter dem kontinuierlichen Zwang zur Steigerung ihrer Effizienz und Verbesserung ihrer Infrastruktur. Dies betrifft nicht nur die Erhöhung der Rechenleistung, die Verbesserung der Verfügbarkeit und die Erhöhung der Speicherkapazität, sondern trifft auch auf Maßnahmen zur Reduktion von Energie- und Wartungskosten.
Hier setzt das Projekt an, welches zum Ziel die Entwicklung eines Frameworks hat, das bei Neu- und Umplanung  von Rechenzentren die Energieeffizienz der eingesetzten Klima-Technologien in Abhängigkeit der konkreten Anforderungen und Kontextinformationen evaluiert und verbessert.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

TIGRESS

Das ZIM-Kooperationsprojekt TIGRESS hat zum Ziel, ein kontext-sensitives Suchsystem zu entwickeln, das den Servicetechniker bei seiner Fehlerdiagnose und Lösungssuche durch eine strukturierte Vorgehensweise und in seiner Fachterminologie unterstützt. Um den Umgebungsbedingungen die einem Vor-Ort-Einsatz von Servicetechnikern gerecht zu werden muss ein entsprechendes IT-System mobil und äußerst einfach bedienbar sein. Damit soll die Bearbeitungszeit deutlich reduziert, die Qualität der Lösung verbessert und die Kosten des Serviceeinsatzes gesenkt werden.

Förderung: ZIM-Kooperationsprojekt (BMWi)

Projektpartner: USU AG

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

vCare

Um das Rückfallrisiko einer schweren Akuterkrankung im hohen Lebensalter zu senken, ist häufig eine aktive, durch die Betroffenen motivierte, Umstellung des Lebensstils nötig. In einer internationalen Forschergruppe wird im EU-geförderten Horizon2020 Projekt "vCare - Virtual Coaching Activities for Rehabilitation in Elderly" daran geforscht, wie durch eine intelligente Verknüpfung von Gesundheitsinformationen, Daten aus dem Wohnumfeld und aus der regelmäßigen Interaktion mit den Betroffenen ein maßgeschneiderter Übergang von der Rehabilitationsphase in das häusliche Umfeld gestaltet werden kann. Innerhalb des Projekt-Konsortiums verantwortet das FZI Forschungszentrum Informatik unter anderem die Patienten- und Rehabilitierungsmodellierung mittels Semantic Media Wiki und Ontologien, das Reinforcement Learning für das Lernen und Finden von adäquaten Behandlungsvorschlägen, die Mustererkennung für erfolgreiche Behandlungspfade sowie die Erklärbarkeit der Vorschläge.

Kontakt: Dr.-Ing. Patrick Philipp

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Wegweiser Pflege und Technik

Das Projekt Wegweiser Pflege und Technik hat das Ziel, Wissen über innovative Technologien und technologiegestützte Dienstleistungen in der Pflege systematisch zu erfassen und durch Transferaktivitäten in Baden Württemberg in der Fläche in die Anwendung zu bringen. Hierfür sollen eine webbasierte Informationsplattform und eine mobile Ausstellung entwickelt werden.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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xDELIA

Im EU-Projekt xDELIA wird der Einfluss von Emotionen auf das Entscheidungsverhalten an Finanzmärkten untersucht. Hierzu werden Technologien aus dem Bereich der Sensortechnologie und professionelle Spielumgebungen mit experimenteller Wirtschaftsforschung und Psychologie kombiniert, um den Zusammenhang zwischen emotionalen Einflüssen und dem Entscheidungsverhalten festzustellen. Die im Projekt gesammelten Daten werden dazu beitragen, Emotionsregulierung und systematische Fehler bei Entscheidungen von Laien und Profis besser zu verstehen und Werkzeuge zur Unterstützung der Lernprozesse zu entwickeln.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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