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26.06.2026

Bunte Nacht der Digitalisierung

Beauftragte für Informationstechnologie des Landes Baden-Württemberg, Ronja Kemmer, zu Gast an Stationen des FZI

Digitalisierung bunt und verständlich erlebbar zu machen – darum geht es beim Karlsruher Stadtfestival „Bunte Nacht der Digitalisierung“. Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Ausgabe am 19. Juni war der Besuch von Ronja Kemmer, Chief Digital Officer (CDO) und Beauftragte für Informationstechnologie des Landes Baden-Württemberg, an den Stationen des FZI.

Nach ihren eröffnenden Worten in der TRIANGEL | Transfer | Kultur| Raum nahm Ronja Kemmer an einer exklusiven Hotspot-Tour teil. Gemeinsam mit FZI-Vorstand Jan Wiesenberger sowie Carolin Engel und Patricia Bonaudo vom Wissenschaftsbüro Karlsruhe besuchte sie das FZI House of Living Labs und das FZI-Zelt auf dem Karlsruher Marktplatz. An der Erkundungstour beteiligten sich auch die Karlsruher Finanz- und Wirtschaftsbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, CyberForum-Vorstand Matthias Hornberger und -Geschäftsführer David Hermanns sowie CAS Software AG-Vorstand Martin Hubschneider.

Bei der Tour gewann Ministerialdirektorin Ronja Kemmer Einblicke in aktuelle Forschungs- und Transferprojekte des FZI und tauschte sich mit Wissenschaftler*innen über zentrale Zukunftsthemen der Digitalisierung und Informatikanwendungsforschung aus.

FZI House of Living Labs als erste Station

Im FZI House of Living Labs standen Demonstratoren und Infostände zu den Bereichen Future Mobility, Smart Energy, Cybersecurity, Software Engineering und Healthcare Innovation bereit.

Besonders anschaulich wurde es beim Projekt ANYMOS: Hier wurde gezeigt, wie sich Verkehr mithilfe anonymisierter Befragungsdaten realitätsnah simulieren lässt.

 

Im Hof des FZI House of Living Labs präsentierte das Karlsruhe Mobility Leistungszentrum KAMO – ein Zusammenschluss von FZI, KIT, Fraunhofer und der Hochschule Karlsruhe – das Projekt C2C Bridge, das eine nachhaltige Verbindung von Land und Stadt durch autonome, vernetzte und elektrisch betriebene Ruf‑Sammeltaxis erprobt.

Zweite Station: Robotik der Zukunft auf dem Marktplatz

Auf dem Karlsruher Marktplatz erlebte die Besuchergruppe bei hohen Temperaturen den Laufroboter Spot in Aktion. Dort tauschte sie sich – wie auch andere Gäste – mit Robotik‑Expert*innen über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der urbanen Robotik aus. Auch rechtliche Fragen, die beim Einsatz von Robotern im öffentlichen Raum entstehen und im Projekt Bridge untersucht werden, kamen dort  zur Sprache.

Das FZI bedankt sich bei Ronja Kemmer für ihr Interesse an den Forschungsaktivitäten sowie bei allen Gästen, die trotz hochsommerlicher Temperaturen die beiden Stationen des FZI besucht haben. Die Resonanz unterstreicht erneut das breite Interesse an Digitalisierung, Innovation und praxisnaher Forschung in der Region.

Fotos: Martina Overbeck, Tatjana Rauch, Sarah Itt

Workshop zu lokaler KI

Zum Programm des FZI bei der Bunten Nacht der Digitalisierung gehörte auch der Workshop „Programmieren mit selbst betriebener KI – digital, souverän und lokal in Karlsruhe“, der gemeinsam mit Expert*innen des Transformations-Hubs TASTE durchgeführt wurde. Hier konnten Teilnehmende direkt ins Doing kommen und ohne Vorkenntnisse lernen, wie man mit generativer KI richtig promptet, damit daraus zum Beispiel ein Skript für einen PC oder Website entsteht. Zudem erfuhren sie, warum eine lokal betriebene, am FZI entwickelte KI dafür besonders geeignet ist, da sie digitale Souveränität stärkt und Datenschutz gewährleistet.

Bunte Nacht der Digitalisierung und FZI

Die Bunte Nacht der Digitalisierung wurde von der Initiative karlsruhe.digital gemeinsam mit mehr als 50 Partnern aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur veranstaltet. An 20 Standorten boten rund 150 Programmpunkte Einblicke in die digitale Zukunft der TechnologieRegion Karlsruhe. Das FZI Forschungszentrum Informatik trägt seit dem Start des Festivals 2019 zum Programm bei.

Über das FZI

Das FZI Forschungszentrum Informatik mit Hauptsitz in Karlsruhe und Außenstelle in Berlin ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Sie bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Betreut von Professor*innen verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Das FZI ist Innovationspartner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und strategischer Partner der Gesellschaft für Informatik (GI).