Produktion und Logistik

Projekte

KarAMeL³

Das Karlsruhe Applied Machine Learning Living Lab (kurz KarAMeL³) hat das Ziel, Wissen im aktuellen Forschungsfeld des Maschinellen Lernens und dessen praktischer Anwendung zu vermitteln. Im Rahmen von Abschlussarbeiten, studienbegleitenden Praktika, regelmäßigen Workshops und bei außeruniversitären Wettbewerben können Studenten praktisches Wissen im Bereich des Maschinellen Lernens in verschiedenen Anwendungsfeldern erlangen. Zusätzlich werden Hands-On Workshops zur Qualifikation von zukünftigen Fachkräften in aktuellen Bereichen des Maschinellen Lernens wie beispielsweise dem Deep Learning durchgeführt.

Kontakt: Dipl.-Inform. Michael Weber

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autoSWIFT

Das vom BMBF geförderte Projekt autoSWIFT erforscht und entwickelt Methoden und Werkzeuge zur Schaffung einer Infrastruktur, um die Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungskette bei der Automobilentwicklung signifikant zu verbessern.
Ziel ist es, innovative und hochqualitative Fahrzeugkomponenten auf Basis neuster Fertigungstechnologien früher und passgenauer als bisher marktreif bereitstellen zu können.
Innerhalb dieses Projekt werden Methoden und Werkzeuge für die applikationsspezifische Technologiebewertung der Automotive-Eignung zukünftiger und in Entwicklung befindlicher Halbleitertechnologien entwickelt. Die entwickelten Methoden und Werkzeuge ermöglichen eine durchgängige, verzahnte, domänenübergreifendende Entwicklung und Optimierung von zukünftigen Applikationen und Technologien.

Kontakt: Dr. Alexander Viehl

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BigPro: Einsatz von Big-Data-Technologien zum Störungsmanagement in der Produktion

Ziel des Projektes BigPro ist es, resiliente und reaktive Produktionssysteme durch den Einsatz einer echtzeitfähigen Big-Data-Plattform mit reaktivem und proaktivem Störungsmanagement zu ermöglichen.

Innerhalb des Projektes beschäftigen sich die FZI-Wissenschaftler/innen mit der Konzeption und Umsetzung von Diensten zur reaktiven und proaktiven Störungserkennung sowie zur dynamischen Störungsbehebung.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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Broker für Dynamische Produktionsnetzwerke (DPNB)

Im Maschinen- und Anlagenbau kommt es häufig zu Nachfrageschwankungen und volatilen Marktbedingungen. Um diese beherrschbar zu machen, wird im Rahmen des Forschungsprojekts DPNB eine Online-Plattform entwickelt, die Anbieter und Nachfrager kurzfristiger Produktions-, Montage- und Transportkapazitäten zusammenbringt und so eine agile und strukturflexible Supply Chain ermöglicht. Beispielsweise können dann Hersteller von Produktionsanlagen die Plattform als „offenes“ System nutzen, um ihren Kunden damit Zugang zu Lieferketten anderer Unternehmen zu erleichtern. Aber auch als „geschlossenes“ System kann die Plattform Unternehmen beim effizienten Management des eigenen Zuliefernetzwerks unterstützen.

Das FZI Forschungszentrum Informatik leistet Beiträge zur Modellierungsumgebung für maschineninterpretierbare Daten, zur Echtzeit-Dateninfrastruktur und zum Entwurf von mathematischen Modellen und Algorithmen zur Abstimmung von Angebot und Nachfrage.

Kontakt: Dr. David Sayah

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CAMiROB

Das Projekt CAMiROB verfolgt das Ziel der Entwicklung eines KMU-gerechten CAM-integrierten Leit- und Steuersystems für Robotik-betriebene Bearbeitungszellen. Dabei steht der Einsatz einer virtuellen Fabrik und die Optimierung der Prozessparameter mit Hilfe von Maschinellem Lernen für das FZI im Vordergrund.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Produktionsforschung" gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Kontakt: Simon Fritz

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Clou – Closed Loop Engineering für effiziente Umplanungen im Anlagen- und Maschinenbau

Ziel des Forschungsprojekts ist die Erprobung einer durchgängigen Closed-Loop-Engineering-Prozesskette für die Digitale Fabrik zusammen mit der Firma CONTACT Software. Dabei wird die Digitale Fabrik durch einen Digitalen Zwilling mit der realen Welt verknüpft.

