Logistik und Supply-Chain-Optimierung

Projekte

LOKI – Luftgestützte Observation kritischer Infrastrukturen

Ziel des BMBF-geförderten Projekts LOKI ist die Entwicklung eines interdisziplinären System zur schnellen und zuverlässigen luftgestützten Lageerkundung nach Erdbeben. Ein zentraler Schwerpunkt ist die zeitnahe Übersicht und detaillierte Erfassung der Schäden an kritischen Infrastrukturen, wie z.B. Lifelines (Brücken und Straßen), Gesundheitseinrichtungen und öffentlichen Einrichtungen (z.B. Schulen). Das FZI entwickelt hierfür echtzeitfähiger Koordinationsmechanismen für Drohnen-Flotten zur zielgerichteten Erfassung großer Gebiete.

Kontakt: Katharina Glock

Logistikoptimierung für die PTV Group

Bereits seit dem Jahr 2007 entwerfen und implementieren FZI-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler im Direktauftrag für die PTV Group Planungs- und Optimierungsverfahren rund um die Touren- und Gebietsplanung, entwickeln sie weiter und halten sie auf dem aktuellen Stand der Forschung.

Ziel der Kooperation ist es bis heute, praxistaugliche Planungs- und Optimierungsverfahren für die Logistik zu entwerfen und zu entwickeln. Schwerpunktmäßig konzentriert man sich auf heuristische Verfahren, die zum Beispiel für die Planung von Transporttouren oder Vertriebsgebieten eingesetzt werden, und die in der Lage sind, eine Vielzahl an Anforderungen aus der täglichen Praxis der PTV-Kunden zu berücksichtigen.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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Optimierung der Stahlproduktion für Dillinger

Die Stahlproduktion ist durch eine große Diversität an teils verflochtenen Planungsproblemen gekennzeichnet. Diese sind Gegenstand einer langjährigen Forschungskooperation zwischen dem FZI Forschungszentrum Informatik und der AG der Dillinger Hüttenwerke. Aktuell werden in verschiedenen Forschungsprojekten Fragen im Bereich der Pack- und Zuschnittoptimierung, der Kapazitätsplanung und der Intralogistik wissenschaftlich aufgearbeitet.

Ziel der Forschungskooperation ist die Entwicklung von Planungsverfahren unter Berücksichtigung von praxisrelevanten Anforderungen einer integrierten Stahlproduktion und deren Implementierung in Entscheidungsunterstützungstools mittels moderner Software-Technologien.

Kontakt: Dr. David Sayah

Innovationspartnerschaft mit der Lufthansa Cargo

Im Rahmen einer Innovationspartnerschaft bearbeitet, analysiert und bewertet das FZI aktuelle Fragestellungen der Lufthansa Cargo AG nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen.  Gemeinsam mit Doktoranden und Studierenden verfolgt das FZI dabei das Ziel, Methoden und Erkenntnisse interdisziplinärer Forschung in die verschiedenen Bereiche der Lufthansa Cargo AG zu transferieren.

Die Themengebiete decken dabei ein weites Spektrum des Forschungsbereichs IPE und verschiedene Bereiche bei der Lufthansa Cargo AG ab, von logistischen und ökonomischen Fragestellungen (Packplanung, Netzwerkplanung, Pricing) bis hin zu IT-Themen, wie IT-Sicherheit.

Kontakt: Anna Hess

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BigPro: Einsatz von Big-Data-Technologien zum Störungsmanagement in der Produktion

Ziel des Projektes BigPro ist es, resiliente und reaktive Produktionssysteme durch den Einsatz einer echtzeitfähigen Big-Data-Plattform mit reaktivem und proaktivem Störungsmanagement zu ermöglichen.

Innerhalb des Projektes beschäftigen sich die FZI-Wissenschaftler/innen mit der Konzeption und Umsetzung von Diensten zur reaktiven und proaktiven Störungserkennung sowie zur dynamischen Störungsbehebung.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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proveit40

Im Projekt "proveit40" geht es um die Entwicklung einer IT-Lösung zum echtzeitnahen Störungsmanagement in intermodalen Transportnetzwerken der Robert Bosch GmbH. Dazu werden die im öffentlich geförderten Vorgängerprojekt "ProveIT" erarbeiteten Konzepte weiterentwickelt und an die spezifischen Anforderungen von Bosch angepasst. Ziel der Kooperation ist es, die Lösung für den Produktiveinsatz bei Bosch vorzubereiten und gemeinsam weltweit auszurollen.

Kontakt: Dr.-Ing. Felix Brandt

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Broker für Dynamische Produktionsnetzwerke (DPNB)

Im Maschinen- und Anlagenbau kommt es häufig zu Nachfrageschwankungen und volatilen Marktbedingungen. Um diese beherrschbar zu machen, wird im Rahmen des Forschungsprojekts DPNB eine Online-Plattform entwickelt, die Anbieter und Nachfrager kurzfristiger Produktions-, Montage- und Transportkapazitäten zusammenbringt und so eine agile und strukturflexible Supply Chain ermöglicht. Beispielsweise können dann Hersteller von Produktionsanlagen die Plattform als „offenes“ System nutzen, um ihren Kunden damit Zugang zu Lieferketten anderer Unternehmen zu erleichtern. Aber auch als „geschlossenes“ System kann die Plattform Unternehmen beim effizienten Management des eigenen Zuliefernetzwerks unterstützen.

Das FZI Forschungszentrum Informatik leistet Beiträge zur Modellierungsumgebung für maschineninterpretierbare Daten, zur Echtzeit-Dateninfrastruktur und zum Entwurf von mathematischen Modellen und Algorithmen zur Abstimmung von Angebot und Nachfrage.

Kontakt: Dr. David Sayah

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efeuCampus Bruchsal

Im von der europäischen Union und dem Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekt für urbane und autonome Güterlogistik efeuCampus in Bruchsal entwickeln die Projektpartner intelligente Güterlogistik auf der letzten Meile. Ziel sind Lösungen für eine Ver- und Entsorgung innerhalb eines Stadtgebiets mittels autonomer, elektrisch angetriebener Lieferroboter.

Das FZI entwickelt auf dem Testareal IT-Lösungen für die Interaktion zwischen den Nutzern, den autonomen Fahrzeugen und dem Zentrallager sowie für das Energiemanagement der Zustellfahrzeuge. Zudem forscht das FZI zu rechtlichen Fragen aus den Bereichen Straßenverkehrsrecht, Zulassungsrecht, Haftungsrecht und Datenschutzrecht.

Kontakt: Dr. Boris Amberg

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SiLKe

Seit Juni 2019 beschäftigt sich das FZI als Teil des vielschichtigen SiLKe-Konsortiums mit der Verbesserung von Sicherheit und Rückverfolgbarkeit in Lebensmittellieferketten. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel ist die Konzeption und Erprobung einer blockchainbasierten digitalen Plattform, die Vertrauen, Transparenz und Informationsaustausch unter den Teilnehmern der Lieferkette schafft und die Sicherheit in der Lebensmittelproduktion und -logistik erhöht.

Kontakt: Dr. Boris Amberg