Gemeinsam mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erarbeitet das FZI Verfahren, die aktuelle Messmethoden – etwa Beschleunigungssensoren oder elektronische Tagebücher – mit modernen KI-Algorithmen kombinieren. So entsteht ein selbstlernendes Echtzeitsystem, das individuelle Verhaltensmuster erkennt und daraus adaptive Empfehlungen für mehr Bewegung ableitet.
Vom Projekt profitieren vor allem Sport- und Gesundheitswissenschaftler*innen, die mobile Technologien und KI-Ansätze zur Bewegungsförderung nutzen möchten. Auch Unternehmen im Bereich Digital Health, das betriebliche Gesundheitsmanagement sowie Privatpersonen, die durch adaptive Systeme zu mehr Aktivität motiviert werden, werden adressiert. Neben der gesellschaftlichen Relevanz hat BeACTIVE auch eine wirtschaftliche Dimension: Die im Projekt entwickelten KI-Algorithmen und Datenkompetenzen können insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Digital Health genutzt werden, um neue Produkte und Services zu entwickeln.
BeACTIVE zeigt, wie Künstliche Intelligenz konkret dabei helfen kann, gesundheitsrelevantes Verhalten im Alltag positiv zu verändern und wie digitale Technologien gesellschaftliche Herausforderungen adressieren.
Das Hauptaugenmerk des FZI in diesem Forschungsschwerpunkt liegt auf der praxisnahen Erforschung der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz (KI). Innovative KI-Lösungen werden entwickelt und für unserer Partner und Kunden in Anwendungsbereiche wie Mobilität, Robotik, Gesundheitstechnik, Logistik, Produktion sowie Ver- und Entsorgung transferiert.