Kontakt: Janek Bender

DIALOG – Feedback-unterstütztes Anforderungsmanagement

Das vom BMBF im Rahmen des Themenfeldes „Management und Virtualisierung der Produktentstehung“ geförderte Verbundprojekt DIALOG wurden Methoden zur effizienteren Zusammenführung der Kunden- und Herstellersicht in der Vorvertragsphase entwickelt. Der hierbei verfolgte PLM-basierte Ansatz überbrückt die in den Firmen noch immer isoliert betrachteten CRM- und PDM-orientierten Modelle und Prozesse, auf Basis eines um den Produktnutzungskontext erweiterten Produktmodells, das durch jeden Auftrag ein virtuelles Geschäftsobjekt erstellt. Dieses ermöglicht über entsprechende Feedback-Objekte ein strukturiertes Erfassen von Erfahrungswissen aus den Kunden-Hersteller-Interaktionen während des Produktlebenslaufs und ihrer konsequenten Berücksichtigung im Anforderungsmanagement.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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efeuCampus Bruchsal

Im von der europäischen Union und dem Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekt für urbane und autonome Güterlogistik efeuCampus in Bruchsal entwickeln die Projektpartner intelligente Güterlogistik auf der letzten Meile. Ziel sind Lösungen für eine Ver- und Entsorgung innerhalb eines Stadtgebiets mittels autonomer, elektrisch angetriebener Lieferroboter.

Das FZI entwickelt auf dem Testareal IT-Lösungen für die Interaktion zwischen den Nutzern, den autonomen Fahrzeugen und dem Zentrallager sowie für das Energiemanagement der Zustellfahrzeuge. Zudem forscht das FZI zu rechtlichen Fragen aus den Bereichen Straßenverkehrsrecht, Zulassungsrecht, Haftungsrecht und Datenschutzrecht.

Kontakt: Dr. Boris Amberg

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ELBA4KMU

Zur verstärkten Nutzung der Wandlungsfähigkeit im Werkzeug- und Formenbau fehlt es heute an geeigneten Lösungen. Ziel des Projektvorhabens ist daher die Kopplung zwischen den Systemen der Planung und Auftragsabwicklung sowie Betriebsmittelverwaltungssystemen, die in der diskreten Fertigung bei KMU derzeit noch nicht vorhanden ist. So soll ein PLM-integriertes Asset Management System am Beispiel des Werkzeugbaus erweitert werden. Mittels einer auftragsbezogenen Erfassung und Bewertung von Betriebsmittel- und Prozessdaten soll eine effizientere und lebenszyklusoptimierte Planung und Bereitstellung wandlungsfähiger Betriebsmittel ermöglicht werden.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

FLUIT: Sicherheit für vernetztes Flugverkehrsmanagement

Das Projekt hat zum Ziel, die IT-Sicherheitslage in der Flugsicherung nachhaltig zu verbessern und die Absicherung von Flugsystemen gegenüber gezielten Angriffen voranzutreiben. Dazu entwickeln die Projektpartner einen Katalog von Sicherheitskriterien, Best Practices, Methoden und Standardvorgehensmodellen, die als Grundlage für ein internationales Standardisierungsvorhaben dienen können.

