LogDaSim

Simulationsunterstützung für die Entwicklungsabsicherung komplexer Fahrerassistenzfunktionen durch nahtlose Verwendung von realen Fahr- und Verkehrsszenarien

Das Ziel von LogDaSim ist die nahtlose Verbindung zwischen dem Fahrzeugtest von Fahrerassistenzsystemen und der Ableitung authentischer Umgebungssimulationen und Testszenarien für den Labortest auf Grundlage der in Fahrzeugtests aufgezeichneten Daten von Sensoren und Steuergerätekommunikation. Durch die formale Verbindung zwischen realem Fahrmanöver und Verkehrssituation im Fahrzeugtest sowie Umgebungssimulation und Testszenario im Labortest werden Testabdeckung und Testtiefe für komplexe Fahrerassistenzsysteme gesteigert, während Entwicklungszeit und Anzahl der Testfahrten und damit Testkilometer und CO2 Ausstoß reduziert werden können.

In Testfahrzeugen verfügbare Informationen von Sensoren und der Steuergerätekommunikation werden mittels Aufzeichnungsgeräten der Firma X2E GmbH aufgezeichnet. Über komplexe Filter- und Detektionsmechanismen dieser Geräte werden dedizierte Situations-Konstellationen erkannt. Diese werden in einem Szenarienkatalog gepflegt, der auf einem Kategoriesystem nach dem Paradigma der „Offenen Welt Annahme“ von Ontologien basiert. Dies ist notwendig, da Erweiterbarkeit und Flexibilität des Szenarienkatalogs nachhaltig möglich sein muss, was nach dem Paradigma der „Modellgetriebenen Entwicklung“ nicht zu realisieren ist. Die im Fahrversuch aufgenommenen Informationen werden kategorisiert und der Szenarien-Katalog durch Aufnahme der Ergebnisse erweitert. Über eine Schnittstelle werden diese Szenarien nahtlos in parametrierbare Umgebungssimulationen und Testszenarien für die offene Integrations- und Testplattform CarMaker der IPG Automotive GmbH überführt.

Das Projekt wird zusammen mit den Partnern X2E und IPG Automotive GmbH durchgeführt.

  • Laufzeit: 09/2014 - 08/2016
  • Gefördert durch das BMBF mit Förderkennzeichen 01IS14024C

Ansprechpartner

Stefan Otten

Stellv. Bereichsleiter

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Werdegang

Stefan Otten schloss den Masterstudiengang Elektrotechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Modell Systems Engineering ab. Thematische Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung und Absicherung von zukünftigen Fahrzeugsystemen durch neuartige Prozesse/Methoden, Verzahnung von simulativen und realen Tests sowie die Verwendung von Daten im Automobil. Seit 2015 ist er als Abteilungsleiter im Bereich Embedded Systems and Sensors Engineering (ESS) verantwortlich für Themen rund um Automotive Systems Engineering, seit 2017 verantwortet er den Forschungsbereich ESS stellvertretend.

Publikationen

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-156
Fax: +49 721 9654-157
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Marc Zofka

Abteilungsleiter

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Werdegang

Marc Zofka studierte von 2007 bis 2010 Information Engineering an der Universität Konstanz mit dem Schwerpunkt Visual Analytics. Im Anschluss belegte er den Masterstudiengang Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seine Schwerpunkte liegen in den Gebieten Kognitive Systeme, Robotik und Sensorfusion.

Seine Masterarbeit mit dem Titel "Regularisierung der Korrespondenzfindung von Unterwasseraufnahmen" legte er am Lehrstuhl für interaktive Echtzeitsysteme in Kooperation mit dem Fraunhofer IOSB ab.

Seit Mai 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung TKS. Er ist im Bereich des energieeffizienten Fahrens und der  Verifikation von Fahrassistenzsystemen tätig.

Publikationen

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Telefon: +49 721 9654-366
Fax: +49 721 9654-367
E-Mail: zofka@dont-want-spam.fzi.de

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