Service-Robotik und mobile Manipulation

Überblick

Im Forschungsfeld Service-Robotik und mobile Manipulation werden neue Basistechnologien und Funktionen für flexible Robotersysteme entwickelt, die anschließend in verschiedenen Anwendungsszenarien eingesetzt werden, um innovative Serviceleistungen anbieten zu können. Hierzu gehören Transport- und Logistikaufgaben, robotische Assistenzsysteme für Smart Homes und Ambient Assisted Living, Robotersysteme für die vernetzte, flexible Produktion sowie für Inspektions- und „Search and Rescue“-Aufgaben.

Durch die Kombination modernster Industriekomponenten und innovativer Sensorsysteme mit eigenen mechatronischen sowie sensorischen Systemen entstehen so schon heute die Service-Roboter der Zukunft wie der Begleit- und Assistenzroboter „HoLLiE“. Für HoLLiE werden innovative Planungsmethoden und Sicherheitskonzepte entwickelt, die es HoLLiE erlauben, in sogenannten hybriden Teams aus Menschen und Robotern nicht nur in der industriellen Produktion, sondern auch im FZI Living Lab smartHome bzw. im Kontext des Ambient Assisted Living (AAL) zusammen mit dem Menschen zu arbeiten.

Für die zuverlässige mobile Manipulation werden vorhandenen Methoden für eine robuste, multimodale Umwelterfassung sowie die sichere Navigation in dynamischen Umgebungen kontinuierlich weiterentwickelt. Weiterhin bilden diese Verfahren die Basis dafür, das Einsatzprofil von klassischen fahrerlosen Transportsystemen durch den Einsatz von Interaktionsmöglichkeiten und neuesten Sensorkonzepten zu flexiblen „Service- und Transportsystemen“ zu erweitern. Die zahlreichen Robotersysteme und die verschiedenen Anwendungsfelder am FZI erlauben es nicht nur, verschiedene Basistechnologien, sondern auch gesamte Robotersysteme in anspruchsvollen und praxisnahen Szenarien ausführlich zu testen und zu bewerten.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Arne Rönnau

Abteilungsleiter

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Werdegang

Arne Rönnau studierte von 2002 bis 2008 Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe (TH), dem heutigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Schwerpunkte des Studiums lagen in der Regelungs- und Steuerungstechnik sowie Robotik. Seine Diplomarbeit befasste sich mit sensorbasierten 3D-Umweltmodellierung sowie Fußpunktplanung für den sechsbeinigen Laufroboter LAURON.

In den Jahren 2008 bis 2011 arbeitete Arne Rönnau als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS) des FZI. In dieser Zeit arbeitet und forschte er an der Lokalisierung von mobilen Robotersystemen, echtzeitfähigen Steuerungen für Fahrerlose-Transportsysteme sowie der Optimierung von mehrbeinigen Laufrobotern.

Schwerpunkte seiner aktuellen Arbeit liegen in den Bereichen OpenSource Software (OSS) insbesondere ROS (Robot Operating System), Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK), Entwurf innovativer Servicerobotik Anwendungen wie z.B. dem BratWurst Bot sowie lernende, tiefe Neuronale Netze/Künstliche Intelligenz. Wichtigstes Anliegen ist ihm die Evaluation und der Transfer dieser Technologien in industrielle, praktische Anwendungen. Arne Rönnau ist Projektleiter in zahlreichen öffentlichen wie industriellen Projekten und Koordinator mehrerer nationaler Verbundprojekte.

Seit 2011 leitet Arne Rönnau die Abteilung Interaktive Diagnose- und Servicesysteme (IDS) innerhalb des Forschungsbereichs Intelligent Systems and Production Engineering (ISPE). Außerdem ist Arne Rönnau seit 2012 Leiter des FZI Living Lab Service Robotics.

Publikationen

Weitere Veröffentlichungen sind in meinem Google Scholar Profil zu finden.

zu den Publikationen

Kontakt

Telefon: +49 721 9654-228
Fax: +49 721 9654-229
E-Mail: roennau@dont-want-spam.fzi.de

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