Automation und Robotik

Projekte

AuRorA – Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundfertigkeiten

Dieses Projekt konzentriert sich darauf den Menschen durch interaktive, proaktive Roboterverhalten in einem Smart Home bzw. Smart Hotel zu unterstützen und entlasten. Der Roboter dient als realer Avatar, der die Interaktion mit der abstrakten Umgebung leichter und natürlicher macht und motorische Hilfestellungen anbietet. In Abhängigkeit der bereits gelernten Übergangswahrscheinlichkeiten verändert sich das Verhalten des Roboters mit dem Menschen von einem fragenden zu einem informierenden Charakter. Dazu werden die gelernten Verhalten in zwei praxisnahen Szenarien, Gäste empfangen/führen und Kochen, intensiv hinsichtlich der Robustheit und Übertragbarkeit evaluiert.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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Clou – Closed Loop Engineering für effiziente Umplanungen im Anlagen- und Maschinenbau

Ziel des Forschungsprojekts ist die Erprobung einer durchgängigen Closed-Loop-Engineering-Prozesskette für die Digitale Fabrik zusammen mit der Firma CONTACT Software. Dabei wird die Digitale Fabrik durch einen Digitalen Zwilling mit der realen Welt verknüpft.

Kontakt: M. Sc. Jana Duecker

DAVES – Drahtlose Analyse Verteilter Eingebetteter Software

Ziel des ZIM-Projekts DAVES ist die Unterstützung bei der Diagnose in großen verteilten Systemen wie Industrieanalagen. Es werden eine Hardware-Lösung sowie passende Software-Werkzeuge entwickelt, welche den drahtlosen Zugriff auf schwer zugängliche Geräte ermöglichen und dabei unabhängig von der primären Kommunikationsinfrastruktur sind.

Das FZI arbeitet dazu mit dem Partner iSYSTEM AG zusammen.

Kontakt: Stefan Otten

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DEXMART –Zweihändige Manipulation in der Service-Robotik

Wie wäre es, wenn Roboter wie Kinder am meisten lernen, indem sie beobachten und nachmachen? Wissenschaftler des FZI arbeiten gemeinsam mit Forschern am KIT daran, diese Fähigkeit zweiarmigen Robotern beizubringen. Durch die Weiterentwicklungen der Methode „Programmieren durch Vormachen“ wird aus dem Roboter zum Beispiel eine Servicekraft für die Cafeteria.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

EffektiV

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt Effektiv erforscht und entwickelt Methoden zur Fehlereffektsimulation intelligenter Motion-Control-Systeme aus der Industrieautomatisierung. Mit EffektiV werden bisher erst in späten Entwurfsphasen mögliche Systemtests, welche zur Bestätigung der korrekten und sicheren Funktion dieser komplexen, heterogene Systeme und der auf Ihnen ablaufenden Steuerungs-Software, durch den Einsatz virtueller Prototypen frühzeitig durchgeführt. Dadurch wird die Sicherheit in Fertigungsanlagen, trotz der schnell wachsenden Komplexität dieser Anlagen, weiter erhöht.

Kontakt: Dr. Alexander Viehl

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EmbOSYST

Im Projekt EmbOSYST – Embedded Operating System Security through Integrity, System Management and Trust – werden Schutzmechanismen für den korrekten, vertraulichen und sicheren Betrieb eines eingebetteten Echtzeit-Betriebssystems in einer offenen Internetumgebung erforscht und entwickelt. Durch die steigende Vernetzung von Systemen im Sinne von cyberphysikalischen Systemen im Internet der Dinge steigen auch die Sicherheitsanforderungen an die Interaktion. Auf der Basis einer innovativen Hardware-Architektur soll eine speziell zu entwickelnde FPGA-Komponente im Verbund mit einem Flashspeicher und einem Smartcard Chip die Systemintegrität eines eingebetteten Systems über den gesamten Lebenszyklus garantieren

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Becker

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EuRoC – Internationaler Robotik-Wettbewerb zum Thema komplexe, robotische Montageaufgaben

