Wie können Sie mit uns zusammenarbeiten?

In Kooperationsprojekten und in direktem Auftrag entwickelt das FZI für seine Partner Konzepte für betriebliche Organisationsaufgaben sowie Software- und Systemlösungen und setzt diese in innovative Lösungen und Dienstleistungen um. Sowohl Forschung im direkten Auftrag von Unternehmen als auch kooperative Forschungsvorhaben gemeinsam mit Unternehmen sind ein zentrales Transferinstrument des FZI.

Im Jahr 2015 wurden am FZI 233 Projekte für und gemeinsam mit Unternehmen durchgeführt. Die unterschiedlichen Projekte lassen sich in zwei Klassen aufteilen:

  • Auftragsforschung, bei der Auftrag und Finanzierung direkt von einem Interessenten kommen (üblicherweise einem Unternehmen, aber auch von Ministerien, Vereinen etc.) und
  • kollaborative Forschungsvorhaben, an denen üblicherweise mehrere Unternehmenspartner beteiligt sind und häufig ein Teil der Finanzierung von staatlichen Stellen übernommen wird.

Auftragsforschung

Um Forschungsherausforderungen ohne Zeitverzögerung und Unsicherheit über Fördermöglichkeiten oder Auflagen des Fördergebers maßgeschneidert und individuell für ein Unternehmen durchzuführen, ist die Auftragsforschung das Mittel der Wahl. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FZI erarbeiten hierbei eine zielorientierte wissenschaftliche Lösung – meist für ein konkretes Anwendungsproblem – und verhelfen dem Auftraggeber somit zu innovativen Lösungen, die neuste wissenschaftliche Erkenntnisse praxistauglich umsetzen. Technologie-Scouting, Machbarkeitsstudien und Training in neuen Technologien sind weitere kurzfristige Auftragsformen, mit denen das FZI Unternehmen bei Innovationsprozessen unterstützt.

Geförderte Auftragsforschung

Um die Innovationsfähigkeit und Wachstumsorientierung von kleinen und mittleren Unternehmen zu fördern, gibt es sowohl auf europäischer als auch auf Bundes- und Landesebene Förderprogramme, mit denen die Beauftragung von Forschungseinrichtungen zur Erforschung und Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen gefördert wird.

Die in diesem Rahmen durchgeführten Projekte sind wie andere Auftragsforschungsprojekte auch maßgeschneidert auf die Bedürfnisse eines oder mehrerer Auftraggeber, die sich mit einem Eigenanteil an den Projektkosten beteiligen. Durch die notwendigen formalen Prozesse bei der Beantragung der Forschungsförderung für Verbundprojekte muss eine ausreichende Vorlaufzeit für öffentlich geförderte Forschungsvorhaben eingeplant werden.

Kollaborative Forschung

In kollaborativen Forschungsprojekten arbeitet ein Verbund von Partnern an einer definierten Forschungsaufgabe. Die Finanzierung für die Durchführung des Vorhabens (Verbundprojekt) wird dabei anteilig von einem öffentlichen Fördergeber übernommen.

In der kollaborativen Forschung verläuft der Wissenstransfer nicht ausschließlich vom Forschungspartner zu den Auftraggebern, sondern alle Projektpartner unterstützen sich gegenseitig mit ihren Kompetenzen, um ein gemeinsames Forschungsziel zu erreichen. Schon vor dem eigentlichen Projekt, also in der Antragsphase, erarbeiten die Partner eine gemeinsame Vision für die im Rahmen des Forschungsvorhabens zu entwickelnde Innovation. Nach Genehmigung der Forschungsförderung setzt sich dieser in der Antragsphase bereits begonnene Wissens- und Technologietransfer fort – vorrangig entlang der eigentlich bearbeiteten Forschungsherausforderung. Oftmals entstehen durch die gemeinsamen Arbeiten innerhalb des Forschungsverbundes jedoch auch neue Kooperationen sowie Ideen für Innovationen – und gut ausgebildete Wissenschaftler bauen Kontakte zu möglichen zukünftigen Arbeitgebern auf.

In der kollaborativen Forschung bzw. der Verbundforschung wird durch den Fördergeber oftmals vorgegeben, dass die Ergebnisse der Forschungsarbeiten schon während der Projektlaufzeit systematisch verbreitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

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