Logistik und Supply-Chain-Optimierung

Projekte

Logistikoptimierung für die PTV Group

Bereits seit dem Jahr 2007 entwerfen und implementieren FZI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Direktauftrag für die PTV Group Planungs- und Optimierungsverfahren rund um die Touren- und Gebietsplanung, entwickeln sie weiter und halten sie auf dem aktuellen Stand der Forschung.

Ziel der Kooperation ist es bis heute, praxistaugliche Planungs- und Optimierungsverfahren für die Logistik zu entwerfen und zu entwickeln. Schwerpunktmäßig konzentriert man sich in der Kooperation auf heuristische Verfahren, die zum Beispiel für die Planung von Transporttouren oder Vertriebsgebieten eingesetzt werden, und die in der Lage sind, eine Vielzahl an Anforderungen aus der täglichen Praxis der PTV Kunden zu berücksichtigen.

Kontakt: Dr.-Ing. Anne Meyer

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Simulative Unterstützung bei der Neubauplanung der St. Vincentius-Kliniken gAG

Die St. Vincentius-Kliniken in Karlsruhe befinden sich aktuell in der Planungsphase eines Klinikneubaus, der die auf das Stadtgebiet verteilten Standorte zusammenführen soll. Mit dem Ziel, die zukünftigen räumlichen Gegebenheiten prozessoptimiert gestalten zu können, führt das FZI simulations-basierte Analysen durch, wobei bestehende Prozesse auf das zukünftige Raumlayout projiziert werden. Hierdurch entsteht eine objektive Bewertungsgrundlage zur Identifikation räumlicher Engpässe.

Kontakt: Dr.-Ing. Anne Meyer

INTELOK – Integrierte technische und logistische Konfigurationsprüfung

Um termin- und funktionstreue Lieferung komplexer variantenreicher Produkte zu gewährleisten, wird im Projekt INTELOK ein Softwaresystem zur Integration der bisher separat betrachteten Prozesse "Konfiguration" und "Bestellung" entwickelt. Dadurch soll der möglichen Lieferzeitpunkt bereits während der Konfiguration bestimmt und ggf. Alternativen angeboten werden, um ein früheres Lieferdatum zu erreichen.

Kontakt: Natalja Kleiner

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Optimierung der Stahlproduktion der Dillinger Hütte AG

Die Stahlindustrie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für das Operations Research. In Kooperation mit der AG der Dillinger Hüttenwerke als stärkstem europäischem Grobblechhersteller, werden diverse Projekte bearbeitet, die zum Ziel haben die Effektivität der Produktionsabläufe zu steigern. Dazu gehören beispielsweise eine effiziente Lagerung von Blechen teils beachtlicher Dimension zum Verbau in Offshore-Windparks oder auch die Optimierung komplexer Kranfahrauftragssysteme im Stahlwerk.

Langfristiges Ziel ist die Erstellung eines Simulationsframeworks, welches es ermöglicht, den Material- und Produktionsfluss der Hüttenwerke unter dem Einfluss verschiedener Optimierungsansätze in ihren Zusammenhang ganzheitlich zu betrachten.

Kontakt: Dr. David Sayah

SOPS – Optimierung der Distributionslogistik für Joint Venture

Als Weltmarktführer im Bereich der Polystyrole und Styrol Monomere ging das 50:50 Joint Venture aus BASF und INEOS unter dem Namen Styrolution am 1.10.2011 mit dem Ziel ihre Styrolkunststoffgeschäfte zusammenzuführen und nachhaltig am Markt zu etablieren an den Start.

Das FZI bekam während der kartellrechtlichen Prüfung den Auftrag, als Clean Team die Logistiknetze zu analysieren, Synergien durch Produktfusionen zu untersuchen, ein Modell für die Zusammenlegung zu entwerfen und die neue Produktions- und Distributionslogistik aus Kostensicht zu optimieren.

Kontakt: Dr.-Ing. Iris Heckmann

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RAN – RFID-Based Automotive Network

Individuelle Fahrzeugwünsche, neue Antriebstechnologien und ständige Innovationen erzeugen eine stetig wachsende Variantenvielfalt. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Automobilhersteller auf ihre Kernkompetenzen und reduzieren ihre Fertigungstiefe. Dies führt zur Entwicklung komplexer Lieferantennetzwerke. Im Projekt „RFID-Based Automotive Network“ (RAN) wird das Ziel verfolgt, diese komplexen Netzwerke besser zu steuern und zu beherrschen.

