Gesundheitswesen

Projekte

Adaptives, intuitives Assistenzsystem zur intelligenten Gebäudesteuerung (AICASys)

Im Projekt AICASys geht es darum, Menschen, die im Rollstuhl sitzen, ein autonomes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mithilfe eines autonom agierenden Rollstuhls und einer Eye-Tracking-Brille sollen die Blickmuster der betroffenen Person erkannt und anhand von Kontext-Informationen der Rollstuhl gesteuert, Gegenstände in der Wohnung geschalten, sowie Hilfestellung in bestimmten Situationen geboten werden. Dadurch sollen auch Pflegekräfte und Angehörige bei der Betreuung der betreffenden Person unterstützt werden.

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

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AHEAD – Augmented Hearing Experience and Assistance for Daily life

Das EU Projekt AHEAD hat zum Ziel ältere Menschen im Alltag durch eine Hörbrille zu unterstützen. Dazu werden im Rahmen des Projekts Services entwickelt, die über eine Plattform integriert werden und so ihre Dienste durch Sprache an den Nutzer vermitteln können. Dazu bedarf es einer Infrastruktur, die es ermöglicht, dass Hörbrille und Plattform miteinander kommunizieren und die entsprechenden Services dem Kontext angemessen Hilfestellung leisten können.

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

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ALUMIN – Altersgerechte Unterhaltung, Motivation, und Interaktion

Im Forschungsprojekt Alumin (Altersgerechte Unterhaltung, Motivation, und Interaktion) untersucht das FZI Forschungszentrum Informatik gemeinsam mit dem Münchner Digital-TV Spezialisten TARA Systems den Einsatz von speziell für ältere Menschen entwickelten Fernseh-basierten Unterhaltungs- und Interaktionslösungen.

Kontakt: Dr.-Ing. Bruno Rosales

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AMICA – Autonomy, Motivation & Individual Self-Management for COPD patients

AMICA ist ein Projekt im Rahmen des europäischen AAL Joint Programs „ICT Solutions for Prevention and Management of Chronic Conditions of Elderly People“. Im Fokus des Projekts steht die Verbesserung des Gesundheits- und Versorgungsmanagements von Patienten, die von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD betroffen sind.

Kontakt: Dr. Tim Straub

Assistent

Die steigende Zahl von Pflegebedürftigen wirkt sich auf das Zeitmanagement der professionellen Pflege aus. Mittlerweile wird die Pflegedokumentation auf grundlegende Merkmale reduziert und standardisiert, um Zeit einzusparen. Viele persönliche Informationen, die für eine zielgerichtete Zusammenarbeit bedeutsam sind, gehen über die bisherige leistungsrelevante Dokumentation hinaus. Somit werden individuelle Aspekte, wie beispielsweise der Gemütszustand des Pflegebedürftigen, Vorlieben, oder auch Abneigungen nicht erfasst. Um diese Kluft zu füllen gibt es zahlreiche Applikationen für pflegende Angehörige. Jedoch findet kein ergänzender Informationsaustausch statt. Sämtliche technische Anwendungen für die Dokumentation der Pflege sind entweder nur auf die professionelle, oder die informelle Pflege ausgerichtet. Somit mangelt es an einer technischen Lösung die beide Aspekte miteinander verknüpft.

Das Ziel des Projektes ist deshalb den einfachen Austausch zwischen Angehörigen und professionell Pflegenden zur Betreuungssituation älterer und unterstützungsbedürftiger Personen zu fördern.

Kontakt: Markus Schinle

AUGMENT – Intelligente Brillen als Alltagshelfer

Das BMBF Projekt AUGMENT, das in Kooperation mit der Ruhr Universität Bochum durchgeführt wird, hat zum Ziel, Leitlinien für Augmented Reality Technologien – bezogen speziell auf ältere Menschen – zu definieren. Dazu werden Anwendungsfelder definiert, implementiert und in Labor- und Feldstudien getestet, um so die Vor- und Nachteile von Smart Glasses (wie z.B. Google Glass) auf zu decken und Empfehlungen zu geben, wie AR Technologien Altersgerecht eingesetzt werden können.