Das Ziel des als Wettkampf ausgelegten EU-Projekts ist es, wissenschaftlich-technologische High-End Forschung aus dem Bereich der industrielle Montage für Endanwender zur Verfügung zu stellen. In der Challenge „Reconfigurable Interactive Manufacturing Cell” entwickelt das FZI intuitive Bedien- und Steuersysteme zur schnellen Programmierung und Automatisierung von komplexen Roboterbewegungen für die kraftbasierte Schraubmontage und Klebeanwendungen. Die in EuRoC entwickelten Konzepte und Lösungen werden sukzessiv anhand Benchmarking-Aufgaben im Automobil-Kontext bis zum konkreten Anwendungsfall bei der Adam Opel AG weiterentwickelt. Das FZI arbeitet dazu mit den Partnern MRK Systeme GmbH und Adam OPEL AG im FLA²IR Team zusammen und tritt gegen die besten Robotik-Teams aus Europa an.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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HiLTech

Hardware-in-the-Loop Technologien werden insbesondere im Bereich der Automobilindustrie zu Test und Validierung eingebetteter Systeme eingesetzt und sind ein wesentliches Hilfsmittel auf dem Weg zu sicheren, zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Produkten. Im Fokus des Projekts HiLTech steht das Produkt PROVEtech:µHiL des Industriepartners MBtech Group, welches eine kompakte, modular erweiterbare Plattform für Hardware-in-the-Loop Tests bereitstellt und in enger Zusammenarbeit mit dem FZI entwickelt wird. 

Kontakt: Stefan Otten

HoLLiE – Assistenz- und Begleitroboter

Durch die Kombination von robusten, industrienahen Komponenten mit flexiblen Softwaresystemen zur Robotersteuerung und Umwelterfassung kann HoLLiE schnell und zuverlässig die ihr zugewiesenen Aufgaben meistern und so den Menschen im Alltag unterstützen und entlasten.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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HORSE – Smarte Robotik-Lösungen ermöglichen KMUs den Einsatz neuester Robotertechnologien in dynamischen Montage Prozessen

Ziel des HORSE-Projektes ist es, die produzierende Industrie näher zur Smart Factory zu bringen. Das Projekt unterstützt KMUs mit einem technischen sowie methodologischen Framework zur einfachen Einrichtung von Automatisierungslösungen. Ein Fokus liegt dabei auf der sicheren und engen Mensch Roboter Kollaboration (MRK), um industrielle Aufgaben zwischen Robotern und Menschen aufzuteilen und so die Effizienz zu erhöhen. Im Projektverlauf werden zudem mehrere europäische Competence Centres (CCs)  eingerichtet, als Anlaufstelle für KMUs welche neue Roboter-Technologien einsetzen wollen.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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HTSX - Verbundvorhaben: „Grundlagen-Untersuchung: Flexible Entwärmungskonzepte für Laserterminals“

Im Rahmen des Verbundvorhaben „Grundlagen-Untersuchung: Flexible Entwärmungskonzepte für Laserterminals“ wird im Projekt HTSX ein neuartiges Regelungskonzept für ein Wärmetransportsystem (Heat Transfer System - HTS) zur Thermalkontrolle eines Laser-Kommunikationsterminals (Laser Communication Terminal - LCT) entwickelt. Das LCT, dessen optimale Funktion an einen engen Temperaturbereich geknüpft, dient dem hochleistungsfähigen Datentransfer zwischen Satelliten. Die Temperatur des LCT wird beispielsweise durch dessen Betriebszustand und die Umlaufbahn des Satelliten beeinflusst. Um die überflüssige Wärme vom LCT abzutransportieren, wird eine Loop Heat Pipe (LHP) als HTS eingesetzt. Eine konstante Temperatur am LCT kann dabei nur erreicht werden, indem die Temperatur der passiven LHP über Heizer geregelt wird.

