Wissen und Informationsdienste

Projekte

Adaptives, intuitives Assistenzsystem zur intelligenten Gebäudesteuerung (AICASys)

Im Projekt AICASys geht es darum, Menschen, die im Rollstuhl sitzen, ein autonomes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mithilfe eines autonom agierenden Rollstuhls und einer Eye-Tracking-Brille sollen die Blickmuster der betroffenen Person erkannt und anhand von Kontext-Informationen der Rollstuhl gesteuert, Gegenstände in der Wohnung geschalten, sowie Hilfestellung in bestimmten Situationen geboten werden. Dadurch sollen auch Pflegekräfte und Angehörige bei der Betreuung der betreffenden Person unterstützt werden.

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

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AIDA-Vis

Ziel des durch das BMBF geförderte Verbundprojekt "AIDA-Vis - AI-basiertes interaktives Empfehlungssystem für komplexe Datenvisualisierungen" ist es ein minimalinvasives, selbstlernendes, interaktives Assistenzsystem zu entwickeln, das Anwender dabei unterstützt, personalisierte Lösungen für anspruchsvolle Fragen der Datenvisualisierung, wie z.B. eine geeignete Darstellungen komplexer raum-zeitlicher Phänomene, zu finden.

Das Empfehlungssystem und das dahinterliegende interaktive Lernsystem werden vom FZI verantwortet und prototypisch mit einem marktgängigen Data-Analytics-Werkzeug verbunden. Zur beispielgetriebenen Anwendungsentwicklung, Demonstration und Evaluation der Projektergebnisse werden zwei Prototypen realisiert, ein öffentliches Visualisierungs-Web-Portal für Open Data und ein Self-Service-BI-Prototyp.

Kontakt: Dr.-Ing. Steffen Thoma

AnyPPA – Anonymous Predictive People Analytics

Ziel des Projekts AnyPPA ist die Entwicklung einer Beschäftigten-freundlichen Software as a Service-Lösung, die es Unternehmen niedrigschwellig und datenschutzkonform erlaubt, fortgeschrittene prädikative Datenverarbeitungsverfahren (Predictive Data Analytics) auf Basis von Beschäftigtendaten aus einer Vielzahl von IT-Systemen  anzuwenden und für die Verbesserung von unternehmerischen Entscheidungen zu nutzen.

Kontakt: Miriam Kloepper

Artification

Ziel des durch das Land Baden-Württemberg geförderte Verbundprojekt Artification ist es gemeinsam mit der Staatsgalerie Stuttgart und der Hochschule der Medien Stuttgart digitale Strategien und Anwendungen zur Erweiterung des Museumserlebnisses zu entwickeln. Dabei steht das Erfahren der Staatsgalerie mittels gamifizierter, mobiler oder locationbasierter digitaler Anwendungen im Zentrum der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Gerade gelegentlichen Museumsbesuchern fällt es häufig schwer, ihre Vorlieben und Interessen bezüglich Kunst zu artikulieren. Um ihnen dennoch ein zielgerichtetes Museumerlebnis zu ermöglichen, entwickelt das FZI im Projekt eine innovative webbasierte Anwendung, die es Interessierten bereits vor ihrem Museumsbesuch ermöglicht, mittels zufällig angebotener Vergleiche ihre relativen Vorlieben zu erkunden - das System generiert dann im Hintergrund automatisch Bildvorschläge, die mit den Interessen des Besuchers übereinstimmen. Die Anwendung baut dabei auf neuesten Forschungsergebnissen bzgl. interaktivem maschinellen Lernen auf, eine noch junge Forschungsdisziplin, die die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI-Systemen durch kontinuierliche Interaktion verbessert und dadurch mit deutlich weniger Aufwand sehr genaue Vorhersagen erzeugen kann.

Kontakt: Dr.-Ing. Steffen Thoma

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ARtSENSE – Augmented RealiTy Supported adaptive and personalised Experience in a museum based oN processing real-time Sensor Events

ARtSENSE zielt auf die Entwicklung eines aktiven Assistenten, der dem Nutzer über die Schulter schaut (physische Welt) und auf jegliche Veränderung im Zustand des Besuchers reagiert (Welt des Nutzers), indem es die Führung entsprechend anpasst (digitale Welt). 