Kontakt: Dipl.-Inform. Jochen Rill

FURNeCorp

Das Projekt FURNeCorp, bestehend aus Verbänden, IT-Dienstleistern sowie Industrie- und Handelsunternehmen der Möbelbranche, entwickelt IT-gestützte Methoden für die B2B-PLM-Integration sowie den Feedback-Datenaustausch zwischen Wertschöpfungspartnern der Branche. Ziel ist es, die eBusiness-Kompetenz von KMU in der Möbelbranche zu stärken und eine optimierte Abwicklung von kundenbezogenen inner- und zwischenbetrieblichen eBusiness-Prozessen durch die Nutzung von eStandards zu ermöglichen. Das Projekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital“ vom BMWi gefördert wird.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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Innovationspartnerschaft mit der Lufthansa Cargo

Im Rahmen einer Innovationspartnerschaft bearbeitet, analysiert und bewertet das FZI aktuelle Fragestellungen der Lufthansa Cargo AG nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen.  Gemeinsam mit Doktoranden und Studierenden verfolgt das FZI dabei das Ziel, Methoden und Erkenntnisse interdisziplinärer Forschung in die verschiedenen Bereiche der Lufthansa Cargo AG zu transferieren.

Die Themengebiete decken dabei ein weites Spektrum des Forschungsbereichs IPE und verschiedene Bereiche bei der Lufthansa Cargo AG ab, von logistischen und ökonomischen Fragestellungen (Packplanung, Netzwerkplanung, Pricing) bis hin zu IT-Themen, wie IT-Sicherheit.

Kontakt: Anna Hess

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InsightProducts

InsightProducts - Umsetzbare Erkenntnisse über die Bereitstellung von Produktdienstleistungen

Um qualitative Produktdaten zu erheben, ist eine wohl überlegte Auswahl an Sensorik erforderlich. Diese muss an die Produktinfrastruktur und -Konfiguration angepasst werden, sowie auch die Umgebungsbedingungen im Betrieb berücksichtigen. Zur Unterstützung von Unternehmen bei diesem Vorhaben, haben Sirris aus Belgien, das Forschungszentrum Informatik (FZI) und Hahn-Schickard das Verbundforschungsprojekt InsightProducts - Actionable Insights into Product Service Delivery im Rahmen von CORNET gestartet.

Da Sensorik, IoT und Big Data für das Flottenmanagement zunehmen, sowie vermehrt vorausschauende anstatt präventiver Instandhaltung zum Einsatz kommen, wird das Wachstum des Marktes für Maschinenzustandsüberwachung weiter ansteigen. Robuste Techniken zur Echtzeitüberwachung, zur frühzeitigen Erkennung von Fehlern und zur Reduzierung von Ausfallzeiten, zur Erhöhung der Zuverlässigkeit sowie zur flexiblen Wartungsplanung sind notwendig, um der steigenden Komplexität in den Bereichen der Fertigung, Automotive, Energie und Medizintechnik, Herr werden zu können.

Das Projekt InsightProducts hat die Verbesserung digitaler Produkte zum Ziel und fokussiert sich auf die Analyse von Lösungen zur industriellen Zustandsüberwachung mit dem besonderen Augenmerk auf Systemarchitektur, Sensorik, produktinterne Intelligenz, Kommunikation und Datenerfassung.

Kontakt: Dr. rer. nat. Sebastian Reiter

ISABEL – Innovativer Serviceroboter mit Autonomie und intuitiver Bedienung für effiziente Handhabung und Logistik

Zusammen mit den Projektpartnern KUKA, Infineon, macio, Celisca und dem Fraunhofer IFF werden im Rahmen des BMBF-Projekts ISABEL Serviceroboter für das Anwendungsfeld Materiallogistik und Handhabung entwickelt, die im Gegensatz zu herkömmlichen fahrerlosen Transportsystemen mittels ihrer Manipulatoren in der Lage sind, Produkte autonom aufzunehmen, abzulegen bzw. in Bearbeitungsmaschinen einzulegen und zu entnehmen.

Kontakt: Dr.-Ing. Arne Rönnau

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LieferBot-E

Ziel des durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojekts LieferBot-E ist die Konzeption und Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts zur Realisierung der automatisierten Ver- und Entsorgung städtischer Quartiere durch eine frei umlaufende Flotte autonomer Elektrofahrzeuge. Die LieferBot-E Flotte besteht aus autonomen Zustellfahrzeugen sowie mechatronischen Paketbriefkästen im Quartier.