Das FZI konzentriert sich im Projekt auf den modellbasierten Regelungsentwurf für die LHP. Um einen an die LHP angepassten Temperaturregler entwerfen zu können, ist ein regelungstechnisches Modell notwendig. Auf Grund der vorhandenen komplexen, thermischen Vorgänge ist allerdings eine vorherige thermische Beschreibung der LHP unabdingbar. Um ein solches Modell iterativ erstellen zu können, wird die LHP mit Hilfe von Messungen an Prüfständen der Projektpartner Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG und dem Institut für Thermische Verfahrenstechnik (TVT) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) analysiert und charakterisiert.

Kontakt: Thomas Gellrich

Human Brain Project

Das Human Brain Project (HBP) schafft die technischen Grundlagen für ein neues Modell der Gehirnforschung, indem es die Integration zwischen neurowissenschaftlichen Daten und Kenntnissen aus unterschiedlichsten Disziplinen vorantreibt. Ziel des Projektes ist es ein neues Verständnis des Gehirns zu erlangen, neuartige Behandlungsmöglichkeiten für Hirnkrankheitenzu erforschen und neue gehirnartige Computertechnologien zu entwickeln.

Das Projekt wird EU-gefördert unter der Grant Agreement Nummer FP7-604102.

Kontakt: Dr.-Ing. Stefan Ulbrich

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iBOSS – Intelligent Building Blocks for On-Orbit Satellite Servicing

Ziel der Studie iBOSS ist es, die Kosten im Bereich der Satellitenwartung durch Normierung, Standardisierung und Modularisierung signifikant zu senken. Speziell die Modularität soll es ermöglichen, beschädigte oder veraltete Satellitenmodule im Orbit austauschen zu können statt wie bisher den ganzen Satelliten zu ersetzen. Softwaretools ermöglichen es neue Satelliten zu designen und zu simulieren, um sehr geringe Ready-to-Launch Zeiten erreichen zu können. Als Fernziel sollen diese Arbeiten von Service-Satelliten erledigt werden.

Kontakt: M.Sc. Johannes Mangler

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InBOT – Interactive Behaviour Operated Trolley

Der Roboter InBOT wurde entwickelt, um den Einsatz von Technologien der Robotik in Alltagsumgebungen des Menschen zu untersuchen und voranzutreiben.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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InsightProducts

InsightProducts - Umsetzbare Erkenntnisse über die Bereitstellung von Produktdienstleistungen

Um qualitative Produktdaten zu erheben, ist eine wohl überlegte Auswahl an Sensorik erforderlich. Diese muss an die Produktinfrastruktur und -Konfiguration angepasst werden, sowie auch die Umgebungsbedingungen im Betrieb berücksichtigen. Zur Unterstützung von Unternhemen bei diesem Vorhaben, haben Sirris aus Belgien, das Forschungszentrum Informatik (FZI) und Hahn-Schickard das Verbundforschungsprojekt InsightProducts - Actionable Insights into Product Service Delivery im Rahmen von CORNET gestartet.

Da Sensorik, IoT und Big Data für das Flottenmanagement zunehmen, sowie vermehrt vorausschauende anstatt präventiver Instandhaltung zum Einsatz kommen, wird das Wachstum des Marktes für Maschinenzustandsüberwachung weiter ansteigen. Robuste Techniken zur Echtzeitüberwachung, zur frühzeitigen Erkennung von Fehlern und zur Reduzierung von Ausfallzeiten, zur Erhöhung der Zuverlässigkeit sowie zur flexiblen Wartungsplanung sind notwendig, um der steigenden Komplexität in den Bereichen der Fertigung, Automotive, Energie und Medizintechnik, Herr werden zu können.

Das Projekt InsightProducts hat die Verbesserung digitaler Produkte zum Ziel und fokussiert sich auf die Analyse von Lösungen zur industriellen Zustandsüberwachung mit dem besonderen Augenmerk auf Systemarchitektur, Sensorik, produktinterne Intelligenz, Kommunikation und Datenerfassung.