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

AuRorA – Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundfertigkeiten

Dieses Projekt konzentriert sich darauf den Menschen durch interaktive, proaktive Roboterverhalten in einem Smart Home bzw. Smart Hotel zu unterstützen und entlasten. Der Roboter dient als realer Avatar, der die Interaktion mit der abstrakten Umgebung leichter und natürlicher macht und motorische Hilfestellungen anbietet. In Abhängigkeit der bereits gelernten Übergangswahrscheinlichkeiten verändert sich das Verhalten des Roboters mit dem Menschen von einem fragenden zu einem informierenden Charakter. Dazu werden die gelernten Verhalten in zwei praxisnahen Szenarien, Gäste empfangen/führen und Kochen, intensiv hinsichtlich der Robustheit und Übertragbarkeit evaluiert.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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Besser leben im Alter durch Technik

Die Fachöffentlichkeit diskutiert seit vielen Jahren über die Auswirkungen der aktuellen demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen auf die Versorgung von alten, kranken und/oder pflegebedürftigen Menschen. Bereits heute stehen zahlreiche Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung, die ältere Menschen bei einer selbständigen Lebensführung unterstützen und damit diese Veränderungen zumindest teilweise abfangen können. Allerdings ist das Wissen über diese Unterstützungsmöglichkeiten bei den Zielgruppen bisher nur gering ausgeprägt. Die Bekanntmachung "Besser leben im Alter durch Technik" des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) setzt hier an. Das FZI baut in diesem Rahmen die nationale Referenzdatenbank für technische Hilfsmittel sowie eine Informationsplattform für den einfachen Zugriff auf das gesammelte Wissen auf: den "Wegweiser Alter und Technik". Darüber hinaus fördert das BMBF die Schaffung einer dezentralen Beratungsstruktur: Derzeit entstehen in 22 Kommunen Beratungsstellen rund um technische Hilfen für ein selbstbestimmtes Leben, die vom FZI begleitet und geschult werden.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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Cardio Angel

Verbesserte Versorgung von Herzinfarktpatienten durch Telemedizin

Kontakt: Dr. Asarnusch Rashid

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easyCare – Technikgestützte Dienstleistungen unterstützen die Pflege

Im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben“ wurden am FZI Lösungen entwickelt, um pflegenden Angehörigen bessere Unterstützung anzubieten. Gleichzeitig entstand eine Software, die Einrichtungen der Sozialwirtschaft und des Gesundheitswesens enger mit ihren Klienten vernetzt. Das FZI-Spin-Off nubedian bringt diese nun auf den Markt.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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Effekte und Nutzen altersgerechter Assistenzsysteme

Im Projekt „Effekte und Nutzen altersgerechter Assistenzsysteme“ (ENAS) wurden praktikable Vorgehensmodelle, Evaluationsmethoden und Werkzeuge für die Entwicklung und Bewertung von altersgerechter Technologien entwickelt. Diese wurden in Form eines Leitfadens mit Best-Practices und Tools für Forscher und Entwickler zur Verfügung gestellt um zielgruppengerechte Nutzenbewertungen zu erleichtern.

Kontakt: Johannes Schneider

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EmAsIn - Emotionssensitive Assistenzsysteme zur reaktiven psychologischen Interaktion mit Menschen

Motivation:

Bipolare affektive Störungen und Demenzen gehen für die Betroffenen mit einem hohen Leidensdruck einher und stellen diese sowie häufig auch deren Angehörige, Behandler und nahestehende Personen im Alltag immer wieder vor große Herausforderungen. Ziel unseres Forschungsprojekts ist es, zu überprüfen, ob sich die bisherigen Behandlungsoptionen durch die Nutzung eines personalisierbaren, kooperativen Assistenzsystems sinnvoll ergänzen lassen. Neben krankheitsbezogenen Situationen soll das neue System daher auch soziale Verhaltensweisen und Hinweisreize in der menschlichen Kommunikation erkennen. Durch eine gezielte Interaktion mit dem Patienten sollen mit Hilfe des Assistenzsystems kritische Situationen positiv beeinflusst und die Lebensqualität der Betroffenen gesteigert werden.