Das Projekt ARtSENSE wird im Rahmen des Programms "Zusammenarbeit" des siebten Forschungsrahmenprogramms (RP7) der Europäischen Kommission gefördert.

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BigGIS

Mit BigGIS soll eine neue Generation von GIS entwickelt und erforscht werden, die mit neuen Mechanismen in vielfältigen Szenarien Entscheidungen auf der Basis großer Mengen an heterogenen Daten besser und schneller unterstützen. Die Neuheit liegt besonders in der integrierten Betrachtung von Zeit und Raum in der Analyse, der Berücksichtigung wesentlich größerer Mengen auch unstrukturierter und unzuverlässiger Datenmengen, und einer durchgehenden Prozessierungspipeline, die neben deskriptiven auch prädiktive und präskriptive sowie visuelle Analysen unterstützt. In den drei Anwendungsfällen „Katastrophenschutz“, „Umwelt“, sowie „Smart City und Gesundheit“ werden prototypische Problemstellungen adressiert und Lösungen erarbeitet sowie empirisch validiert und weiterentwickelt.

Kontakt: Dr. Tim Straub

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BigPro: Einsatz von Big-Data-Technologien zum Störungsmanagement in der Produktion

Ziel des Projektes BigPro ist es, resiliente und reaktive Produktionssysteme durch den Einsatz einer echtzeitfähigen Big-Data-Plattform mit reaktivem und proaktivem Störungsmanagement zu ermöglichen.

Innerhalb des Projektes beschäftigen sich die FZI-Wissenschaftler/innen mit der Konzeption und Umsetzung von Diensten zur reaktiven und proaktiven Störungserkennung sowie zur dynamischen Störungsbehebung.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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Bioökonomie 4.0

Innerhalb des globalen Transformationsprozesses hin zu einer nachhaltigen industriellen Produktion und Energieversorgung nimmt die biobasierte Wirtschaft eine wichtige Rolle ein. Die Forstwirtschaft ist dabei eine tragende Säule der Bioökonomie. Obschon einzelne ökonomisch-ökologische Fragen in der politischen Debatte immer wieder eine Rolle spielen, gibt es praktisch keine relevante gesellschaftliche Diskussion zu Zukunftsfragen einer holzbasierten Bioökonomie. Unser Projekt zielt auf eine breite gesellschaftliche Debatte zu ökologischen und ökonomischen Fragen der Zukunft der Forstbewirtschaftung ab. Ausgangspunkt ist die Idee des Kunstprojekts „terra0“, das mithilfe der Blockchain-Technologie einen Wald sich autonom selbstverwalten lassen möchte.

Kontakt: Jonas Fegert

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C/sells

Die Energiewende führt zu mehr erneuerbaren Energien und Dezentralität. Die sich ergebende größere Vielfalt, die umfassende Partizipation und die höhere Komplexität mit kürzeren Reaktionszeiten erfordern dabei einen tiefgreifenden Umbau der Infrastruktur zur Verteilung und Speicherung von Energie. Zentral ist die spartenübergreifende, intelligente Vernetzung der technischen Elemente sowie der Geschäftsprozesse und Marktmechanismen. Das FZI beteiligt sich in C/sells durch die Ausgestaltung neuer Marktmodelle und die Emanzipation von Liegenschaften zu selbstorganisierenden Zellen.

Kontakt: Dr. Julian Huber

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CloUIT

Das Projekt CloUIT befasst sich mit der Etablierung neuartiger IT-Sourcing-Modelle bei einer Investmentgesellschaft in Frankfurt am Main. Im Kontext einer bereits vollständig ausgelagerten Infrastruktur- und Servicelandschaft rückt die Auswahl neuartiger Service-Angebote und Anbieter zusammen mit Datenschutz und Datensicherheit in den Vordergrund. Die sichere Auswahl und nahtlose Integration neuartiger Dienste in bestehende Infrastrukturen, mit der Option auf einen jederzeitigen Wechsel, erfordert explizite Kenntnisse über die bestehende IT-Risiko-Situation. Diese sollen über die Analyse von Monitoring-Daten mit Methoden des Data-Mining erlangt und aggregiert werden.