Kontakt: Dipl.-Inform. Sebastian Reiter

ISABEL – Innovativer Serviceroboter mit Autonomie und intuitiver Bedienung für effiziente Handhabung und Logistik

Zusammen mit den Projektpartnern KUKA, Infineon, macio, Celisca und dem Fraunhofer IFF werden im Rahmen des BMBF-Projekts ISABEL Serviceroboter für das Anwendungsfeld Materiallogistik und Handhabung entwickelt, die im Gegensatz zu herkömmlichen fahrerlosen Transportsystemen mittels ihrer Manipulatoren in der Lage sind, Produkte autonom aufzunehmen, abzulegen bzw. in Bearbeitungsmaschinen einzulegen und zu entnehmen.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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KAIRO 3 – modularer schlangenartiger Inspektionsroboter

In der Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS) werden bereits seit über 15 Jahren modulare Serviceroboter zur Inspektion entwickelt. KAIRO 3 (Karlsruher Autonomer Inspektions-Roboter) wurde, aufbauend auf seinen Vorgängern KAIRO (1997), Makro (1999) und MakroPLUS (2004), entwickelt, um Inspektions- und Wartungsarbeiten besonders in für Menschen schwer zugänglichen Bereichen durchzuführen. Diese Bereiche sind zum Beispiel Kanäle, Wartungsschächte mit schmalen Öffnungen oder auch Gefahrengebiete. Durch seinen modularen und flexiblen Aufbau eignet sich KAIRO II für eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Dazu gehören auch Aufgaben wie das Suchen nach Sprengstoffen, das Inspizieren von engen Wartungs- und Versorgungstunneln sowie Such- und Rettungseinsätze nach Naturkatastrophen.

Kontakt: M.Sc. Marvin Grosse Besselmann

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KolRob – Kollaborativer, intelligenter Roboterkollege für den Facharbeiter des Mittelstands

Das Projekt KolRob befasst sich mit den Problemstellungen der Mensch-Maschinen-Kooperation in der industriellen Montage. Dabei werden die fehlenden Technologien und Konzepte identifiziert, die bisher eine vollständige Automatisierung von Montagevorgängen in der Industrie verhindern. Zudem werden anhand eines konkreten Anwendungsfalls die Möglichkeiten einer kooperativen Montage weiterentwickelt. Sicherheit und Arbeitsraumüberwachung stehen dabei genauso im Vordergrund wie die effiziente Verteilung von Montageschritten im Prozessverlauf. In Kooperation mit KMUs und großen Partnerunternehmen sollen die Grenzen der Automatisierung neu definiert und innovative, robotische Lösungsansätze aus der Forschung in die Industrie gebracht werden.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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LAURON – biologisch motivierter sechsbeiniger Laufroboter

Der biologisch motivierte sechsbeinige Laufroboter LAURON wurde am FZI Forschungszentrum Informatik entwickelt, um statisch stabiles Laufen in unebenem Gelände zu untersuchen. Mit seiner robusten Mechanik, der hohen Mobilität durch die zahlreichen Freiheitsgrade sowie seiner Sensorik ist LAURON optimal ausgerüstet für Inspektions- und Serviceaufgaben in unstrukturierten, unwegsamen oder für den Menschen gefährlichen Gelände.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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LAUROPE – Beitrag zum DLR Space Bot Cup

Das FZI nimmt als eines von zehn Teams an dem Roboter-Wettbewerb "SpaceBot Cup" des Raumfahrtmanagements im DLR teil. Dabei leiten sich die Herausforderungen des Wettbewerbs aus einem typischen Explorationsszenario auf einer Planetenoberfläche ab. Hier stehen das Auffinden, Transportieren und letztendlich das Fügen von Objekten – etwa für wissenschaftliche Experimente oder zum Aufbau einer Infrastruktur – in einer realistischen, mondähnlichen Umgebung im Fokus. Das FZI Team – LAUROPE – wird den sechsbeinigen Laufroboter LAURON V sowie eine Lander-Infrastruktur einsetzen, um die Aufgaben des Wettbewerbs zu meistern.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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LogDaSim

Das Ziel von LogDaSim ist die nahtlose Verbindung zwischen dem Fahrzeugtest von Fahrerassistenzsystemen und der Ableitung authentischer Umgebungssimulationen und Testszenarien für den Labortest auf Grundlage der in Fahrzeugtests aufgezeichneten Daten von Sensoren und Steuergerätekommunikation.

