BigPro - Einsatz von Big Data-Technologien zum Störungsmanagement in der Produktion

Ziel des Projektes BigPro ist es, resiliente und reaktive Produktionssysteme durch den Einsatz einer echtzeitfähigen Big-Data-Plattform mit reaktivem und proaktivem Störungsmanagement zu ermöglichen.

Innerhalb des Projektes beschäftigen sich die Mitarbeiter/innen des Forschungsbereichs IPE am FZI mit der Konzeption und Umsetzung von Diensten zur reaktiven und proaktiven Störungserkennung sowie zur dynamischen Störungsbehebung.

Die reaktive und proaktive Störungserkennung hat zum einen das Ziel, mit Hilfe von CEP-Technologien Störungen bereits vor ihrem Eintreten vorherzusagen und auf diese Weise einen frühzeitigen Eingriff zu ermöglichen, bevor ein Fehler die Produktion stilllegt und damit Kosten verursacht. Zum anderen soll im Rahmen der Störungserkennung eine dynamische Musterverwaltung umgesetzt werden, die automatisch potentielle neue Störungsmuster oder Optimierungsmöglichkeiten für bereits vorhandene Muster identifiziert und dem Benutzer vorschlägt. Auf diese Weise soll das Anlegen und die Pflege der Störungsmuster vereinfacht werden.

Für den Fall, dass eine eingetretene oder bevorstehende Störung erkannt wird, entwickelt das FZI ebenfalls die dynamische Störungsbehandlung, die ausgehend von der aktuellen Situation dynamische Reaktionsvorschläge zur Behebung dieser Störung generiert, bewertet und dem Benutzer zur Umsetzung vorschlägt.

Beide Komponenten verarbeiten dabei Daten aus unterschiedlichen Quellen. Hierzu gehören neben Sensor- und Systemdaten insbesondere auch die Erfahrungen und Beobachtungen der Mitarbeiter, die wertvolle und bisher nicht berücksichtigte Informationen für den Kontext der Sensor- und Systemdaten liefern können.

(Quelle: FIR e.V. an der RWTH Aachen)

Projektpartner

  • Asseco Solutions AG
  • AUTO HEINEN GmbH
  • cognesys gmbh
  • DFA Demonstrationsfabrik Aachen GmbH
  • EICe Enterprise Integration Center Aachen GmbH
  • EML European Media Laboratory GmbH
  • FIR e. V. an der RWTH Aachen
  • i2solutions GmbH
  • Robert Bosch GmbH
  • Software AG
  • Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen (WZL)

Weitere Informationen

Laufzeit: 01.09.2014-31.08.2017

Gefördert: BMBF

Webseite: www.projekt-bigpro.de

Anwendungsfeld: Produktion und Logistik, Wissen und Informationsdienste

Ansprechpartner

Natalja Kleiner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Career

Natalja Kleiner studierte Informatik an der Universität Karlsruhe (TH). Die Schwerpunkte des Studiums lagen auf Telematik und Informationssystemen. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit der Analyse des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen bei Verwendung agentengestützter Mechanismen zur Kreuzungssteuerung.

Von Juli 2008 bis September 2018 arbeitete Natalja Kleiner am FZI im Forschungsbereich Information Process Engineering. Dort forschte sie im Rahmen unterschiedlicher Projekte an den Themen intelligentes Störungsmanagement in Logistiknetzwerken und Big-Data-gestütztes Störungsmanagement in der Produktion.

Seit Oktober 2018 arbeitet Natalja Kleiner im Forschungsbereich Innovation, Strategie und Transfer und beschäftigt sich dort mit der Vernetzung regionaler Digital Hubs sowie dem Aufbau des de:hub Karlsruhe - Artificial Intelligence.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte:

  • Störungsmanagement in Logistiknetzwerken
  • Störungsmanagement in der Produktion
  • Flexible Abrechnungssysteme von Services
  • Big Data in der Produktion
  • Künstliche Intelligenz
  • Qualitätsmanagement

Publications

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Fax: +49 721 9654-845
E-Mail: natalja.kleiner@dont-want-spam.fzi.de

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