Kontakt: Dr. Tim Straub

CoPoT

Ziel des durch das BMBF geförderte Verbundprojekt CoPoT – Connected Power Tools – Verbesserte Sicherheit im Do-it-yourself-Bereich ist es „Power Tools“ zu intelligenten Assistenten weiterzuentwickeln. Die Integration in ein digitales Ökosystem soll die Anwender vollumfassend unterstützen und vor Fehlbedienung schützen. Hierzu wird der Anwender virtuell angeleitet und in der Handhabung unterstützt. Aus einer zentralen Cloud bezieht er die vorgeschlagenen Einstellungen sowie weitere Handlungsempfehlungen. Das „Power Tool“ stellt seine Betriebsparameter automatisch ein, während ein intelligenter Werkzeugkoffer die Ausgangsbasis zur Anleitung der Anwender bildet. Die anonymisiert generierten Messdaten werden zurück an die Cloud gesendet und mit Machine-Learning-Algorithmen für die weitere Optimierung von Betriebsparametern und Anleitungen genutzt. Innerhalb des Projekt-Konsortiums verantwortet das FZI Forschungszentrum Informatik unter anderem die dynamische Verteilung von Berechnungsalgorithmen auf Edge-Geräten sowie die Machine-Learning Algorithmen im Umfeld des Themenkomplex Federated Learning.

Kontakt: Dr.-Ing. Steffen Thoma

Cyberwehr Baden-Württemberg

Ziel der Cyberwehr Baden-Württemberg ist der landesweite Aufbau regionaler Infrastrukturen für die Ersthilfe im Falle eines IT-Sicherheitsvorfalls in kleinen oder mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg. Aktuell befindet sich die Cyberwehr in einer Explorationsphase im Raum Karlsruhe und steht Unternehmen aus dem Stadtgebiet zur Verfügung. Im Rahmen dieser Explorationsphase wird eine Leitstelle samt Hotline eingerichtet. Diese ist über die Rufnummer 0800-CYBERWEHR sieben Tage die Woche an 24 Stunden erreichbar und agiert auf Basis eingehender Anrufe.

Kontakt: Dr. Dirk Achenbach

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DAM4KMU - Digitaler Assistent für das Anforderungsmanagement zur agilen Produktentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Ziel ist es, Methoden und Konzepte zu entwickeln, um das Anforderungsmanagement mit Hilfe eines webbasierten digitalen Assistenzsystems auch für KMU effizienter und prozessintegrierter gestalten zu können. Zum einen soll durch eine semantische Verknüpfung von Anforderungen untereinander sowie mit relevantem Kontext, der (teil-)automatisiert erfasst wird, kann eine ganzheitliche Betrachtung der Anforderungen zu jedem Entwicklungsstatus ermöglicht werden. Darauf aufbauend können Echtzeitanalysen bezüglich der Qualität, Redundanz, Abhängigkeit und Auswirkung auf das gesamte Anforderungsnetz durchgeführt werden. Zum anderen soll der Bediener methodisch und kontextsensitiv bei der Erfüllung der AM-Aufgaben unterstützt werden. So können alle betroffenen Stakeholder aktiv in den Anforderungsmanagementprozess integriert werden, wodurch sich die Qualität der Produkte nachhaltig verbessern wird.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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Data Quality Management im Corporate Financial Controlling

Im Projekt Data Quality Management im Corporate Financial Controlling entwickelt das FZI gemeinsam mit der Bayer AG fortschrittliche analytische Verfahren zur Ableitung von Frühindikatoren für Planfehler bei Finanzplanungen. Basierend auf  robusten Prognosetechniken, neuen  Qualitätsmetriken für Planungsqualität sowie reduzierten, temporalen Bayes-Netzwerken werden hierfür aus Millionen von historischen Planungs- und Planungsrevisionsdaten von diversen Unternehmensbereichen komplexe Regeln identifiziert, um eventuell fehlerhafte Plandaten bereits bei der Anlieferung zu identifizieren und zu validieren.