Kontakt: Katharina Glock

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Logistikoptimierung für die PTV Group

Bereits seit dem Jahr 2007 entwerfen und implementieren FZI-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler im Direktauftrag für die PTV Group Planungs- und Optimierungsverfahren rund um die Touren- und Gebietsplanung, entwickeln sie weiter und halten sie auf dem aktuellen Stand der Forschung.

Ziel der Kooperation ist es bis heute, praxistaugliche Planungs- und Optimierungsverfahren für die Logistik zu entwerfen und zu entwickeln. Schwerpunktmäßig konzentriert man sich auf heuristische Verfahren, die zum Beispiel für die Planung von Transporttouren oder Vertriebsgebieten eingesetzt werden, und die in der Lage sind, eine Vielzahl an Anforderungen aus der täglichen Praxis der PTV-Kunden zu berücksichtigen.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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LOKI – Luftgestützte Observation kritischer Infrastrukturen

Ziel des BMBF-geförderten Projekts LOKI ist die Entwicklung eines interdisziplinären System zur schnellen und zuverlässigen luftgestützten Lageerkundung nach Erdbeben. Ein zentraler Schwerpunkt ist die zeitnahe Übersicht und detaillierte Erfassung der Schäden an kritischen Infrastrukturen, wie z.B. Lifelines (Brücken und Straßen), Gesundheitseinrichtungen und öffentlichen Einrichtungen (z.B. Schulen). Das FZI entwickelt hierfür echtzeitfähiger Koordinationsmechanismen für Drohnen-Flotten zur zielgerichteten Erfassung großer Gebiete.

Kontakt: Katharina Glock

Optimierung der Stahlproduktion für Dillinger

Die Stahlproduktion ist durch eine große Diversität an teils verflochtenen Planungsproblemen gekennzeichnet. Diese sind Gegenstand einer langjährigen Forschungskooperation zwischen dem FZI Forschungszentrum Informatik und der AG der Dillinger Hüttenwerke. Aktuell werden in verschiedenen Forschungsprojekten Fragen im Bereich der Pack- und Zuschnittoptimierung, der Kapazitätsplanung und der Intralogistik wissenschaftlich aufgearbeitet.

Ziel der Forschungskooperation ist die Entwicklung von Planungsverfahren unter Berücksichtigung von praxisrelevanten Anforderungen einer integrierten Stahlproduktion und deren Implementierung in Entscheidungsunterstützungstools mittels moderner Software-Technologien.

Kontakt: Dr. David Sayah

ProProtect

Ziel des Projektes ist es, im Desktop-Computing existierende Lösungen zum Software-Schutz auf den Bereich der Produktion zu übertragen, um den Anforderungen des Anlagen- und Maschinenbaus nach einen durchgängigen Schutz vor den Gefahren der Produktpiraterie entsprechen zu können. Dies betrifft sowohl das Erschweren des Nachbaus von Maschinen und Komponenten, die mit komplexen Software-Funktionen ausgestattet sind, als auch die Abwehr von Methoden oder Verfahren, die auf das nicht autorisierte Kopieren und Nutzen von aufwändigen Maschinensteuerungsprogrammen zur Herstellung von geklonten Produkten abzielen.

Kontakt: Victor Pazmino Betancourt

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proveit40

Im Projekt "proveit40" geht es um die Entwicklung einer IT-Lösung zum echtzeitnahen Störungsmanagement in intermodalen Transportnetzwerken der Robert Bosch GmbH. Dazu werden die im öffentlich geförderten Vorgängerprojekt "ProveIT" erarbeiteten Konzepte weiterentwickelt und an die spezifischen Anforderungen von Bosch angepasst. Ziel der Kooperation ist es, die Lösung für den Produktiveinsatz bei Bosch vorzubereiten und gemeinsam weltweit auszurollen.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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ReApp - Wiederverwendbare Roboterapplikationen für flexible Roboteranlagen basierend auf ROS Industrial

Im Rahmen des ReApp Projekts verfolgt das FZI das Ziel, semantische Technologien und Beschreibungssprachen in wiederverwendbare "Roboter-Apps" für die geplante industrietaugliche Integrationsplattform verfügbar zu machen, um vor allem auch KMUs bei der Modellierung, Programmierung und dem Deployment von Roboterapplikationen zu unterstützen. Zusammen mit zahlreichen Projektpartnern wie zum Beispiel dem Fraunhofer IPA, KIT, Sick, Ruhrbotics und BMW versucht das FZI mittels ROS Industrial und "Roboter-Apps" die Programmierkosten zu reduzieren und so Robotik mittelstandtauglich zu machen.

