02.08.2016

Digitalisierung, Innovation und Wohnen der Zukunft: Wirtschaftsministerin besucht FZI

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut besuchte bei ihrer Sommerreise durch die Regierungsbezirke auch das FZI Forschungszentrum Informatik. Beim Mitglied der Innovationsallianz innBW informierte sie sich gemeinsam mit Vertretern des Landtages über Themen wie Smart Home, Ambient Assisted Living, Digitalisierung und Innovation.

Gemeinsam mit dem Service-Roboter HoLLiE und dem Leiter des FZI House of Living Labs Dr. Stefan Hellfeld testete die Wirtschaftsministerin das intelligente Trinkgefäß TrinkTracker.
Gemeinsam mit dem Service-Roboter HoLLiE und dem Leiter des FZI House of Living Labs Dr. Stefan Hellfeld testete die Wirtschaftsministerin das intelligente Trinkgefäß TrinkTracker.

Die FZI-Vorstände Jan Wiesenberger und Professor Ralf Reussner begrüßten die Ministerin, den Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie die Vertreterinnen und Vertreter des Landtags Bettina Lisbach, Christine Neumann, Ulli Hockenberger, Joachim Kößler und Alexander Salomon im FZI House of Living Labs. Bei ihrem Besuches informierten sich die Gäste insbesondere über die Themen smartHome und Ambient Assisted Living – das Wohnen der Zukunft. Aber auch generell waren die Digitalisierung und die Innovationen aus der IKT-Anwendungsforschung für die Teilnehmer der Sommerreise von Interesse. 

Nach einer kurzen Vorstellung der gemeinnützigen, durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau grundfinanzierten Forschungseinrichtung stellte Dr. Stefan Hellfeld das FZI Living Lab smartHome/Ambient Assisted Living vor. Die intelligente Zwei-Zimmer-Wohnung zeigt mit Sensorik und einem eigenen Energiemanagement, wie das Wohnen künftig komfortabel und sicher gestaltet werden kann.

Service-Roboter HoLLiE hatte Wasser für die Gäste auf einem Tablett: ausreichend trinken ist gerade im Sommer ein wichtiges Gesundheitsthema und Inhalt eines Forschungsprojektes des FZI. Hier wurde mit Partnern ein intelligentes Trinkgefäß entwickelt, das eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung fördert. Zahlreiche weitere technische Raffinessen in der Forschungsumgebung gaben einen Überblick über aktuelle technische Lösungen für die Unterstützung des Menschen im Alltag und für das Wohnen der Zukunft. FZI-Vorstand Professor Reussner betonte dabei die Besonderheit der interdisziplinären Forschung am FZI, denn nur so ließen sich Synergieeffekte nutzen. 

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Forschungsthemen am "starken und unabhängigen" FZI, der Karlsruher Oberbürgermeister betonte gegenüber den Landtagsmitgliedern, dass das "FZI für öffentliche Hand ein unverzichtbarer Partner" sei. 

Hintergrund des Besuches

Baden-Württemberg ist Innovationsregion Nr. 1 in Europa. Die neue Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Südwesten Deutschlands zum weltweiten Technologieführer bei intelligenten, ressourcensparenden und klimaschonenden Technologien zu machen. Den Rahmen dafür bilden außer besten Bedingungen für die Wirtschaft und Forschung des Landes die Städte und Gemeinden, die in ihrer historisch gewachsenen Struktur und ihrer Vielfalt Heimat und Lebensqualität bieten. Diese gilt es zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ziel der neuen Landesregierung ist es daher auch, für ein innovatives und nachhaltiges Baden-Württemberg Wirtschaft, Stadtentwicklung, Wohnen, Mobilität und die Infrastrukturen der Daseinsvorsorge zu-sammenzudenken.

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, besucht vom 2. - 5. August 2016 die Regierungsbezirke Baden-Württembergs, um sich von den vielfältig im Land dafür vorhandenen Ansätzen und der Innovationskraft vor Ort ein persönliches Bild zu machen.