Kontakt: Prof. Dr. Thomas Setzer

digital@KA

Gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe (Konsortialführer), der ISB AG, der CAS-Gruppe und dem CyberForum konzipiert das FZI Forschungszentrum Informatik im Projekt digital@KA eine mobile Plattform für Karlsruher Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Wissenschaft und Wirtschaft um. Ziel ist es über eine Plattform sowohl hoheitliche Bürgerdienste als auch Angebote aus Vereine und von lokalen Unternehmen zugänglich zu machen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen also in die Lage versetzt werden, sowohl kommunale Bürgerdienste, als auch sonstige von der Stadt Karlsruhe angebotene Dienste (z. B. WebKita oder KA-Feedback) und Angebote kommerzieller Anbieter sowie von gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen über eine einzige App mobil abzuwickeln. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg. Digital@KA wurde zudem als „Bestes Digitalisie­rungsprojekt in Städten und Regionen" beim 18. Bundesweiten eGovernment-Wettbewerb ausgezeichnet.

Kontakt: Dr.-Ing. Sascha Alpers

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Innovative Analytics bei der 1&1 Telecommunication SE

Automatisches Erkennen von Fehlern in Datensätzen

Stetig wachsende Datenmengen im Unternehmen sowie die zunehmende Individualisierung des Marketings sind zwei Haupttreiber des im Mai 2013 gestarteten Projekts mit der 1&1 Telecommunication SE.

Die Ausspielung von kundenindividuellen Kaufempfehlungen auf verschiedenen Kanälen (Online, E-Mail, Telesales, etc.) ist stark abhängig von den Daten. Um mögliche Strukturbrüche in den Datensätzen frühzeitig zu erkennen und so einem Versagen der datengetriebenen Modelle vorzubeugen, wird aktuell ein Reporting für die Änderung von Datensätzen im Zeitverlauf aufgesetzt.

Das FZI hat somit die Aufgabe, neueste Forschungsergebnisse aus verschiedensten Bereichen ins Unternehmen zu integrieren und in die Kooperation einzubringen, um Mehrwert mit datengetriebenen Modellen zu erzeugen.

Kontakt: Alexander Grote

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Intelligente Diagnostik

Bislang ist die visuelle Inspektion der Patienten durch den Arzt eine der wichtigsten Säulen in der Diagnostik von Hauttumoren. Schon heute werden jedoch mehrere zehntausend digitale Fotos mittels KI Methoden klassifiziert, um anschließend einen Diagnosevorschlag auf Basis eines neuen Bildes abzuleiten.
Um die Diagnostik weiter zu verbessern untersucht das FZI im Rahmen des Forschungsprojekts zusammen mit weiteren innBW Instituten wie sich Diagnosevorschläge durch den Einsatz einer höheren Datendichte in den Trainingsdaten verbessern lassen. Im Projekt sollen gezielt neue Datensätze mittels quantitativer bildgebender Verfahren aufgebaut werden, welche eine signifikante Steigerung des Datenumfangs je Bild versprechen. Ziel ist dann, durch die verbesserten KI-Modelle die digitale medizinische Diagnostik von Hauttumoren auf eine neue Stufe zu heben.

Das FZI verantwortet im Projekt insbesondere die Entwicklung der Daten- und Modell-Managementplattform und die Verwaltung der KI-Modelle mit Hilfe eben jener Plattform.

Kontakt: Dipl.-Wirt.Inform. (FH) Christoph Becker

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Klassifikation von Produktstammdaten mittels Semantik (Semantik@IFCC)

Firmen fehlt es nicht an Daten, es fehlt Ihnen an Überblick über Methoden und Modelle der datengetriebenen Entscheidungsunterstützung. In Zusammenarbeit mit der Master Data Management Firma IFCC GmbH liegt der Fokus in diesem Projekt auf zwei Entscheidungsproblemen: 1) die automatische Klassifikation von Stammdaten (z.B. Produkte, Kunden, Werkzeuge) anhand eines gegebenen Klassifikationssystems wie eCl@ss; hierbei werden auch Herausforderungen der Datenqualität, der Multilingualität und von großen Datenmengen berücksichtigt; 2) das automatische Mapping zwischen Elementen eines Klassifikationssystems gegenüber eines anderen Klassifikationssystems. Vielversprechend bei diesen Problemen sind neben allgemeinen Ansätzen zur Automatisierung und Beschleunigung von datengetriebenen Entscheidungsunterstützungsprozessen insbesondere die Berücksichtigung der Semantik von Stammdaten- und Klassenbeschreibungen. Das dadurch verbesserte semi-automatische Management von Stammdaten ist zum Beispiel im Industrie-4.0-Kontext relevant, denn Stammdaten sind eine wichtige Referenzquelle für Produktionsprozesse.

