Dillinger verstärkt das Netzwerk des FZI Fördervereins
Das Stahlunternehmen bringt seine Expertise aus Digitalisierung und Produktionsplanung in das Netzwerk des FZI Fördervereins ein
Die Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger) ist neues Mitglied im Förderverein des FZI Forschungszentrum Informatik. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Herstellern hochwertiger Grobbleche aus Stahl und möchte seine Erfahrung aus einer technologie- und energieintensiven Industrie in den Austausch zwischen Forschung und Praxis einbringen.
Digitalisierung und Transformation gemeinsam gestalten
Mit der Mitgliedschaft im FZI Förderverein verbindet Dillinger insbesondere die Erwartung, Impulse für Transformation, Digitalisierung und datengetriebene Entscheidungen zu erhalten. Darüber hinaus bietet das Netzwerk Zugang zu aktueller Forschung und wissenschaftlicher Expertise.
Im Fokus des Austauschs stehen Themen wie moderne Daten-, Prozess- und Systemlandschaften, digitale Zwillinge, intelligente Produktionsplanung, Automatisierung sowie nachhaltige und energieeffiziente Produktionsverfahren. Auch gemeinsame Forschungsprojekte zu Planung, Optimierung und Simulation von Geschäftsprozessen bieten Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit.
„Unsere Branche verändert sich rasant. Um die Transformation der Stahlproduktion erfolgreich zu gestalten, brauchen wir starke Partner aus der Forschung. Der FZI Förderverein bietet genau den Raum, um neue Ideen zu entwickeln, voneinander zu lernen und Innovationen schneller in die Praxis zu bringen.“
Dr. Heike Busch, Abteilungsleiterin Produktionsplanung und Technische Logistik bei Dillinger sowie Mitglied des Kuratoriums des FZI Forschungszentrum Informatik.
Industrielle Praxis für die Forschung
Dillinger möchte seine Erfahrung aus komplexen Produktionsumgebungen in das Netzwerk des FZI Fördervereins einbringen. Dazu zählen Kompetenzen im Umgang mit heterogenen Datenlandschaften und Legacy-Systemen ebenso wie Expertise in komplexen Material- und Prozessketten sowie in der Produktionsplanung, Optimierung und Automatisierung.
Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen hat für das Unternehmen eine hohe strategische Bedeutung. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit industrieller Anwendungskompetenz zu verbinden und gemeinsam innovative Lösungen für die Herausforderungen einer nachhaltigen und digitalisierten Industrie zu entwickeln.
Über die Dillinger Hüttenwerke (Dillinger)
Die Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger), 1685 gegründet, ist heute weltweit führend in der Herstellung von hochwertigen Grobblechen aus Stahl. Die Dillinger Gruppe beschäftigt insgesamt rund 6.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hightech-Bleche von Dillinger finden bei der Realisierung außergewöhnlicher und technisch anspruchsvoller Projekte auf der ganzen Welt Verwendung, u. a. zum Einsatz in den Bereichen Stahlbau, Maschinenbau, Offshore, Offshore-Windkraft, Linepipe, Kesselbau. Im Dezember 2023 hat die EU-Kommission der Förderung des gemeinsamen Dekarbonisierungsprojektes Power4Steel von Dillinger, Saarstahl und der gemeinsamen Tochter ROGESA Roheisen- und Rohstoffgesellschaft Saar mbH in Höhe von 2,6 Mrd. Euro durch Bund und Land zugestimmt.