 

Lösungsansatz:

Ziel des Projekts ist es, ein personalisierbares, kooperatives Assistenzsystem für Menschen mit dementieller Erkrankung oder affektiver Störung zu entwickeln. Das Assistenzsystem soll optimal personalisierbar sein, menschliche Kommunikationsgewohnheiten erkennen und daraus emotionale und mentale Zustände ableiten. Darüber hinaus wird ein intuitives Zusammenwirken zwischen Mensch und Technik angestrebt, indem der bisher bei technischen Assistenzsystemen überwiegende reine Informationsaustausch um sozio-emotionale Botschaften auf Basis neuartiger Interaktionskonzepte erweitert wird. Auf diese Weise soll die Nutzerakzeptanz technischer Assistenzsysteme gesteigert und der Einsatz als partnerschaftlicher Begleiter ermöglicht werden.

Kontakt: Timon Bloecher

GeriNetzBW

Ziel des Forschungsprojekts GeriNetzBW ist die Unterstützung und exemplarische Entwicklung lokaler, geriatrischer Versorgungsnetzwerke mit ambulanten, integrierten und stationären Angeboten. Unterstützt durch entsprechende IT-Strukturen soll der Informationsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren in der Versorgung von geriatrischen Patienten verbessert werden.

Hintergrund dieses Projekts ist der ganzheitliche Ansatz der Behandlung, den diese Patientengruppe benötigt. Die Versorgung von geriatrischen Patienten erfordert ein interdisziplinäres Arbeiten der zahlreichen Berufsgruppen (Pflege, Therapeuten, Hausärzte, Fachärzte, Rehaeinrichtungen, Sanitätshäuser) die an der Versorgung beteiligt sind. Häufig findet jedoch kein Austausch untereinander statt oder es mangelt an entsprechenden koordinierenden Stellen (z.B. das Case Management). GeriNetzBW adressiert somit die bislang noch fehlenden, konkreten und vernetzten Konzepte, damit die beteiligten Akteure dieser geriatrischen Netzwerke effizient miteinander arbeiten können.

Dazu soll ein städtisches Versorgungsnetz (Mannheim) als auch ein Netzwerk im ländlichen Bereich (Bad Friedrichshall) exemplarisch aufgebaut, unterstützt und verglichen werden.

Die Ziele des Projekts sind:

  • Aufbau geeigneter Netzwerkstrukturen
  • Prozessentwicklung zur fachlichen Abstimmung der Patienteneinschätzung
  • Unterstützung der Netzwerkarbeit durch gemeinsamen Datenpool
  • Anonymisierte Langzeitarchivierung, Qualitätssicherung, Benchmarking

Förderung: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Kontakt: Johannes Schneider

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HEIKE

Ziel des vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen der Innovationsallianz innBW geförderten Projekts HEIKE ist es neue, technikgestütze Möglichkeiten zu entwickeln, welche die behandelnden Mitarbeiter im Krankenhausumfeld bei Maßnahmen am Patienten unterstützen und dadurch deren Compliance in Bezug auf die Händedesinfektion erhöhen.

Die Grundlage bilden ein mobiler, vernetzter Desinfektionsspender sowie Augmented-Reality-Technik. Die Technologien werden in dem Projekt weiterentwickelt und in einem System integriert, welches automatisch die durchgeführten Handlungen am Patienten erkennt und basierend darauf zusätzliche Informationen zur Verfügung stellt. Schließlich werden die durchgeführten Maßnahmen automatisch im System dokumentiert, was den Verwaltungsoverhead für das operative Personal verringert.