Präsentation von Projektergebnissen auf PasDas Summit 2016: DIZ-Konfigurator: Eine Fallstudie zur Empfehlung von Methoden und Modellen zur automatischen Stammdatenklassifikation mittels Semantik

Kontakt: Dr.-Ing. Dominik Riemer

Konkurrent und Komplementär

Enterprise Social Software (ESS) wird in immer mehr Unternehmen in Deutschland eingesetzt. Sie kann für mehr Partizipation von Mitarbeiter*innen sorgen, birgt gleichsam aber auch Risiken – besonders unter Gesichtspunkten des Beschäftigtendatenschutzes. Die zentrale Forschungsfrage des Projektes lautet: "Wie gestalten sich Strukturen und Prozesse betrieblicher Mitbestimmung angesichts des zunehmenden Einsatzes von digitalen Unternehmens-Plattformen für Partizipation und Kollaboration, insbesondere für Betriebsräte?" Der Fokus wird auf den Einsatz unternehmensinterner Plattformlösungen für Beschäftigtenpartizipation, sogenannte Enterprise Social Software (ESS), gelegt.

Kontakt: Miriam Kloepper

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OCROSS

Im Rahmen des Projekts OCROSS (Open Data Crowd Sensing Service für die einfache Fusion annotierter und schwarmbasierter Massendaten) sollen zum einen große "Trainings-Datensätze" erzeugt und bereitgestellt werden, um die Investitionsschwelle für zukünftige Akteure/Startups zu reduzieren und somit die Grundlage für innovative Lösungen zu schaffen. Außerdem soll die Nutzung dieser Datensätze sowie deren zukünftige Anreicherung über ein Rahmenwerk mit einer angeschlossenen Marktplatzplattform realisiert werden. Teil dieses Rahmenwerks ist auch die Entwicklung von Verfahren zur verbesserten Kombination und Harmonisierung der durch die Crowd gesammelten Daten.

 

Kontakt: Dr. Tim Straub

Open HoLL

Das Projekt Open HoLL verfolgt einen einzigartigen Ansatz: Es verbindet den Gedanken der Open Innovation, also den innovationsfördernden Transfer von Wissen zwischen Unternehmen, mit der realen und virtuellen Forschungsumgebung des FZI House of Living Labs (HoLL). Open HoLL bündelt vorhandene Kompetenzen der Partnerunternehmen des HoLL und anderer Forschungseinrichtungen zentral, um den Wissens- und Technologietransfer unter allen betroffenen Akteuren zu erleichtern. Das Projekt verfolgt das Ziel, relevante Akteure möglichst frühzeitig zu vernetzen und sie in die Entwicklung von Lösungen der digitalen Zukunft miteinzubeziehen.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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progressivKI

Für die Entwicklung zukünftiger KFZ-Elektroniksysteme ist die Unterstützung durch KI-Module unabdingbar, um diese in adäquater Zeit realisieren zu können. Im Projekt progressivKI wird das Ziel verfolgt eine KI-Plattform zu entwickeln, welche den kooperativen Einsatz von KI-Modulen ermöglichen soll. Zu den KI-Modulen zählen auch neue Validierungsmethoden auf KI-Basis. Verschiedene KI-Module sollen mittels der Plattform auf sichere Art und Weise miteinander verbunden werden. So soll ein generalisierter KI-gestützter Entwurfsprozess für Automobilelektronik entwickelt werden, bei dem Entwickler durch KI-gestütztes Feedback und integriertes Domänenwissen bei ihrer Arbeit unterstützt und somit die Effizienz des Entwurfsprozesses insgesamt gesteigert wird.

