EFA 2014 – Energieeffizientes Fahren EFA 2014 Phase II

EFA 2014 - Energieeffizientes Fahren 2014

Ein Konsortium aus 15 Partnern der deutschen Automobilindustrie, mehrerer Forschungsinstitute sowie der sächsischen Landeshauptstadt Dresden hat sich zusammengeschlossen, um in den kommenden zwei Jahren die Reichweite von Elektrofahrzeugen durch intelligentes, vorausschauendes Energiemanagement zu steigern.

Ziel des Verbundprojekts „Energieeffizientes Fahren 2014 Phase 2“ – EFA 2014/2 – ist eine Erhöhung der Reichweite von Elektrofahrzeugen um bis zu 15 Prozent. Das Forschungsprojekt knüpft damit an die Ergebnisse seines Vorgängers „EFA2014 Phase 1“ an, in dem in den vergangenen zwei Jahren mit ähnlichen Maßnahmen eine Kraftstoffeinsparung von bis zu zehn Prozent in konventionell angetriebenen Fahrzeugen erreicht wurde. Das neue Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Nationalen Plattform Elektromobilität der Bundesregierung mit rund zehn Millionen Euro gefördert.

Die Erhöhung der Reichweite soll durch das Zusammenspiel mehrerer Konzepte zur Reduzierung des Energieverbrauchs erreicht werden: Die innovativen Maßnahmen basieren zum einen auf der Vernetzung des Elektrofahrzeugs mit seiner Umgebung: so soll eine Kommunikationsschnittstelle zwischen den Elektrofahrzeugen und den städtischen Verkehrsleitzentralen eine besonders flüssige Fahrt durch die Innenstädte ermöglichen. Am Standort Dresden wird diese Vernetzung im Rahmen dieses Förderprojektes erprobt.

Zum anderen soll die intelligente Vernetzung der Energieverbraucher im Fahrzeug für eine zusätzliche Steigerung der elektrischen Reichweite sorgen: Sensoren zur Umfelderfassung wie Kameras oder die Navigationskarte liefern Informationen über die aktuelle und kommende Fahrsituation. Die Vernetzung dieser Sensordaten mit Energieverbrauchern wie etwa Heizung oder Bordelektronik sorgt dafür, dass Energie nur noch bedarfsgerecht, entsprechend der Notwendigkeit in der jeweiligen Fahrsituation, verbraucht wird.

Das Projekt umfasst außerdem die Entwicklung neuartiger Komponenten im Bereich des Thermomanagements und Energiebordnetzes. Diese Komponenten werden auf die Möglichkeiten des vorausschauenden Energiemanagements maßgeschneidert ausgelegt, um auch bei den Herstellkosten Einspareffekte zu erzielen.

BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung

Partner

  • Stadt Dresden
  • Daimler
  • BMW Group
  • Bosch
  • Continental Automotive
  • Hella
  • ELMOS Semiconductor AG
  • FKFS Stuttgart
  • ZAE Bayern
  • REO AG
  • Infineon Technologies AG
  • metaio GmbH

Laufzeit

01.04.2012 bis 31.03.2014

Ansprechpartner

Dipl.-Inform. Ralf Kohlhaas

Abteilungsleiter

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Werdegang

Ralf Kohlhaas studierte von 2003 bis 2009 Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seine Schwerpunkte liegen in den Gebieten Kognitive Systeme und Robotik.

Seine Diplomarbeit mit dem Titel „Informationsfusion mit dynamischen Bayes’schen Netzen zur Zustandsschätzung von Verkehrsteilnehmern“ legte er am Lehrstuhl Industrielle Anwendungen der Informatik und Mikrosystemtechnik (IAIM) des KIT ab.

Seit April 2010 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Technisch Kognitive Assistenzsysteme (TKS). Er ist im Bereich des automatisierten sowie des energieeffizienten Fahrens tätig. 2016 übernahm er die Abteilungsleitung TKS.

Forschungsfelder

Projekte

  • CoCar
  • Tech Center a-drive
  • robustSENSE
  • ENABLE-S3
  • Profilregion Mobilitätssysteme

Abgeschlossene Projekte

Publikationen

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-224
Fax: +49 721 9654-225
E-Mail: kohlhaas@dont-want-spam.fzi.de

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