Kontakt: Stefan Otten

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NeuroReact - Echtzeitfähige neuronale Planung für reaktive Industrieroboter

Neuromorphe Systeme zeichnen sich durch schnelle, hoch parallele und energieeffiziente Rechenvorgänge aus. Außerdem sind sie sehr flexibel und wenig empfindlich gegenüber Hardwareausfällen, aufgrund ihrer Fähigkeit zu lernen und sich anzupassen. Die jüngsten Entwicklungen im Bereich neuromorpher Hardware und neuartiger Sensorik eröffnen die Möglichkeit diese Errungenschaften für Industrieroboter zu nutzen. In NeuroReact wird neuromorphe Hardware  mit Forschungsergebnissen aus der Neurorobotik kombiniert um echtzeitfähige, reaktive Planungssysteme zu realisieren.

Kontakt: M.Sc. Lea Steffen

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OmniSteer

Das FZI forscht im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „OmniSteer: Hochintegriertes Längs- und Querführungssystem auf Basis radselektiver E-Antriebe für die Automatisierung von orthogonalen, mehrdirektionalen und nichtlinearen Fahrvorgängen“ an der situationsabhängigen Verhaltensentscheidung für omni-direkionale Fahrwerksysteme. Hierbei werden Sensorik-Aktorik-Konzepte für die Längs- und Querführung zur funktional sicheren Ansteuerung des Systems untersucht.

Zentraler Forschungsaspekt des FZI sind in diesem Projekt die Entwicklung einer Simulationsumgebung für die Entwicklung und Validierung von automatisierten Fahrfunktionen sowie das Erforschen von Verfahren zur Manöver- und Trajektorienplanung. Hierbei sollen alle verfügbaren Freiheitsgrade und die möglichen „Gangarten“ des Fahrwerks berücksichtigt werden.

Weitere Details zum Projekt finden Sie unter www.omnisteer.de

Kontakt: Marc Zofka

PAKoS - Personalisierte, adaptive kooperative Systeme für automatisierte Fahrzeuge

Ziel im Projekt PAKoS ist ein personalisiertes Adaptionskonzept für die Fahrzeugautomatisierung. Dazu wird aus der Beobachtung des Fahrzeuginnenraums der Fahrerzustand identifiziert und mit einem personalisierten Nutzerprofil kombiniert, um das aktuelle Leistungsvermögen des Fahrers zu beurteilen. Basierend auf dem Nutzerprofil wird die Automatisierung im Fahrzeug personalisiert und angepasst. Das Nutzerprofil ist auf verschiedene Fahrzeuge übertragbar, die Datenhoheit bleibt jedoch immer beim Nutzer.

Zukünftig werden automatisierte Fahrzeuge den Fahrer nicht nur entlasten, sondern zeitweise ganz die Fahrzeugführung übernehmen. Damit entsteht die Notwendigkeit, die Fahrzeugkontrolle zwischen Fahrer und Automation übergeben zu können. Für eine optimale Übergabe der Fahrzeugkontrolle sollen Informationen und Handlungsanweisungen zwischen Fahrer und Fahrzeug als Kooperationspartner über verschiedene Kanäle ausgetauscht werden.

Das FZI beleuchtet im Rahmen dieses Projektes datenschutzrechtliche Aspekte und gibt basierend auf der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) Handlungsempfehlungen für die technischen Partner. Darüber hinaus werden die Herausforderungen in Hinblick auf die Funktionale Sicherheit adressiert, um in Anlehnung an den bestehenden Standard ISO 26262 die neuartigen Funktionen und insbesondere das Adaptionskonzept für die Fahrzeugautomatisierung abzusichern.