Kontakt: Dr. Alexander Viehl

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RealMoves

Moderne Fahrzeuge werden serienmäßig mit zahlreichen Sensoren ausgestattet, durch welche der Betriebszustand und zu einem gewissen Grad auch das Umfeld der Fahrzeuge erfasst werden können. In einem Kooperationsprojekt soll geprüft werden, inwiefern eine weitergehende Auswertung dieser Routinemessungen mittels statistischer Auswertung Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der Straßeninfrastruktur erlaubt. Das Gesamtvorhaben umfasst die sensorbasierte Merkmalserfassung, deren Vorverarbeitung, die Datengenerierung zur Funktionsabsicherung, die statistische Auswertung geo-temporaler Daten durch Methoden des statistischen Lernens sowie die Entwicklung der zugrundeliegenden Datenverarbeitungsinfrastruktur.

Kontakt: Stefan Otten

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RealWork

Coworking hat sich längst bewährt – zumindest bei Freelancern, Startups und Kreativen. Gemeinsam mit ganz unterschiedlichen Menschen an einem Ort zu arbeiten, bietet ungeahnte Chancen; auch für Menschen in Normalarbeitsverhältnissen. Aber wie und mit welchen Rahmenbedingungen kann das funktionieren? Die Antwort auf diese Frage soll jetzt das gerade gestartete Projekt „RealWork“ liefern. Untersuchungsraum ist die KielRegion mit den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie der Landeshauptstadt Kiel. Im Laufe von drei Jahren untersuchen die Partner inter 3 - Institut für Ressourcenmanagement aus Berlin und das Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe gemeinsam mit der KielRegion, welche die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Coworking Spaces sind. Dazu gehören auch die Fragen, wie sich durch CoWorking Mobilitätsverhalten und -bedarfe verändern können und unter welchen Voraussetzungen das Konzept Coworking auch für Arbeitgeber/-innen und Mitarbeitende, die bisher nicht mobil arbeiten, gewinnbringend sein kann. Ziel des Projektes ist es, im Jahr 2024 Kommunen in ganz Deutschland einen Leitfaden zur Verfügung zu stellen, der beantwortet, wo, wie und unter welchen Bedingungen Coworking und Coworking Spaces nachhaltig funktionieren

Kontakt: Wolfgang Badewitz

ReApp - Wiederverwendbare Roboterapplikationen für flexible Roboteranlagen basierend auf ROS Industrial

Im Rahmen des ReApp Projekts verfolgt das FZI das Ziel, semantische Technologien und Beschreibungssprachen in wiederverwendbare "Roboter-Apps" für die geplante industrietaugliche Integrationsplattform verfügbar zu machen, um vor allem auch KMUs bei der Modellierung, Programmierung und dem Deployment von Roboterapplikationen zu unterstützen. Zusammen mit zahlreichen Projektpartnern wie zum Beispiel dem Fraunhofer IPA, KIT, Sick, Ruhrbotics und BMW versucht das FZI mittels ROS Industrial und "Roboter-Apps" die Programmierkosten zu reduzieren und so Robotik mittelstandtauglich zu machen.

Kontakt: Dr.-Ing. Arne Rönnau

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ReKoNeT

Im Rahmen des Verbundprojekts ReKoNeT werden Unternehmen eines Netzwerks – insbesondere KMU – befähigt das Netzwerk ganzheitlich zu betrachten und gemeinsam im Sinne eines Systemoptimums zu agieren. Hierfür werden Industrie 4.0 Konzepte unter Berücksichtigung von ökonomischen, sicherheitstechnischen und datenschutzrechtlichen Aspekten zu digitalisierten Kollaborationstools weiterentwickelt.

Kontakt: Wolfgang Badewitz

SaDaaS – Erfolgsbasiertes Pay-per-Use: Bezahlt werden nur erfolgreich ausgeführte Dienstleistungen

Herkömmliche Abrechnungsverfahren für Dienstleistungen, die als Online-Service über das Internet bereitgestellt werden, gehen davon aus, dass die eingekaufte Dienstleistung nach dem Auslösen störungsfrei bis zum Ende ausgeführt wird. Am FZI wurde ein Modul für Internet-Abrechnungssysteme entwickelt, das den korrekten Transaktionsablauf überwacht. Abgebucht werden nur erfolgreich ausgeführte Leistungen.