Kontakt: Dr.-Ing. Arne Rönnau

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ReKoNeT

Im Rahmen des Verbundprojekts ReKoNeT werden Unternehmen eines Netzwerks – insbesondere KMU – befähigt das Netzwerk ganzheitlich zu betrachten und gemeinsam im Sinne eines Systemoptimums zu agieren. Hierfür werden Industrie 4.0 Konzepte unter Berücksichtigung von ökonomischen, sicherheitstechnischen und datenschutzrechtlichen Aspekten zu digitalisierten Kollaborationstools weiterentwickelt.

Kontakt: Wolfgang Badewitz

SEAMLESS - Simulationsgestützte, assistenzsystem-basierende Engineering- und Maintenance-Dienstleistungen für Lean Aftersales-Services

Produkte, Prozesse und Dienstleistungen werden zunehmend miteinander zu intelligenten Dienstleistungen (Smart Services) verknüpft und entsprechend „veredelt“. Eine zentrale Bedeutung kommt hierbei dem Internet als vernetzende Infrastruktur zu: Sowohl bei IT-Anbietern als auch bei IT-Anwendern eröffnen internetbasierte Dienstleistungen große Wachstumspotenziale für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen.

Beispielsweise führen internetbasierte Dienstleistungen zu Betriebsoptimierungen von Anlagen durch neue Wissensplattformen und zur Virtualisierung von IKT-Infrastrukturen. Ziel des BMBF-Förderschwerpunkts ist die Entwicklung und Erprobung von innovativen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen, die aus der konsequenten Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette hervorgehen. Im Fokus stehen flexible wie skalierbare Assistenzsysteme, auf Basis von Augmented und Virtual Reality. Damit können deutsche Unternehmen neue Smart Services - gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und Nutzern - generieren, um sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Kontakt: Janek Bender

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SeRoNet - Servicerobotik-Netzwerk

Das Projekt »SeRoNet – Servicerobotik-Netzwerk« mit seiner IT-Plattform zur arbeitsteiligen Entwicklung von Serviceroboter-Lösungen wird die Kosten der Software-Entwicklung für Roboterlösungen deutlich reduzieren. Indem vorhandene Hardware- und auch Software-Komponenten standardisiert und mit interoperablen Schnittstellen versehen werden, sinkt der Integrationsaufwand neuer Lösungen erheblich. Dadurch sollen in Zukunft neue und innovative Roboterlösungen kostengünstig und flexibel eingesetzt werden können.

Kontakt: M.Sc. Georg Heppner

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SiLKe

Seit Juni 2019 beschäftigt sich das FZI als Teil des vielschichtigen SiLKe-Konsortiums mit der Verbesserung von Sicherheit und Rückverfolgbarkeit in Lebensmittellieferketten. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel ist die Konzeption und Erprobung einer blockchainbasierten digitalen Plattform, die Vertrauen, Transparenz und Informationsaustausch unter den Teilnehmern der Lieferkette schafft und die Sicherheit in der Lebensmittelproduktion und -logistik erhöht.

Kontakt: Dr. Boris Amberg

Simulative Unterstützung bei der Neubauplanung der St. Vincentius-Kliniken gAG

Die St. Vincentius-Kliniken in Karlsruhe haben einen Klinikneubau geplant, der die auf das Stadtgebiet verteilten Standorte zusammenführt. Mit dem Ziel, die zukünftigen räumlichen Gegebenheiten prozessoptimiert gestalten zu können, hat das FZI simulations-basierte Analysen durchgeführt, wobei bestehende Prozesse auf das zukünftige Raumlayout projiziert wurden. Hierdurch entstand eine objektive Bewertungsgrundlage zur Identifikation räumlicher Engpässe.