Projektpartner sind das Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM), das Hahn-Schickard Institut in Villingen-Schwenningen, sowie das Hahn-Schickard Institut für Mikroaufbautechnik in Stuttgart. Die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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Hilfreiche Technik in der Praxis

Im Vorgängerprojekt "Bedarfsgerechte technikgestützte Pflege in Baden-Württemberg (Wegweiser Pflege und Technik)" konnte eine rollende Ausstellung aufgebaut werden, die auch nach Projektende gut nachgefragt ist. Die rollende Ausstellung zeigt altersgerechte Assistenzsysteme in einem einer Wohnung nachempfundenen mobilen Showroom. So können vor Ort die verschiedenen Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten demonstriert werden, um gezielt Berührungsängste vor technischen Systemen zu überwinden und deren Akzeptanz zu fördern. Im Projekt "Hilfreiche Technik in der Praxis - Beratung und Schulung von Multiplikatoren in der rollenden Ausstellung" geht es nun darum, Regionen in Baden-Württemberg zu erschließen, in die die rollende Ausstellung bisher nicht kommen konnte. Ferner sollen vor allem Multiplikatoren (wie z. B. Handwerker) erreicht werden. Das Projekt wird unterstützt vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg aus Mitteln des Landes-Baden-Württemberg.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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HoLLiE – Assistenz- und Begleitroboter

Durch die Kombination von robusten, industrienahen Komponenten mit flexiblen Softwaresystemen zur Robotersteuerung und Umwelterfassung kann HoLLiE schnell und zuverlässig die ihr zugewiesenen Aufgaben meistern und so den Menschen im Alltag unterstützen und entlasten.

Kontakt: Dipl.-Ing. Arne Rönnau

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KommmiT

Das Verbundprojekt KommmiT adressiert die Förderung und Stärkung der sozialen und digitalen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der zwischenmenschlichen, generationsübergreifenden Kommunikation älterer Menschen, des Zugangs zu strukturierten Informationen sowie der Ausbau kommunaler und regionaler Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen im Raum Stuttgart.

Innerhalb der Projektlaufzeit wird ein Netzwerk aufgebaut bestehend aus bürgerschaftlich engagierten Alltags- und Technikassistenten, welche zum Einen technikunerfahrenen und älteren Personenkreisen die Barrieren in Nutzung und Handhabung neuer technischer Geräte und Kommunikationsmedien durch z.B. Tablet- Schulungskurse nehmen und zum Anderen hilfebedürftigen älteren Menschen in alltäglichen Tätigkeiten unterstützen sollen. Ergänzt werden diese Alltags- und Technikassistenten durch ein professionelles Dienstleisternetzwerk, koordiniert durch regionale Servicebüros.

Mit Hilfe einer modulare und individualisierbare Tablet- Applikation (App) für ältere Menschen soll außerdem der Zugang zu den entwickelten Versorgungsstrukturen gestärkt werden, um so möglichst lange Autonomie in der eigenen Häuslichkeit gewährleisten zu können.  Die App bietet neben dem Bereich für Kommunikation auch Angebote zur Unterhaltung, umfassende Informationen, Hilfen zur Tagesgestaltung und die Möglichkeit, Dienstleistungen zu bestellen.

Während der Durchführung des Vorhabens wird zwei Nutzergruppen besondere Beachtung geschenkt, welchen bisher in Forschungsprojekten wenig Beachtung bei der Ansprache, Gestaltung der Teilhabe und der Angebotsgestaltung beigemessen wurde. Dazu zählen ältere Menschen, die alleinlebend und überwiegend isoliert leben und ein kleines soziales Netzwerk aufweisen sowie ältere Menschen mit Migrationshintergrund. So sollen mehr Kenntnisse zu bisherig vernachlässigten jedoch bedeutsamen Subgruppen hinsichtlich IT in der Forschung und kommunalen Praxis gewonnen werden.

Kontakt: Johannes Schneider

LIDARsee

LiDARSee ist eines der 10 Siegerprojekte des Wettbewerbs "Light Cares" (Photonische Technologien für Menschen mit Behinderung) welche im Rahmen des Förderprogramms "Photonik Forschung Deutschland" des BMBF gefördert werden.