Kontakt: Natalja Kleiner

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SEAMLESS - Simulationsgestützte, assistenzsystem-basierende Engineering- und Maintenance-Dienstleistungen für Lean Aftersales-Services

Produkte, Prozesse und Dienstleistungen werden zunehmend miteinander zu intelligenten Dienstleistungen (Smart Services) verknüpft und entsprechend „veredelt“. Eine zentrale Bedeutung kommt hierbei dem Internet als vernetzende Infrastruktur zu: Sowohl bei IT-Anbietern als auch bei IT-Anwendern eröffnen internetbasierte Dienstleistungen große Wachstumspotenziale für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen.

Beispielsweise führen internetbasierte Dienstleistungen zu Betriebsoptimierungen von Anlagen durch neue Wissensplattformen und zur Virtualisierung von IKT-Infrastrukturen. Ziel des BMBF-Förderschwerpunkts ist die Entwicklung und Erprobung von innovativen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen, die aus der konsequenten Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette hervorgehen. Im Fokus stehen flexible wie skalierbare Assistenzsysteme, auf Basis von Augmented und Virtual Reality. Damit können deutsche Unternehmen neue Smart Services - gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und Nutzern - generieren, um sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Kontakt: Janek Bender

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Sensorium 4.0

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ein universell anwendbares modulares Ortungs- und Interaktionssystem zu entwickeln, um Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) basierte Anwendungen zu unterstützen und hohe Ansprüche an Latenz, Präzision und Zuverlässigkeit bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems zu ermöglichen. Diese Daten dienen der Steuerung von kontextsensitiven Events in der Realität als auch in VR- und AR-Umgebungen. Unter der Lokalisierungsinformation ist nicht nur eine genaue Ortung des Objekts (z.B. Personen, Fahrzeuge, Roboter), sondern ebenso die Ausrichtung und Beschleunigung zu verstehen. Zudem sollen die, über Sensormodule erfassten Statusdaten der Objekte und Subjekte in aufbereiteter Form in die Analyse einfließen und entsprechend an das Gesamtsystem weitergegeben werden. Die Herausforderung besteht darin, Sensor- und Tracking-Systeme modular, in der Größe frei skalierbar zu gestalten und trotzdem die Verarbeitung aller Daten in Echtzeit zu gewährleisten.

Kontakt: Matthias Jaenicke

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SeRoNet - Servicerobotik-Netzwerk

Das Projekt »SeRoNet – Servicerobotik-Netzwerk« mit seiner IT-Plattform zur arbeitsteiligen Entwicklung von Serviceroboter-Lösungen wird die Kosten der Software-Entwicklung für Roboterlösungen deutlich reduzieren. Indem vorhandene Hardware- und auch Software-Komponenten standardisiert und mit interoperablen Schnittstellen versehen werden, sinkt der Integrationsaufwand neuer Lösungen erheblich. Dadurch sollen in Zukunft neue und innovative Roboterlösungen kostengünstig und flexibel eingesetzt werden können.

Kontakt: M.Sc. Georg Heppner

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SLA@SOI

Im Projekt SLA@SOI wurde erforscht, wie Qualitätseigenschaften von IT-Diensten bei der Konstruktion Service-orientierter Architekturen systematisch sichergestellt und im Betrieb überwacht werden können. Das FZI steuerte Verfahren zur Qualitätsvorhersage beim Software-Entwurf bei, integrierte die Vorhersage in die entstandene SLA-Plattform und schuf neue Methoden für die Qualitätsplanung bei der Dienstkomposition

Kontakt: Dipl.-Inform. Jörg Henß

SLAPMAN

Im von der EU geförderten Projekt "SLAPMAN - Streaming Language Processing in Manufacturing", das Teil des ersten Open Calls des European Language Grids (ELG) ist, entwickelt das FZI Software-Artefakte mit dem verschiedenste ELG-Komponenten angebunden und ihre Funktionalität mittels Few-Shot-Learning auf selten gesprochene Sprachen erweitert werden kann. In der Produktion sind (semi-) strukturierte Textdaten ein häufig unterschätzter, aber wichtiger Eckpfeiler für die Verfolgung der Produkt- und Prozessqualität. SLAPMAN entwickelt aus diesem Grund neuartige Verfahren für die industrielle Textanalyse in Form von skalierbaren und wiederverwendbaren Microservices, die von Domänenexperten leicht orchestriert werden können. Hierbei können Anomaliemuster für die Qualität leicht mittels grafischer Oberfläche definiert werden, wodurch beispielsweise Maschinenzustände und Fehlerprotokolle überwacht werden können. Die Projektergebnisse werden als Open Source online gestellt und in die Open Source IIoT-Toolbox Apache StreamPipes integriert.