Kontakt: Dr.-Ing. Matthias Bender

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SCRA – Supply Chain Risk Analyzer

Das Verbundvorhaben SCRA – Supply Chain Risk Analyzer – zwischen dem FZI und ICON-SCM GmbH & Co. KG erforscht und entwickelt Verfahren zur Analyse von Risiken. Die zentrale Innovation des Vorhabens besteht darin, ein Planungssystem zu entwickeln, das simulationsgestützte Risikoanalysen auf der Basis von operativen Produktions- und Beschaffungsplanungen durchführt. Die damit erreichte Konsistenz von operativer Materialbedarfsplanung und Risikobewertung ermöglicht es ein ganzheitliches und glaubwürdiges Bild der Leistung sowie des Risikos der Lieferkette zu präsentieren.

Kontakt: Dr.-Ing. Iris Heckmann

Forschungskooperation mit der Styrolution GmbH

Als neu entstandenes Joint-Venture Unternehmen befindet sich die Styrolution GmbH in einem kontinuierlichen Prozess der Neu- bzw. Umgestaltung ihres logistischen Produktions- und Distributionsnetzwerkes. Im Rahmen dieser Forschungskooperation bearbeitet das FZI gemeinsam mit Doktoranden und Studierenden und unter Verwendung neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse aus dem Operations Research aktuelle Fragestellungen, die sich aus der logistischen Neugestaltung ergeben.  

Kontakt: Dr.-Ing. Iris Heckmann

Innovationspartnerschaft mit der Lufthansa Cargo

Im Rahmen einer Innovationspartnerschaft bearbeitet, analysiert und bewertet das FZI aktuelle Fragestellungen der Lufthansa Cargo AG nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen.  Gemeinsam mit Doktoranden und Studierenden verfolgt das FZI dabei das Ziel, Methoden und Erkenntnisse interdisziplinärer Forschung in die  verschiedenen Bereiche der Lufthansa Cargo AG zu transferieren.

Die Themengebiete decken dabei das gesamte Spektrum des Forschungsbereichs IPE ab, von logistischen und ökonomischen Fragestellungen (Packplanung, Netzwerkplanung, Pricing) bis hin zu IT-Themen wie dem Umgang mit hohen Datenvolumina in Echtzeit.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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ProveIT

Das vom BMWi im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Zukunftsfähige Logistiknetzwerke“ geförderte Verbundprojekt ProveIT wurde am 23.11.2016 mit einer Veranstaltung im House of Living Labs am FZI erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projektes ProveIT ist es, IT-Systeme zur kurz- und mittelfristigen Stabilisierung logistischer Prozesse in Transportnetzwerken zu entwickeln und im Rahmen eines zweijährigen Pilots bei Anwendungspartnern aus der Industrie umfassend zu testen. Beteiligt sind neben den Logsitiksoftwareanbietern PTV und LOCOM, die zwei großen deutschen Automobilzulieferer Bosch und ZF sowie der Logistikdienstleister Geis als Anwendungspartner. Die Forschungsseite wird vom Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme des KIT und dem Bereich IPE am FZI vertreten. Das FZI konzeptioniert und entwickelt im Rahmen des Projektes alle Dienste zur Echtzeitverarbeitung, zum operativen und taktischen Abweichungsmanagement und eine mobile Anwendung zur Kommunikation mit den Fahrern.

Kontakt: Dr.-Ing. Anne Meyer

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BigPro - Einsatz von Big Data-Technologien zum Störungsmanagement in der Produktion

Ziel des Projektes BigPro ist es, resiliente und reaktive Produktionssysteme durch den Einsatz einer echtzeitfähigen Big-Data-Plattform mit reaktivem und proaktivem Störungsmanagement zu ermöglichen.

Innerhalb des Projektes beschäftigen sich die Mitarbeiter/innen des Forschungsbereichs IPE am FZI mit der Konzeption und Umsetzung von Diensten zur reaktiven und proaktiven Störungserkennung sowie zur dynamischen Störungsbehebung.

Kontakt: Natalja Kleiner

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Risikoanalyse in der Supply Chain für die BASF

Ebenfalls 2013 startete das FZI mit der BASF SE eine mehrjährige Kooperation zum Thema Supply Chain Risiko Management in der Prozessindustrie. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Risiken der Supply Chain auf Basis von im Unternehmen eingesetzter Planungsverfahren mathematisch quantifizierbar zu machen. Dabei baut das FZI auf das unter anderem im Forschungsprojekt RAN entwickelte Framework zur szenariobasierten Simulation von Lieferketten auf.

Kontakt: Dr.-Ing. Iris Heckmann

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proveit40

Im Projekt "proveit40" geht es um die Entwicklung einer IT-Lösung zum echtzeitnahen Störungsmanagement in intermodalen Transportnetzwerken der Robert Bosch GmbH. Dazu werden die im öffentlich geförderten Vorgängerprojekt "ProveIT" erarbeiteten Konzepte weiterentwickelt und an die spezifischen Anforderungen von Bosch angepasst. Ziel der Kooperation ist es, die Lösung für den Produktiveinsatz bei Bosch vorzubereiten und gemeinsam weltweit auszurollen.

Kontakt: Dr.-Ing. Anne Meyer

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