Ziel des Projekts ist die prototypische Entwicklung einer auf LiDAR-Sensorik basierenden Mobilitätshilfe für Personen mit wesentlicher Sehbehinderung oder Blindheit. Lidar steht für Light Detection and Ranging und bezeichnet ein Verfahren, bei welchem über die Laufzeit eines ausgesendet Lichtstrahl die Entfernung zu Gegenständen bestimmt werden kann. LiDAR-Sensorik findet Einsatz in der Navigation und Umgebungserkennung bei Drohnen, Staubsaugerrobotern oder auch autonom fahrenden Autos.

Im Rahmen des Projekts soll die Sensorik, integriert in einen Hut, Mütze oder eine Brosche in Kombination mit weiterer Sensorik die Umgebung scannen, Hindernisse detektieren und dem blinden Nutzer detaillierte Informationen zum Umfeld über taktiles Feedback geben.

Neben dem FZI Forschungszentrum Informatik sind als assoziierte Partner das FabLab Karlsruhe e.V., das Studienzentrum für Sehgeschädigte am KIT sowie die ELOVIS GmbH beteiligt. Durch Einbindung der Makerszene sollen die Ergebnisse auch nach Ende der Projektlaufzeit für jeden zugänglich und veränderbar sein. Ziel ist es, durch den OpenSource-Gedanken, die im Projekt gesammelten Erkenntnisse im Interesse möglichst vieler Nutzer einzusetzen.

Laufzeit ist der 01.02.2017 bis zum 30.11.2017

Kontakt: Johannes Schneider

MobEDA

Im Rahmen des Projektes MobEDA wird eine Lösung zur mobilen, echtzeitnahen Erfassung des psychophysiologischen Zustands über Elektrodermale Aktivität (EDA) entwickelt. Das angestrebte System, das zusammen mit der movisens GmbH entwickelt wird, besteht aus einem einfach zu benutzenden mobilen Sensorsystem zum belastungsfreien Monitoring von EDA, Online-Klassifikation der EDA in Korrelate emotionaler Erregung, sowie einer emotionsbasierten Mensch-Maschine-Schnittstelle für neuartige Anwendungen der Mensch-Technik-Interaktion. Mit diesem System sollen sowohl Feldstudien unterstützt werden, als auch die Entwicklung von innovativen Coaching-, Therapie- und Dienstleistungskonzepten ermöglicht werden. Das FZI ist in diesem Projekt insbesondere an der Entwicklung geeigneter Algorithmen zur echtzeitnahen Verarbeitung von EDA-Daten unter Alltagsbedingungen sowie der Validierung des Systems beteiligt. 

Kontakt: Johannes Schneider

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MS Nurse

Im Projekt MS Nurse befassten wir uns mit dem Pervasive Computing bei der Behandlung und Therapie von Multiple Sklerose-Patienten.

Kontakt: Dr. Tim Straub

MyUI

MyUI ist ein Forschungsprojekt im Bereich adaptiver Benutzerschnittstellen. Das Ziel ist die Bereitstellung einer Entwicklungsumgebung, die die Entwickler adaptiver Endgeräte und Benutzerschnittstellen unterstützen soll. Ein spezieller Fokus wird dabei auf die Zielgruppe Alternde und Schlaganfall-Patienten gelegt, die nur noch eingeschränkt mit technischen Endgeräten interagieren können. Solche Geräte umfassen z. B. unterhaltungselektronische oder tele-medizinische Geräte oder auch computergestützte Physiotherapieprogramme.

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Notfallerkennung – Integration von AAL-Technik zur Notfallerkennung in die häusliche Umgebung

AAL-Systeme können dazu beitragen, dass ältere Menschen so lange wie möglich ein selbstständiges Leben in der gewohnten Umgebung führen können. Hier kommt es neben einer Orientierung am Bedarf der Nutzer bezüglich Akzeptanz und Bezahlbarkeit auch auf eine enge Kooperation von Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette an, um sinnvolle Geschäftsmodelle zu entwickeln. Aus diesem Grund ist das Ziel des Projekts die Einführung entwickelter AAL-Technik aus den Bereichen Sicherheit und Notfallerkennung in reale Einsatzumgebungen unter Einbindung von Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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OptimAAL