Informationen des BMBF: www.technik-zum-menschen-bringen.de/projekte/pakos

Kontakt: Tobias Schürmann

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ReApp - Wiederverwendbare Roboterapplikationen für flexible Roboteranlagen basierend auf ROS Industrial

Im Rahmen des ReApp Projekts verfolgt das FZI das Ziel, semantische Technologien und Beschreibungssprachen in wiederverwendbare "Roboter-Apps" für die geplante industrietaugliche Integrationsplattform verfügbar zu machen, um vor allem auch KMUs bei der Modellierung, Programmierung und dem Deployment von Roboterapplikationen zu unterstützen. Zusammen mit zahlreichen Projektpartnern wie zum Beispiel dem Fraunhofer IPA, KIT, Sick, Ruhrbotics und BMW versucht das FZI mittels ROS Industrial und "Roboter-Apps" die Programmierkosten zu reduzieren und so Robotik mittelstandtauglich zu machen.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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ReTivU - Reales Testen in virtueller Umgebung

Durch die Verknüpfung von virtuellem und realem Fahrversuch können kritische Verkehrsszenarien reproduzierbar getestet und analysiert werden. Das Testfahrzeug bewegt sich dabei auf einer freien Testfläche während dem Fahrer über eine Augmented-Reality Brille eine virtuelle Verkehrsszene visualisiert wird. Das Testen von Assistenzsystemen im realen Fahrversuch ist mit sehr großem Aufwand verbunden. Auch Messdaten und Ergebnisse sind im realen Fahrversuch nur bedingt reproduzierbar. Im virtuellen Fahrversuch hingegen sind Fahrzeug und Sensormodelle idealisiert und bilden die realen Messdaten nur eingeschränkt nach. Insbesondere kann die Komponente Fahrer so wie dessen Reaktion und Verhalten nicht ausreichend modelliert werden.

Kontakt: Marc Zofka

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REVaMP²

Das Verbundvorhaben REVaMP² erforscht eine umfassende Lösung für ein agiles Round-Trip Engineering. REVaMP² zielt darauf ab, die erste umfassende Automatisierungswerkzeugkette und die damit verbundenen ausführbaren Prozesse beim Round-Trip Engineering von Produktlinien (PL) von softwareintensiven Systeme und Services (SIS) zu konzipieren, entwickeln und zu evaluieren

Kontakt: Dipl.-Inform. Sebastian Reiter

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ROS – Komponentenbasierte Softwareentwicklung für die Robotik

ROS – kurz für Robot Operating System ist ein modernes Software-Framework für die schnelle Entwicklung von Roboterkomponenten mit einem hohen Grad an Wiederverwendbarkeit. Das inzwischen weit verbreitete Framework kapselt Funktionalität in einzelnen Paketen, von denen es inzwischen von Treibern für die meiste Hardware bis hin zu oft verwendeten Roboter-Grundfähigkeiten eine große Vielzahl gibt. Mit der ROS-Industrial Initiative wird die Codebasis zudem auch zunehmend für den industriellen Einsatz professionalisiert.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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SAFE4I

Das Ziel des Projekts SAFE4I ist die Beschleunigung des Entwurfs funktional sicherer Software. Dabei werden alle Teile der Software betrachtet, die nötig sind, um kundenspezifische Automatisierungslösungen für Industrie-4.0-Anwendungen zu realisieren. Darunter fallen Automatisierungssoftware, Steuerungssoftware und Firmware. Dieses Ziel soll durch die strikte Trennung der Software-Funktionalität von den Maßnahmen zur Software-Absicherung sowie durch den teilautomatisierten Einbau weiterer Software-Absicherungen erreicht werden.

Kontakt: Frederik Haxel

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SecRec

Der Einsatz von FPGAs für sicherheitskritische Anwendungen ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft, das Sie eine sehr gute Kombination aus Rechenressourcen und Flexibilität bieten. Allerdings bieten diese, aufgrund Ihrer Funktionsweise, eine geringere Resistenz gegen Hardwarebasierte Angriffe als spezialisierte Microcontroller. Dieser Umstand soll im Projekt SecRec angegangen werden, in dem die Rekonfigurationseigenschaften des FPGA dazu genutzt werden um die Implementierung sicherheitskritischer Anwendungen zu verschleiern und damit die Angriffsresistenz zu erhöhen.

