KolRob – Kollaborativer, intelligenter Roboterkollege für den Facharbeiter des Mittelstands

Das Projekt KolRob befasst sich mit den Problemstellungen der Mensch-Maschinen-Kooperation in der industriellen Montage. Dabei werden die fehlenden Technologien und Konzepte identifiziert, die bisher eine vollständige Automatisierung von Montagevorgängen in der Industrie verhindern. Forschungsschwerpunkt ist zum einem die Klassifizierung von Montageaufgaben und die Beurteilung der Umsetzbarkeit von robotischen Systemen für komplexe Montageaufgaben mit einer Taxonomie. Zum anderen soll die Möglichkeit einer kooperativen Montage mittels mehrerer Use-Cases weiterentwickelt werden. Sicherheit und Arbeitsraumüberwachung stehen dabei genauso im Vordergrund wie die effiziente Verteilung von Montageschritten im Prozessverlauf. In Kooperation mit KMUs und großen Partnerunternehmen sollen die Grenzen der Automatisierung neu definiert und innovative, robotische Lösungsansätze aus der Forschung in die Industrie gebracht werden.

Zielsetzung

  • Neue kooperative Produktionskonzepte für Industrieroboter erhöhen Flexibilität
  • Sichere Leichtbauroboter (LBR) erlauben direkten Kontakt und können ohne Zäune eingesetzt werden
  • Manuelle Montagevorgänge analysieren und Potentiale für kooperative Lösungen identifizieren
  • Kooperative Lösungsansätze in Demonstrations-Szenarien realisieren und evaluieren

Kollaborative Schraubmontage

In Zukunft werden Teams aus Robotern und Werkern nicht nur in Großunternehmen, sondern auch in KMUs effizient zusammenarbeiten. Im KolRob Use-Case „Schraubmontage“ werden folgende Schlüsseltechnologien demonstriert: 

  • Schnelle Sensordatenverarbeitung, inkl. Fusion von 2D/3D Bildern für Objekterkennung und Kollisionsvermeidung
  • Manipulationsstrategien, die hybride Kraft/Positionsregelung für industrielle Montageaufgaben verwenden. 
  • Kooperatives Aufgabenscheduling zwischen Roboter und Facharbeiter zur Steigerung des Durchsatzes 
  • GPU-basierte 3D-Arbeitsraum-Überwachung und Vorhersage menschlicher Bewegungen ermöglicht sichere Zusammenarbeit

Veröffentlichungen:

 

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Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Arne Rönnau

Abteilungsleiter

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Werdegang

Arne Rönnau studierte von 2002 bis 2008 Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe (TH). Die Schwerpunkte des Studiums lagen in den Bereichen der Regelungs- und Steuerungstechnik sowie Robotik. Seine Diplomarbeit befasste sich mit der Steuerung und 3D-Umweltmodellierung für den sechsbeinigen Laufroboter LAURON. Diese führte er in Kooperation mit der Technischen Universität Karlsruhe in der Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS) am Forschungszentrum Informatik (FZI) durch. Seit November 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung IDS und arbeitet an der Optimierung von technischen Laufvorgängen (Laufroboter LAURON), 3D-Datenerfasssung und Umweltmodellierung sowie der Entwicklung innovativer Serviceroboter.

Seit April 2011 leitet er die Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS).

Publikationen

Weitere Veröffentlichungen sind in meinem Google Scholar Profil zu finden.

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-228
Fax: +49 721 9654-229
E-Mail: roennau@dont-want-spam.fzi.de

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