Im BMBF geförderten Projekt optimAAL führt das FZI eine Pilotstudie mit 100 Testhaushalten durch. Ambiente Sensorik wird zur Erfassung von Alltagsaktivitäten und zur Erkennung von Notsituationen eingesetzt.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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PflegeCoDe

Die steigende Zahl von Demenzerkrankungen und die Herausforderungen bei der Versorgung von Menschen mit Demenz hat nicht nur Angehörige und Pflegende für dieses Thema sensibilisiert. Als wichtiges gesellschaftliches Thema, auch für die Zukunft, müssen neue Ansätze für den Umgang mit dieser Erkrankung gefunden werden. Als eines der entscheidenden Themen wurden dabei die Unterstützung der Pflegenden durch geeignete Informationen und ein besseres Verständnis des Verlaufs der demenziellen Erkrankung ermittelt. Diese Informationen helfen bei der Früherkennung der Erkrankung und erste Maßnahmen zur Erhaltung der kognitiven Fähigkeiten sowie intensive Aktivierungsübungen können angebahnt werden.

 

Die kontinuierliche Beobachtung des weiteren Verlaufs der Erkrankung ist dabei ebenfalls wichtig und gibt den Angehörigen und Pflegenden mehr Sicherheit. Auf Basis aktueller Technologien soll darum ein interaktiver elektronischer Coach entwickelt werden, der technische, medizinische und organisatorische Lösungen miteinander verbindet, um den Verlauf einer Demenz von Beginn an positiv zu beeinflussen und für alle Akteure eine weit höhere Lebensqualität zu erreichen. Das hier vorgestellte Projekt PflegeCoDe ist ein Support-System für Angehörige und Pflegende welches über den gesamten Verlauf der Demenz die individuelle Lebenssituation des betroffenen Patienten mittels neuartiger Technologien unterstützt.

Kontakt: Markus Schinle

QuartrBack

QuartrBack ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, 05.15-04.18) gefördert wird. Projektziel ist es, in einem Bürger-Profi-Technik-Mix Technologien aus den Bereichen Ortung und Mobiltelefonie zu entwickeln und für ein ehrenamtliches Helfernetz einzusetzen, um Menschen mit Demenz auch und gerade bei zunehmender Desorientierung ein Mehr an Bewegung zu ermöglichen, Freiheiten zu schaffen, Gesundheit zu fördern und Angehörige zu entlasten. Im Spannungsfeld von den Bedürfnissen nach Sicherheit und dem Anspruch an Teilhabe tauchen Fragen auf, die eine ethische, fachliche und auch rechtliche Diskussion notwendig machen.

Kontakt: Dr. Tim Straub

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ROBINA – Roboterunterstützte Dienste für eine individuelle und ressourcenorientierte Intensiv- und Palliativpflege bei Menschen mit ALS

Die Amyotrophie Lateralsklerose (ALS) ist eine progrediente neurodegenerative Erkrankung, bei der es zu fortschreitenden Lähmungen kommt und die daher eine intensive Unterstützung und Behandlung erfordert. Robotische Assistenzsysteme können in komplexen Pflegesituationen Unterstützung bieten und so die Autonomie und Intimität des Patienten erhöhen.

Im Projekt ROBINA wird ein Durchbruch in der Entwicklung der direkten Mensch-Roboter-Interaktion und Roboterpflege erzielt: eine Kombination von sensibler Roboterhardware mit kraftgeregelten Robotercontrollern des FZI es, feinfühlige Aufgaben wie das Kratzen mit einer Bürste auszuführen.

Kontakt: Christoph Zimmermann

SecoServ2

Ziel von SecoServ2 ist eine sichere und zuverlässige Kommunikations- und Informationsplattform für dynamische Einsatzszenarien im Sicherheitsbereich auf Basis heterogener (Ad-Hoc-) Kommunikationsarchitekturen und mobiler Informationsgeräte zu entwickeln. Einerseits werden über diese Plattform lokale Arbeitsabläufe wie Patientensichtung und -überwachung bei einem Massenanfall von Verletzten und die Lokalisierung organisiert. Zusätzlich ist allerdings auch die Integration nachgelagerter Versorgungsprozesse wie der Transport in Zielkliniken oder der Informationsaustausch mit Stäben und Patientenauskunftstellen vorgesehen.