Kontakt: Nadir Khan

SecSPS: Plattformunabhängiger Softwareschutz für eingebettete Steuerungssysteme

In der Automatisierungstechnik nehmen Produktpiraterie und Know-How-Diebstahls zum Leidwesen der Hersteller und Benutzer zu. Im Projekt SecSPS werden Methoden zum plattformunabhängigen Softwareschutz eingebetteter Steuerungssysteme erforscht und entwickelt.

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Becker

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SeRoNet - Servicerobotik-Netzwerk

Das Projekt »SeRoNet – Servicerobotik-Netzwerk« mit seiner IT-Plattform zur arbeitsteiligen Entwicklung von Serviceroboter-Lösungen wird die Kosten der Software-Entwicklung für Roboterlösungen deutlich reduzieren. Indem vorhandene Hardware- und auch Software-Komponenten standardisiert und mit interoperablen Schnittstellen versehen werden, sinkt der Integrationsaufwand neuer Lösungen erheblich. Dadurch sollen in Zukunft neue und innovative Roboterlösungen kostengünstig und flexibel eingesetzt werden können.

Kontakt: M.Sc. Georg Heppner

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SiLiSys - Sichere und lizenzierbare heterogene Ein-Chip Systeme

Im Rahmen des Projektes SiLiSys soll ein Schutzmechanismus im Sinne von Lizenzierungsmöglichkeiten für Multicore-Architekturen in Kombination mit FPGAs als System-on-Chip (SoC) Lösungen geschaffen werden. Die Verfügbarkeit von HW-IP und Funktionen soll durch Lizenzierungen freigeschaltet oder auch wieder sicher eingeschränkt werden können.

Dazu sollen im Softwarebereich bereits etablierte Lizenzierungskonzepte auf ihre Eignung hin untersucht und gegebenenfalls auf die besonderen Anforderungen von SoCs übertragen werden. Das Lizenzierungsmanagement soll befähigt werden spezielle Hardwarebeschleuniger, welche als verschlüsselte Bitströme in einem Rekonfigurationsspeicher vorliegen, sicher auf einem SoC zu implementieren und zu lizenzieren, wie es zum Beispiel bei Softwarebausteinen, die als Applikation auf den Prozessorkernen eines SoC‘s ausgeführt werden, durchgeführt werden kann. Ebenso ist zu untersuchen, wie im Falle einer ungültigen oder im Betrieb abgelaufenen Lizenz die Weiterverwendung der entsprechenden HW-IP unterbunden werden kann, ohne das System in einen unsicheren Betriebszustand zu versetzen oder sogar Schäden im Umfeld des SoC zu verursachen.

Kontakt: Stefan Otten

SysKit

Das Projekt SysKit befasst sich mit der umfassenden Betrachtung von Security und Safety Lösungen für Industrie 4.0 Anwendungen und Systemen. Dazu wird ein Entwicklungswerkzeug entwickelt, welches einen durchgängigen Prozess vom Anforderungsmanagement, über die Systemmodellierung hin zu automatisierten Security und Safety Analysen unterstützt. Modellbasierte Entwicklungsmethoden in Kombination mit Bibliotheken für Softwarefunktionen, Hardware-Security-Bausteinen und Systemmodellen sollen eingesetzt werden um die Entwicklungszeiten sicherer I4.0 Systeme zu reduzieren.

Kontakt: Victor Pazmino Betancourt

viEMA – vernetzte, informationsbasierte Einlern- und Ausführungsstrategien für autonome Montagearbeitsabläufe

Im BMWi-Projekt viEMA haben fünf Forschungspartner eine lernende Roboterzelle gebaut, die flexibel an Handarbeitsplätzen aushelfen kann, wenn hohe Stückzahlen anfallen. Die kluge Maschine scannt die Werkstücke, vergleicht sie mit ihrer Teile-Bibliothek und wählt aus einer Griffe-Datenbank eine Greifstrategie aus. Sie kann ohne Programmierkenntnisse eingerüstet werden und braucht keine feste Installation.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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