Kontakt: Dr. Boris Amberg

SkillPro – intelligente Steuerung wandlungsfähiger Produktionssysteme mittels fähigkeitsbasierter Ressourcenmodelle

Im EU-Projekt SkillPro führen zwölf Partner aus sechs europäischen Ländern ihre Forschungsaktivitäten zusammen, um ein intelligentes Leit- und Steuerungssystem im Sinne des Plug-and-Produce-Paradigma für wandlungsfähige Produktionssysteme zu entwickeln. Im Schwerpunkt des Projekts steht die Beherrschung der Komplexität moderner heterogener cyber-physischer Systeme in der Produktion entlang des gesamten Produktlebenszyklus durch fähigkeitsbasierte Ressourcenmodelle sowie wissensbasierter Planungs- und Ausführungsmechanismen. SkillPro erzielt dabei eine konsequente Erweiterung bestehender Standards wie AutomationML um der benötigten Interoperabilität zu begegnen.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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viEMA – vernetzte, informationsbasierte Einlern- und Ausführungsstrategien für autonome Montagearbeitsabläufe

Im BMWi-Projekt viEMA haben fünf Forschungspartner eine lernende Roboterzelle gebaut, die flexibel an Handarbeitsplätzen aushelfen kann, wenn hohe Stückzahlen anfallen. Die kluge Maschine scannt die Werkstücke, vergleicht sie mit ihrer Teile-Bibliothek und wählt aus einer Griffe-Datenbank eine Greifstrategie aus. Sie kann ohne Programmierkenntnisse eingerüstet werden und braucht keine feste Installation.

Kontakt: Dr.-Ing. Arne Rönnau

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wEnPro – wissensbasiertes Energiemanagement für produzierenden KMU

Für produzierende Unternehmen ist es in der heutigen Zeit zwingend erforderlich, ihre Produktion flexibel zu planen und zu betreiben, um auch zukünftig im turbulenten Marktumfeld die sich wandelnden, vielschichtigen Produktionsanforderungen erfolgreich zu meistern. Der mit der Fertigung verbundene Energiebedarf, dessen Bedeutung infolge der Ressourcenverteuerung stetig zunimmt, zwingt vor allem KMUs immer mehr dazu, ressourcenschonend zu produzieren, bei gleichzeitig hoher Flexibilität. Vor diesem Hintergrund wurden Methoden zur Analyse, Bewertung und Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz für produzierende KMU entwickelt. Sie sind in ein modular aufzubauendes, KMU-gerechtes Toolset integriert worden, welches neben reinen Monitorfunktionen vor allem wissensbasierte Auswertungs- und Steuerungsfunktionen bereitstellt.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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WertProNet

Kurze Produktlebenszyklen, Variantenvielfalt und globaler Wettbewerb verlangen hohe Flexibilität in der Produktion. Mit einem am FZI entwickelten Methodenbaukasten können produzierende KMU die technischen und organisatorischen Freiheitsgrade in ihrem Produktionsnetz analysieren und Alternativen durchspielen. Die Lösung wird bereits zur Wertschöpfungsplanung in Produktionsbetrieben eingesetzt.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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wiSmaP – Feedback-Management in der mechatronischen Produktentstehung

Durch die Projektlösung soll es technologieorientierten produzierenden KMU ermöglicht werden die interdisziplinäre Zusammenarbeit während des gesamten Produktentstehungsprozesses auf Basis einer mechatronischen Produktsicht und wissensbasierter Rückkopplungsmechanismen kontinuierlich zu verbessern und effizienter auf Produktänderungen reagieren zu können. Dafür werden Methoden und Systeme entwickelt die PDM-Systeme um mechatronische Produkt- und Prozessintegrierenden Referenzmodelle sowie Feedback-Management-Funktionen erweitern, mittels dieser die in der Produktentstehung eingesetzten fach- und phasenspezifischen Management-Systeme vernetzt und eine intelligente Prozess- und Informationsführung aufgebaut wird.

Kontakt: M. Sc. Jana Deckers (geb. Dücker)

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