Kontakt: Johannes Schneider

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Selbstbestimmt & Sicher

Das Projekt Selbstbestimmt & Sicher entwickelt ein integriertes und quartiersbezogenes Vernetzungskonzept für alle an der Pflege beteiligten Akteure. Die konkrete Ansätze sind: die IT-gestützte Vernetzung der Beteiligten über ein regionales Internetportal, die IT-Unterstützung für die Organisation und Koordination kooperativer Pflege, die Integration innovativer häuslicher Monitoringsysteme mit Anbindung an eine Service-Zentrale und die IT-Unterstützung von strukturierter Fallsteuerung (Case Management) zur Optimierung der Versorgung durch die Akteure des Pflegenetzwerkes.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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Simulative Unterstützung bei der Neubauplanung der St. Vincentius-Kliniken gAG

Die St. Vincentius-Kliniken in Karlsruhe befinden sich aktuell in der Planungsphase eines Klinikneubaus, der die auf das Stadtgebiet verteilten Standorte zusammenführen soll. Mit dem Ziel, die zukünftigen räumlichen Gegebenheiten prozessoptimiert gestalten zu können, führt das FZI simulations-basierte Analysen durch, wobei bestehende Prozesse auf das zukünftige Raumlayout projiziert werden. Hierdurch entsteht eine objektive Bewertungsgrundlage zur Identifikation räumlicher Engpässe.

Kontakt: Dr. Boris Amberg

SINQ

Ziel des Projektes ist die Schließung der Informations- und Dienstleistungslücke zwischen der Betreuung und den Bedürfnissen von Patienten für ein selbstbestimmtes Leben. Hierfür wird ein Klienten-Portal im Einklang mit der Rechtsordnung innerhalb des Stadtquartiers Neckarstadt-West in Mannheim erarbeitet, das alle Akteure zusammenbringt. Zusätzliche Informationstechnik, Sensorik und Hausautomation ermöglicht die weitere Unterstützung geriatrischer Patienten in ihren eigenen vier Wänden. Ein anschließender Transfer auf weitere Quartiere bzw. Städte ist geplant. 

Partner hierbei sind der Mannheimer Quartiermanagement e.V., das geriatrische Zentrum der Universitätsmedizin Mannheim, das Institut für Technik der Betriebsführung im DHI e.V., die CAS Software AG, sowie die YellowMap AG.

Kontakt: Christoph Zimmermann

situCare

Ziel des BMBF-Projekts situCare ist es neue Mensch-Technik-Interaktionssysteme und darauf aufbauende pflegerische Versorgungsprozesse und –Strukturen im Bereich der häuslichen (Intensiv-)Pflege zu entwickeln. Dazu werden technische Möglichkeiten zur situativen Unterstützung in Krisensituationen bereitgestellt. Darüber hinaus soll mit Hilfe von IT-gestützten Werkzeugen zu Versorgungssteuerung und -Management die Koordination zwischen den beteiligten Akteuren im Pflegenetzwerk effizienter gestaltet und somit das psychosoziale Wohlbefinden sowohl der pflegenden Angehörigen als auch der Patienten selbst gesteigert werden.

Grundlagen dafür bilden neuartige Möglichkeiten zur Mensch-Technik-Interaktion, wie Augmented-Reality-Technik, ambiente Sensorik und interaktive vernetzte Objekte. Diese Technologien sollen weiterentwickelt und in einem System integriert werden, welches Pflegesituationen selbständig erkennt, den pflegenden Angehörigen situative Hilfestellungen bei der Bedienung von Geräten gibt und die Kommunikation mit den anderen Akteuren im Pflege- und Versorgungsnetz unterstützt.

