Automation und Robotik

Innovative Technologien für die Automatisierung und Robotik

Die industrielle Produktion steht vor ihrer vierten Revolution: Nach der Erfindung der mechanischen Maschinen, dem Fließband und dem Einzug der speicherprogrammierbaren Steuerungen schreiben Informations- und Kommunikationstechnologien das nächste Kapitel. Maschinen kommunizieren mit Maschinen, Dinge mit Dingen und alles natürlich auch mit Menschen. Wir entwickeln Konzepte, Methoden, Werkzeuge und Software-/Hardware-Lösungen für Entwurf, Planung, Einrichtung und sicheren Betrieb IKT-automatisierter Produktion und arbeiten an autonomen Robotern für flexible Fertigung und Assistenz.

Industrie 4.0 und „Integrierte Industrie“ hat die Fachwelt als Überbegriffe für die IKT-automatisierte Produktion der nächsten Generation geprägt. Die Systeme selbst, die aus der Vernetzung und Interaktion von Ressourcen untereinander sowie mit dem Menschen in seiner neuen Rolle als Beteiligter des teilautonom agierenden Gesamtsystems entstehen, werden als Cyber-Physical Systems bezeichnet. Sechs Arbeitsschwerpunkte stehen im Anwendungsfeld Automation und Robotik am FZI im Fokus: Konzeption, Architekturentwicklung, Security, mobile Produktionsroboter, Bedienerunterstützung und wissensbasierte Diagnose. Dabei arbeiten wir eng mit Partnern aus der Industrie zusammen.

In welchen Forschungsfeldern wir hier tätig sind, finden Sie unter dem gleichnamigen Reiter.

Als Forschungsumgebung dienen uns dafür das FZI Living Lab smartAutomation und das FZI Living Lab Service Robotics.

Das FZI ist akkreditiertes PROFIBUS Testlabor.

Forschungsfelder

Entwurfsautomation und Life Cycle Management

Im Mittelpunkt des Forschungsfeldes "Entwurfsautomation und Life Cycle Management" stehen Technologien und Methoden für den Entwurf, die Absicherung und der Rückführung und Analyse von Zustand und Wirkbeziehungen komplexer intelligente Systeme. Diese sollen es erlauben, die vielfältigen Abhängigkeiten und Anforderungen an intelligente Systeme ganzheitlich modellieren und analysieren zu können.

Eingebettete Systeme und Embedded Security

Das Forschungsfeld "Eingebettete Systeme und Embedded Security" arbeitet zum einen and der Weiterentwicklung von Werkzeugen zur Modellierung und Bewertung von Elektrik/Elektronik Architekturen sowie dem Umgang und der Bewertung mit Modellierungs- und Analysemethoden für funktionale Sicherheit in frühen Phasen des Entwicklungslebenszyklus. Des Weiteren steht die Entwicklungsunterstützung innovativer und ressourceneffizienter Fahrerassistenzsysteme im Mittelpunkt, u. a. den Herausforderungen von Software-Test und Debugging unter Echtzeitbedingungen.

Software und IKT-Sicherheit

Im Forschungsfeld "Software- und IKT-Sicherheit" werden Sicherheitsprobleme von IT-Systemen betrachtet und Lösungen entwickelt. Die Unterstützungsangebote reichen von Bedrohungs- und Sicherheitsanalysen bis zur Konzeption sicherer Protokolle und Systeme

Industrieautomation

Die Planung von Industrieanlagen mit großem Automatisierungsanteil ist eine herausfordernde Aufgabe, deren Lösungen vielen Einflüssen, Randbedingungen und Anforderungen genügen müssen. Das Forschungsfeld "Industrieautomation" entwickelt innovative Technologien für die Automatisierung und Produktion von morgen.

Service-Robotik und mobile Manipulation

Im Forschungsfeld "Service-Robotik und mobile Manipulation" werden neue Basistechnologien und Funktionen für flexible Robotersysteme entwickelt, die anschließend in verschiedenen Anwendungsszenarien eingesetzt werden, um innovative Serviceleistungen anbieten zu können

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Arne Rönnau

Abteilungsleiter

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Werdegang

Arne Rönnau studierte von 2002 bis 2008 Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe (TH). Die Schwerpunkte des Studiums lagen in den Bereichen der Regelungs- und Steuerungstechnik sowie Robotik. Seine Diplomarbeit befasste sich mit der Steuerung und 3D-Umweltmodellierung für den sechsbeinigen Laufroboter LAURON. Diese führte er in Kooperation mit der Technischen Universität Karlsruhe in der Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS) am Forschungszentrum Informatik (FZI) durch. Seit November 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung IDS und arbeitet an der Optimierung von technischen Laufvorgängen (Laufroboter LAURON), 3D-Datenerfasssung und Umweltmodellierung sowie der Entwicklung innovativer Serviceroboter.

Seit April 2011 leitet er die Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS).

Publikationen

Weitere Veröffentlichungen sind in meinem Google Scholar Profil zu finden.

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-228
Fax: +49 721 9654-229
E-Mail: roennau@dont-want-spam.fzi.de

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