Kontakt: Dr.-Ing. Steffen Thoma

SmartCheck-RZ

Ziel des Projektes SmartCheck-RZ ist es die energieeffiziente Planung von Rechenzentren (RZ) zu unterstützen. Die RZ’s stehen heute unter dem kontinuierlichen Zwang zur Steigerung ihrer Effizienz und Verbesserung ihrer Infrastruktur. Dies betrifft nicht nur die Erhöhung der Rechenleistung, die Verbesserung der Verfügbarkeit und die Erhöhung der Speicherkapazität, sondern trifft auch auf Maßnahmen zur Reduktion von Energie- und Wartungskosten.
Hier setzt das Projekt an, welches zum Ziel die Entwicklung eines Frameworks hat, das bei Neu- und Umplanung  von Rechenzentren die Energieeffizienz der eingesetzten Klima-Technologien in Abhängigkeit der konkreten Anforderungen und Kontextinformationen evaluiert und verbessert.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

VIRTUS

Das BMBF geförderte Projekt VIRTUS erforscht Virtual Reality Tools zur analogen und digitalen Partizipation in räumlichen Stadtentwicklungsprojekten. Aktuelle Bürgerbeteiligungsformate in der Stadtplanung wie Bürgerwerkstätten und Raumerkundungen setzen auf die Anwesenheit von Teilnehmenden und schließen Personen aus, die verhindert sind oder aufgrund physischer Barrieren nicht teilnehmen können. Auch durch die Covid-19 Pandemie steigt die Nachfrage nach digitalen Partizipations- und Dialogformaten die Baupläne für alle Beteiligten greifbar machen. VIRTUS ist eine kommunikative Echtzeit-Partizipationsplattform. Sie setzt Virtual-Reality (VR) und Extended-Reality (XR)-Applikationen ein, um vor Ort sowie digital die Stadträume und 3D-Modelle für Bürger*innen erlebbar zu machen und Räume für persönliche Interaktion zu schaffen. Bürger*innen können an analogen VR-Führungen teilnehmen, oder dies bequem von zu Hause aus tun.

Mit digitalen räumlichen Erkundungen können Planende Plangebiete vorstellen, städtebauliche Entwürfe präsentieren oder Variantendiskussionen mit den Beteiligten führen.

 

Das Ziel von VIRTUS ist ein crossmedial immersives Partizipationsdesign zu erproben und zu erforschen, mit dem möglichst viele Teilnehmende erreicht werden. In enger Zusammenarbeit mit World of VR GmbH und Zebralog GmbH & Co. KG erarbeitet das FZI im Projekt VIRTUS durch Echtzeit-VR Erweiterungen für bestehende On- und Offline-Dialogformate und Beteiligungsprozesse mit Blick auf Reichweite, Entscheidungsqualität und Inklusion.

 

Kontakt: Jonas Fegert

Wegweiser Pflege und Technik

Das Projekt Wegweiser Pflege und Technik hat das Ziel, Wissen über innovative Technologien und technologiegestützte Dienstleistungen in der Pflege systematisch zu erfassen und durch Transferaktivitäten in Baden Württemberg in der Fläche in die Anwendung zu bringen. Hierfür sollen eine webbasierte Informationsplattform und eine mobile Ausstellung entwickelt werden.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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xDELIA

Im EU-Projekt xDELIA wird der Einfluss von Emotionen auf das Entscheidungsverhalten an Finanzmärkten untersucht. Hierzu werden Technologien aus dem Bereich der Sensortechnologie und professionelle Spielumgebungen mit experimenteller Wirtschaftsforschung und Psychologie kombiniert, um den Zusammenhang zwischen emotionalen Einflüssen und dem Entscheidungsverhalten festzustellen. Die im Projekt gesammelten Daten werden dazu beitragen, Emotionsregulierung und systematische Fehler bei Entscheidungen von Laien und Profis besser zu verstehen und Werkzeuge zur Unterstützung der Lernprozesse zu entwickeln.

Kontakt: Christoph Zimmermann

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