Projektpartner sind die ViatlAire Group, das Palliativnetz Freiburg, die Nubedian GmbH sowie die Hochschule Furtwangen. Die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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SleepCoach

Schlaf  ist  ein  Grundbedürfnis  des  Menschen  und  Voraussetzung  für  Gesundheit  und  Lebensqualität. Ist  der  Schlaf über längere Zeit gestört, führt dies zu einer reduzierten körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Um Defizite in der Schlafqualität und im Schlafverhalten frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenwirken zu können, entwickelt das FZI im Rahmen  des Projekts SleepCoach zusammen mit der movisens GmbH und dem  Zentrum für Schlafmedizin am Universitätsklinikum Freiburg ein ambulantes System zur Analyse der Schlafqualität und deren Verbesserung durch ursachengerechtes Coaching.

Kontakt: Johannes Schneider

Stroke Angel – Verbesserte Versorgung von Schlaganfallpatienten durch Telemedizin

Stroke Angel ist ein neues System, das nach dem Konzept „Time is Brain“ funktioniert und mit dessen Hilfe die schnelle und kompetente Versorgung von Schlaganfall-Patienten gesichert werden soll. Eine spezielle Software ermöglicht es dabei dem Rettungsassistenten bereits am Notfallort wichtige Informationen über den Patienten in das Gerät einzugeben und diese dann per Funkverbindung an das Zielkrankenhaus zu übermitteln. So kann sich das Ärzteteam im Krankenhaus bereits vor Eintreffen des Rettungswagens optimal auf den Patienten vorbereiten und wertvolle Zeit gewonnen werden.

Kontakt: Dr. Asarnusch Rashid

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TrinkTracker - Assistenzsystem zur Unterstützung adäquater Flüssigkeitsaufnahme in der Pflege

Das Projekt TrinkTracker will für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung bei älteren Menschen sorgen. Dazu wird ein technikgestützter Trinkassistent entwickelt, der neben der automatischen Erfassung und Dokumentation der getrunkenen Flüssigkeitsmenge den Nutzer auch animieren soll, täglich eine ausreichende Menge zu trinken. Das TrinkTracker-System soll somit Sicherheit im Trinkmanagement geben und wird sowohl für die professionelle als auch die häusliche Pflege entwickelt. Es soll die Pflegenden unterstützen und entlasten sowie die Älteren zum ausreichenden Trinken motivieren. 

Kontakt: Christoph Zimmermann

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UniversAAL – der Weg zu intelligenten Wohnumgebungen

universAAL ist ein EU-Forschungsprojekt im 7. Rahmenprogramm, das durch eine technische Infrastruktur älteren Menschen länger ein unabhängiges Leben in ihrer gewohnten Umgebung ermöglichen soll. Hierbei steht eine positiv besetzte Unterstützung im Vordergrund, die nicht nur in Problem- oder Notfallsituationen eingreift, sondern grundsätzlich die Lebensqualität von älteren Menschen verbessert. Ziel ist die Entwicklung einer Referenzarchitektur zur Verknüpfung verschiedener AAL-Lösungsansätze.

Kontakt: Dr. Tim Straub

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Wegweiser Pflege und Technik

Das Projekt Wegweiser Pflege und Technik hat das Ziel, Wissen über innovative Technologien und technologiegestützte Dienstleistungen in der Pflege systematisch zu erfassen und durch Transferaktivitäten in Baden Württemberg in der Fläche in die Anwendung zu bringen. Hierfür sollen eine webbasierte Informationsplattform und eine mobile Ausstellung entwickelt werden.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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xDELIA

Im EU-Projekt xDELIA wird der Einfluss von Emotionen auf das Entscheidungsverhalten an Finanzmärkten untersucht. Hierzu werden Technologien aus dem Bereich der Sensortechnologie und professionelle Spielumgebungen mit experimenteller Wirtschaftsforschung und Psychologie kombiniert, um den Zusammenhang zwischen emotionalen Einflüssen und dem Entscheidungsverhalten festzustellen. Die im Projekt gesammelten Daten werden dazu beitragen, Emotionsregulierung und systematische Fehler bei Entscheidungen von Laien und Profis besser zu verstehen und Werkzeuge zur Unterstützung der Lernprozesse zu entwickeln.

Kontakt: Johannes Schneider

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