Neben den für die Vernetzung notwendigen Komponenten sollen die Teststrecken zwecks einer bedarfsgerechten Verkehrssteuerung mit weiterer Infrastruktur wie Ampeln oder elektronischen Wechselverkehrszeichen ausgestattet werden. Ziel des Projekts ist es, die funktionale Sicherheit zu steigern, um einen robusten, selbstfahrenden Fahrzeugbetrieb zu ermöglichen und so perspektivisch zum Wegfall des Sicherheitsfahrers beizutragen. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung der technischen Grundlage und Ableitung von Maßnahmen für einen autonomen Fahrzeugbetrieb auf komplexen städtischen Fahrstrecken – und zwar in einem erhöhten Geschwindigkeitsbereich mit mehr als 20 km/h. Weiterhin soll die Verfügbarkeit hochautomatisierter Fahrzeuge gesteigert werden, um den Betriebsbereich und die Einsatzmöglichkeiten solcher Fahrzeuge durch intelligente Infrastrukturen zu erweitern. Eine hohe Verkehrsdichte, keine ausgewiesenen Fahrspuren sowie interaktionserfordernde Szenarien können so bewältigt werden. Zur zuverlässigen Einbindung der intelligenten Infrastruktur werden Car2X-Funktionen unter Berücksichtigung der funktionalen Sicherheitsanforderungen mittels eines hybriden Systemkonzepts entwickelt.
Intelligente Lösungen für den Transport von Menschen und Gütern für die Mobilität der Zukunft stellen einen Schwerpunkt der FZI-Forschung dar. Dazu entwickelt das FZI integrierte Mobilitätssysteme – von der Fahrzeugautomatisierung über die Anwendung von KI in Verkehrssystemen bis zur urbanen Mobilität und Logistik.
Um die sichere Digitalisierung zu ermöglichen, erforscht und vermittelt das FZI in diesem Forschungsschwerpunkt anwendungsnah innovative Konzepte, Methoden zur Absicherung von IT-Systemen sowie rechtliche Rahmenbedingungen.
